The History of the Anthroposophical Society 1913–1922
GA 251 — 2 August 1922, Dornach
41. Über die bevorstehende Gründung der Bewegung für religiöse Erneuerung
Schlussworte Rudolf Steiners anlässlich einer Zusammenkunft zur Orientierung der Mitglieder
Es ist nun einige Zeit verflossen, da kamen einige jüngere Studierende der Theologie zu mir, um von ihren inneren Nöten zu sprechen, und die Art und Weise, wie sie sprachen, machte den Eindruck des ungeheuersten Ernstes. Das war aus dem Grunde, weil aus diesem Sprechen heraus ein ganz bestimmter Seelenunterklang ertönte, der im Grunde dazumal nicht deutlich ausgesprochen wurde, der aber außerordentlich stark in diesen jüngeren Seelen lebte. Wenn ich charakterisieren soll, was als dieser Seelenunterklang sich eigentlich kundgab, so ist es dieses: Es handelte sich um junge Theologen, die daran waren, ihr Studium zu vollenden, und die hinaussahen in ihre Zukunft mit einer gewissen Verantwortlichkeit, die aber zurückschauten auf dasjenige, was sie während ihres Studiums der Theologie durchlebt hatten, mit einer gewissen Trostlosigkeit, jedenfalls so darauf zurückschauten, dass sie zeigten: Sie fühlen sich nicht in der Lage, der Verantwortlichkeit, die sie gegenüber ihrer Aufgabe empfanden, wirklich gerecht zu werden.
Es liegt ja nahe, daran zu denken, woher dieser Seelenunterklang kam, der im Grunde genommen eine Art von innerer Disharmonie war. Er kam daher, dass in der Gegenwart gerade die ernstesten Seelen, diejenigen Seelen, die eben ihre Lebensaufgabe auf dem Boden des religiösen Wirkens mit Ernst auffassen wollen, nicht jene innere Kraft mitnehmen können aus ihren Studien, die nötig ist, um diese Mission auszuführen.
Nun, es war schon so, dass damals dieses Unausgesprochene, das aus diesen Seelen kam, mehr auf mich wirkte als dasjenige, was ausgesprochen wurde, dass nun das oder jenes kommen solle.
Nun, meine lieben Freunde, Sie haben ja heute manches gehört, was vom Standpunkte des Theologischen über die Ursachen dieser innerlichen Seelen-Disharmonien zu sagen ist. Man möchte bei einer solchen Gelegenheit darauf aufmerksam machen, dass doch schon vor längerer Zeit bei einer großen Anzahl von Menschen das Bedürfnis aufgetreten ist nach demjenigen, was wir hier ja alle kennen und was heute in seiner Stellung auch zu den religiösen Fragen vor Ihnen charakterisiert worden ist: Das Bedürfnis ist aufgekommen nach Anthroposophie. Und dass bei der Anthroposophie etwas gesucht wird, was da fehlt, wo es eigentlich nicht fehlen sollte, das zeigt ja die Tatsache, dass dazumal eben junge Lebensanfänger, wenn ich so sagen darf, gerade zu der Ansicht kamen, nun wenigstens zu fragen, wie man zu der Kraft kommen könne, von der man das dunkle Bewusstsein hatte, man braucht diese Kraft, und man kann sie nicht da finden, wo sie eigentlich gegeben werden sollte.
Nachdem nicht nur heute, sondern auch schon bei früheren Gelegenheiten Doktor Geyer, Doktor Rittelmeyer und Lizentiat Bock auseinandergesetzt haben, was die Theologie, wie sie heute geboten wird, allmählich geworden ist, brauche ich Ihnen ja nicht auseinanderzusetzen, wie wenig gerade der zum Religionsverkünder, zum religiös wirkenden Ausersehene heute durch die Theologie, wie sie nun einmal ist, sich gefördert sehen kann. Auch die Anthroposophie hat ja zuweilen Gelegenheit gehabt, wenn auch nicht gerade in einer sehr intensiven Weise - aber das mag ja auch seine Gründe haben -, das Hereinleuchten der gegenwärtigen Theologie in anthroposophische Veranstaltungen zu sehen. Da möchte ich doch - vielleicht sind einige dabei gewesen - an den anthroposophischen Hochschulkurs in Berlin erinnern, wo ein Theologievertreter von heute aufgetaucht ist, gegnerisch gegen dasjenige, was dazumal Doktor Geyer, Doktor Rittelmeyer und Lizentiat Bock gesprochen haben, und der seine Auffassung von Theologie nun da vor Anthroposophen vorbrachte. Wenn ich das Wichtigste in jener Rede herausgreife — das andere hatte noch weniger Inhalt —, so ist es das, dass jener Herr den jungen Theologen, die nun Kraft bekommen wollen, um in der Welt religiös zu wirken, nun sagte: «Ach, das brauchen wir ja alles nicht, was die Anthroposophie sagt. Wir brauchen auch nicht andere Lehren und Erkenntnisse, die über Gott, über das Göttliche und so weiter sprechen, das alles hindert ja eigentlich das religiöse Leben. Das Wichtigste, worauf es ankommt, ist, dass das Göttliche überall durchbricht.» - Wiederholt hat jener Herr dies vorgebracht, dass das Göttliche überall durchbricht. Dieses Durchbrechen des Göttlichen, das hatte er so scharf betont, dass ich mir gar nichts anderes denken konnte, als dass, wenn er jetzt sein theologisches Kolleg an der Universität hält, er da immer von diesem Durchbrechen des Göttlichen redet. Nun, ganz gewiss hat niemand, der da saß, eine Meinung, eine Vorstellung, ein Gefühl bekommen, wo und was da durchbricht. - Ja, wo? Überall.
Es ist, wenn man tatsächlich mit Aufmerksamkeit auf diese Dinge hinsieht, so, dass man sagen muss: Es ist eben trostlos. Und es ist deshalb so ungeheuer trostlos, weil die Menschen, die zumeist als offizielle Vertreter gerade auch auf theologischem Gebiete heute durch die, nun, sagen wir, Selektion bestellt sind, gar keine Ahnung davon haben, wie weit entfernt sie von all dem sind, was eigentlich die Religion einmal begründet hat. Es ist ja die merkwürdigste Erscheinung, dass in unserer Zeit Leute aufgetreten sind, die sich zur Aufgabe gemacht haben, nachzuweisen, dass es einen Christus überhaupt nicht gegeben habe, sondern dass Christus sich als eine Idee gebildet habe aus dem sozialen Leben heraus, nachdem die vorderasiatische, griechische, römische Welt in ein bestimmtes Stadium eingetreten war. Da hätten die Leute solche Ideen bekommen, und zwar aus der sozialen Not heraus, und hätten daraus die Idee von dem Christus gemacht, die dann eben weiterlebte und die Menschen zusammenhielt.
Ja, meine lieben Freunde, da liegt ja die eigentümliche Erscheinung vor, dass das Christentum begründet worden ist und nun ein Mensch die Mission fühlt, sich in eine heutige reale christliche Gemeinschaft hineinzustellen mit der Aufgabe, den Christus eigentlich zu vernichten. Repräsentativ für eine solche Auseinandersetzung ist zum Beispiel der Theologe Kalthoff gewesen. Nun, es gibt Menschenfresser, und es gibt solche, die nicht gleich den ganzen Menschen fressen, nicht wahr, die etwas übrig lassen. Ja, solch ein Kalthoff, der vernichtet gleich den ganzen Christus. Andere machten die Sache mehr teilweise, wie schon gesagt, indem sie als Ergebnis einer theologischen Forschung über das Wesen des Christentums verkündeten: Was da geschehen ist in dem Garten, von dem die christliche Überlieferung sagt, dass der Christus da auferstanden sei, das weiß man nicht, aber es ist der Auferstehungsglaube - oder eigentlich sagt der Betreffende: der Osterglaube - aus dieser Stätte hervorgegangen, und der hat sich dann weiter fort ausgebreitet. - Na, es ist nicht gleich der ganze Christus damit vernichtet, aber es ist ein gutes Stück davon weg.
Und sehen Sie, man braucht ja nicht weit zu gehen, da wird man finden, dass - es war in Basel, ich habe schon darauf hingewiesen - ein Theologe sich gedrängt fühlte, eine Art von wirklich sehr eindringlichem
Beweis zu liefern, dass es vieles Christliche noch in der Gegenwart gibt, dass aber jedenfalls die Theologie nicht mehr christlich ist. «Über Christlichkeit unserer heutigen Theologie» hat ja Overbeck während seiner Theologie-Professur ein ausgezeichnetes Büchelchen geschrieben, das auch bei Nietzsche einen außerordentlichen Eindruck hervorgerufen hat.
Ja, sehen Sie, meine lieben Freunde, nur mit diesen paar skizzenhaften Worten möchte ich andeuten, dass man schon auf etwas Trostloses hinsehen muss, wenn man das betrachten will, was den jungen "Theologen entgegentritt, die, nachdem sie die Theologie «durchaus studiert mit heißem Bemühn», dann vor die Gemeinschaften hintreten sollen und diese Gemeinschaften einführen sollen in das Erleben des lebendigen Christus.
Aber man kann nun das Bild auch von der anderen Seite ansehen, von der Seite der Gläubigen. Von der Seite der Gläubigen nimmt es sich ja so aus, dass diese Gläubigen das ehrliche Bedürfnis, die ehrliche Sehnsucht haben nach einer Erweckung von geistiger Kraft in sich. Aber man kann gar nicht sagen, wie nichts das Nichts ist, das eigentlich zumeist dann diese Gläubigen sich entgegenströmen fühlen.
Nun, meine lieben Freunde, indem ich das alles schildere mit ein paar skizzenhaften Worten, fühle ich eigentlich eben doch, als ob ich jedes Wort aus mir herauspressen müsste. Am liebsten möchte ich gar nicht darüber reden. Warum? Weil es eben etwas ist, was, wenn man völligen Ernst anlegt an die Sache, schon gar nicht mehr charakterisiert werden kann, weil es seinen Inhalt verloren hat. Aber gerade wenn man, ich möchte sagen, so mit gepresster Brust sich in Worten vergegenwärtigen will, was eigentlich damals zugrunde lag, als junge Theologen kamen, um von ihren Nöten zu sprechen, gerade wenn man sich das so recht vergegenwärtigt, dann wird man auch begreifen, dass mit tiefer Befriedigung hingesehen werden kann auf diejenigen, die heute vor Ihnen hier gesprochen haben, und die aus ihrer tiefen Vertrautheit, aus ihrem Darinnen-gestanden-Haben in diesem Leben, aus einer tiefen Vertrautheit mit diesem Leben den Entschluss ausgesprochen haben nach einer Erneuerung des religiösen Lebens der Menschheit, und diesen Entschluss nicht nur ausgesprochen haben in einer unbestimmten, abstrakt-idealistischen Weise, sondern ausgesprochen haben in der Art, wie er heute ausgesprochen werden muss, wenn er zu etwas führen soll. Vielleicht werden sogar einige von Ihnen erstaunt gewesen sein darüber, dass so viel von Kultus gesprochen worden ist, von der Notwendigkeit des Kultus. Nun, gerade dadurch, dass alles
dasjenige, was außerhalb des Katholizismus an religiösen Bekenntnissen in der neueren Zeit sich entwickelt hat, so sehr außerhalb des Kultushaften stand und sich immer mehr und mehr außerhalb dieses Kultushaften entwickelt hat, gerade dadurch ist ja immer mehr und mehr das an die Oberfläche getrieben worden, was der Verstand ist. Es wurde schließlich das religiöse Leben eine Domäne des Verstandes. Ob der eine mehr oder weniger seine Predigten dann heute mit einer raueren Stimme hielt, die so genommen wurde, dass sie mehr den Eindruck des Gescheiten, Überlegten machte, oder ob der andere seine Predigt hielt, indem er weniger auf dieses Gescheite gab aus leicht begreiflichen Gründen und deshalb seine Worte mehr in gewissen salbungsvollen Gefühlsnuancierungen ertönten, das machte ja in Bezug auf die Darstellung keinen sehr großen Unterschied, machte jedenfalls keinen Unterschied in Bezug auf das wirkliche Drinnenstehen in einem unmittelbaren Geistigen.
Man muss schon sich das alles vor die Seele führen, wenn man, ich möchte sagen, das rechte Herz gewinnen will zu demjenigen, was heute hier vor Ihnen ausgesprochen worden ist. Nun, Sie selber, Sie haben ja nach einem Weg zum Geistigen dadurch gesucht, dass Sie Anthroposophen geworden sind.
Als dazumal an mich dasjenige herantrat, was ich eben charakterisiert habe, da musste ich aus dem Ernst, mit dem das Ganze aufgetreten ist, mir eben sagen: Hier wird auf einem bestimmten Felde von der Anthroposophie etwas gewollt, und das muss erfüllt werden, so gut es eben erfüllt werden kann. Und obzwar ich völlig auf dem Boden stehe, die anthroposophische Bewegung anthroposophische Bewegung sein zu lassen, so wie sie bisher war, und durchaus nicht selber irgendwie die Mission fühle zur Religionsgründung, so meinte ich doch, dass ich verpflichtet bin, alles dasjenige, was man von mir verlangte in Bezug auf das Geben eines Inhaltes für diese religiöse Bewegung, auch wirklich zu erfüllen. Und so ist es denn in der Weise, wie es Ihnen geschildert wurde, nach und nach dazu gekommen, dass nun wirklich diese religiöse Erneuerungsbewegung bald ihr Werk beginnen soll.
Es ist selbstverständlich, dass diese religiöse Erneuerungsbewegung nicht verwechselt werden darf mit dem Gange, den die anthroposophische Bewegung selbst macht. Was ich hier auf Aufforderung hin hinzufügen wollte zu den Ausführungen der verehrten Redner des heutigen Abends, das ist dies, dass Anthroposophie in diesem Falle gegenüberstand einem Bedürfnis, das aus dem religiösen Leben selber heraufkam. Und das ist eigentlich dasjenige, was jetzt, wo diese religiöse Erneuerungsbewegung Ernst machen will in Bezug auf ihr Wirken, ja ganz besonders festgehalten werden soll. Es war nicht die anthroposophische Bewegung, meine lieben Freunde, die etwa hat auftreten wollen und sagen: Ich will jetzt auch eine religiöse Erneuerungsbewegung begründen -, sondern es war aus dem religiösen Leben selbst herausgekommen die Sehnsucht nach einer Erneuerung, und bei der Anthroposophie wurde dasjenige gesucht, was diesen Erneuerungsgedanken einen Inhalt gibt. So wird dasjenige, was Inhalt der Anthroposophie ist, wartend dastehen, wenn gefragt wird und insofern es gefragt wird.
Aber an Ihnen, meine lieben Freunde, die Sie Anthroposophen sind, ist es ja auch, dieser Sache Verständnis entgegenzubringen, aber tatkräftiges Verständnis aus der Sache selbst heraus, indem Sie Ihrerseits dazu beitragen, dass jene Wünsche erfüllt werden können, die heute von Herrn Doktor Geyer, Herrn Doktor Rittelmeyer und Herrn Bock Ihnen nahegelegt worden sind, von jenen drei Persönlichkeiten, die sich eben mit ihrer ganzen Persönlichkeit nun all den Stürmen gegenüberstellen, die ja zweifellos kommen werden, wenn diese Bewegung vor die Welt hintritt.
Wir haben ja an solchen Stürmen gegenüber der anthroposophischen Bewegung vieles erlebt. Glauben Sie mir das, meine lieben Freunde, wenn auch dasjenige, was zu erleben war, an vielen Anthroposophen so vorübergegangen ist - ich will gar nichts Schlimmes sagen, sondern nur auf Tatsachen hinweisen, dass diese Anthroposophen die Augen zugemacht und sanft geschlafen haben, auch wenn dadurch manche von diesen Stürmen, weil man ihnen keine Aufmerksamkeit zugewendet hat, immer größer und größer und stärker und stärker geworden sind. Ich will Sie nicht langweilen, denn indem ich Ihnen viel erzähle von diesen Dingen, könnte ja wiederum — zwar sind die Gegenwärtigen immer ausgenommen, nun, so denken wir uns, wir sprechen zu den Abwesenden —, es könnte ja sonst wiederum dieser Schlafzustand eintreten, der regelmäßig immer dann eintritt, wenn davon gesprochen wird, wie stark die Stürme sind, die von außen an unsere Bewegung heranschlagen, und da findet man, wir seien doch nicht dazu da, dass zu uns von Polemik gesprochen wird und dergleichen; da wende man sich an diejenigen, die uns in der Weise behandeln, wie das heute geschieht. - Man sollte das doch nicht verschlafen! Sehen Sie, ich will nur durch ein kleines Pröbchen aus der jüngsten Zeit, das ich Ihnen erzählen werde, die Sache erläutern. Es ist vor einigen Tagen in Wien ein Mensch festgenommen worden, weil er allerlei Tanzkünste angekündigt hat in Inseraten und dann unter dem Deckmantel von allerlei Tanzkünsten verbrecherische, unsittliche Dinge vorgenommen hat mit jungen Leuten. Und dann konnte man in diesen Tagen von jemandem, der auch schon über die Wiener Anthroposophen geschrieben hat, einen Artikel lesen, der damit begann: «Ich habe ja schon längst auf das Schädliche des Steinerismus hingewiesen, und es ist durchaus notwendig, dass man an solchen Auswüchsen des Steinerismus nun endlich lernt, was zu geschehen hat.» — Nun, nicht wahr, es ist schon so, dass in einem gewissen Sinne solche Dinge ins Riesenhafte anwachsen, wenn eben nicht der Wille dazu vorhanden ist, mit seiner ganzen Persönlichkeit bei demjenigen zu sein, zu dem man mit seinen Gedanken hinneigt.
Deshalb möchte ich auch bei dieser Gelegenheit wieder darauf hinweisen, dass Anthroposophen Verständnis dafür haben sollten, wenn Persönlichkeiten - in erster Linie diejenigen, die heute zu Ihnen gesprochen haben, aber auch eben diejenigen, die zunächst nun in einer aktiven Weise für diese religiöse Erneuerung wirken werden -, sich all den Stürmen entgegenwerfen müssen, die in unserer heutigen Zeit schon einmal da zu erwarten sind, wo aus dem Geistigen heraus redlich und ehrlich gewirkt werden soll. Es bleibt ja immer etwas Unangenehmes, dass gehört werden soll, dass es in unserer Zeit so ist. Aber es ist so.
Daher müssen wenigstens diejenigen, die die Möglichkeit haben, etwas zu verstehen von geistigen Bewegungen und geistigen Strömungen, auch mit ihrer ganzen Seele dabei sein und demjenigen mit Verständnis entgegenkommen, was solches Verständnis zunächst bei der anthroposophischen Bewegung sucht. Denn wenn es da nicht vorhanden wäre, da möchte man schon sagen: Wo sollte denn heute dieses Verständnis beginnen? Und es muss beginnen. Denn selbstverständlich kann diese religiöse Erneuerung nicht auf die Anthroposophische Gesellschaft beschränkt bleiben, sondern sie hat nur einen Sinn, wenn sie gerade außerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft wirkt. Aber wir in unseren Kreisen haben es sehr nötig, eben dafür Verständnis aufzubringen.
Das wollte ich zu dem, was Ihnen heute vorgebracht worden ist, noch hinzufügen.