Our Dead

GA 261 — 10 April 1914, Vienna

Gedächtnisworte Für Christian Morgenstern

Gestatten Sie mir, bevor der Vortrag beginnt, die ernste Feier etwas nachklingen zu lassen, die einige von uns vor wenigen Tagen in Basel, nahe der Stätte unseres Baues, zu begehen hatten. Letzten Samstag [4. April] um elf Uhr haben wir in Basel die irdischen Reste unseres lieben Freundes Christian Morgenstern den Elementen übergeben. Karma hatte es durch eine, ich möchte sagen, mir fast wunderbar erscheinende Fügung gegeben, daß es mir auferlegt war, zum dritten Male im Kreise von anthroposophischen Freunden über unsern lieben Christian Morgenstern zu sprechen, aber zu sprechen in den Augenblicken, bevor wir seine irdischen Überreste den Elementen übergaben.

Ich durfte vorher zweimal — einmal in Stuttgart, einmal in Leipzig gelegentlich von Vortrags-Zyklen — darauf hinweisen, mit wie innigem Danke, mit wie inniger Liebe wir Christian Morgenstern in unserer anthroposophischen Mitte seit Jahren gesehen haben. So seien denn heute wenige Worte zu Ihnen, seinen Mit-Anthroposophen gesprochen, bevor Fräulein von Sivers einige der wunderbaren letzten Dichtungen, die noch auf die Veröffentlichung warten und demnächst erscheinen werden, zum Vortrag bringen wird.

Es war in Koblenz vor einer Reihe von Jahren, als Christian Morgenstern zuerst in unsere anthroposophische Mitte trat. Wir kannten ihn dazumal als den Dichter, der nach zwei Seiten hin ein Bedeutsames zu entfalten und der Welt zu offenbaren hatte. Wir kannten ihn als den Dichter, der so wunderbar sich zu erheben vermochte in die geistigen Welten, dessen Seele es wie eingeboren war, in den geistigen Welten zu leben. Und wir kannten ihn auf der andern Seite als den bedeutenden Satiriker, der vor allen Dingen eine seelische Note innerhalb der deutschen Literatur anzuschlagen wußte, die ganz sein Eigen ist. Und zu verstehen ist für den, der, um ein Verständnis zu erzielen, in einem solchen Falle geneigt ist, in des Dichters Land, in des Dichters Geistesland zu gehen, daß gerade ein Geist wie Christian Morgenstern den rhythmischen Übergang brauchte von der einsamen spirituellen Höhe, in der er so wunderbar mit seiner Seele zu leben wußte, zu jener Art, sich zu erheben über die Disharmonie des Daseins, die Schwächen des Daseins, die bei Christian Morgenstern nur bis an die Ufer seines eigenen Seelenlebens herantraten, satirisch eben sich zu erheben über diese Disharmonien, wie sie an ihn herantraten.

Christian Morgenstern trug in sich das, was er sich aus seiner Vererbungsströmung herausgeholt hatte - seine Ahnen waren Maler -: die tiefste Verwandtschaft mit der Natur, aber mit dem Geist der Natur. Er war so vertraut mit alledem, was in seiner Seele erzitterte, mit den zartesten, geheimsten Naturwirkungen, daß dann, wenn seine Seele nachklingen ließ das, was die Natur zu ihr sprach, sie eigentlich kündete von den Stimmen der Elementarwesen, der Elementargeister, die durch die Natur wallen und weben. Und von alledem, was eine tiefe Menschenseele sich erobern kann aus der Natur durch ein intimes verwandtschaftliches Miterleben mit dieser Natur, von alledem ausgehend, wußte sich unser lieber Christian Morgenstern zu erheben zu denjenigen Stimmungen gegenüber dem All, wo die Kunst nicht nur zum Hymnus wird, der die Geheimnisse der Schöpfung aus sich nachklingen läßt, sondern wo die Kunst zum Gebet wird. Und wenige eigentlich haben es verstanden, den dichterischen Ton hinüber zu verwandeln in den Gebetston so wie Christian Morgenstern. Er wußte, was das dichterische, das künstlerische, das anthroposophische Gebet gegenüber der die Natur durchwaltenden Geistigkeit ist. Wenn man sich zum Geiste der Natur so zu erheben vermag, daß sein Wort durch die Naturerscheinungen wie durch eine verhaltene Sprache hindurchklingt, dann wird das, was die Seele ausatmen möchte: Ja, ich will unter Euch sein! - Und wenn die Seele dieses Ja in sich so zu beleben versteht, daß das, was in der Seele lebt, selbst zur wogenden, wallenden Welt wird, hinausfließt ins All, sich mit ihm eins weiß, und wenn dann die Seele überquillt in Dankbarkeit, leben zu dürfen in diesem All, sich begnadigen, sich segnen zu lassen von diesem All, wenn das alles dann Dichterlaut, Dichterwort wird, dann entsteht solche Kunst, wie sie uns so vielfach aus Christian Morgensterns Dichtungen entgegentönt. Derjenige, der sich so erhebt, sich so durch sein Karma in die spirituellen Höhen des Alls zu erheben hat, der braucht, wie die tagwachende Zeit des Menschen abwechseln muß mit der nachtschlafenden, die andere Seite, die dann in Christian Morgensterns Satire zum Vorschein gekommen ist, in jener Satire, die man doch nur dann ganz versteht, wenn man in die zarte, liebe Seele Christian Morgensterns eindringt. So war er, der dichtende Anthroposoph, der anthroposophische Dichter, die anthroposophisch tieffühlende Seele, als er damals in Koblenz in unsere Reihen trat.

Nun erlebten wir seinen Leidensweg in den letzten Jahren, auf welchem er immer mehr und mehr all das, was ihm geistig-seelisch wert wat, mit den Zielen unserer Geistesströmung verband. Wir erlebten seinen Leidensweg auf der einen Seite und seinen hohen dichterischen Aufschwung, die wunderbaren Offenbarungen einer herrlichen Menschenseele. Ja, das darf unter die günstigen Schicksalsschläge unserer anthroposophischen Bewegung gezählt werden, daß sie in den letzten Jahren Christian Morgenstern in ihrer Mitte haben durfte. Dasjenige, was wir zu erforschen trachten, dasjenige, in das wir uns zu vertiefen trachten in bezug auf die geistigen Welten, es klang uns in so herrlichen Tönen entgegen aus den Dichtungen Christian Morgensterns! Dichterisch erschuf er unsere Forschungen wieder. Wer so mit unserer Bewegung verwächst, daß ihm Leid und höchster dichterischer Aufschwung eins wird mit den intimsten Zielen unseres anthroposophischen Lebens, der adelt unsere Bewegung. Und Christian Morgenstern, er gehörte mit all dem, was er in sich hinauf erheben konnte, aber auch mit alledem, was er in seinem siechen, ihm so viele Hemmnisse bietenden Körper in den letzten Jahren erlebte, mit seinem ganzen Leiden gehörte er zu uns, weil er mit dem ganzen Umfange seines Gefühls zu uns gehörte. Wie nahm er sein Leiden hin, dasjenige, was von seinem Physisch-Leiblichen als Hemmnis ihm entgegentrat, wenn er in unseren Ideen, in unseren Anschauungen, in unseren Erlebnissen lebend dichterisch in sich widerspiegeln fühlte dasjenige, was uns offenbart ist! Und so konnte er sprechen, sprechen von seiner im Leibe dahinsiechenden Kraft, daß er in einer Skizze, die in der letzten Zeit seines Lebens erschienen ist, die folgenden Worte fand:

« Vielleicht war es dieselbe Kraft, die», so sagt er, «nachdem sie ihn auf dem physischen Plan verlassen hatte, geistig fortan sein Leben begleitete und, was sie ihm leiblich gleichsam nicht hatte geben können, ihm nun aus geistigen Welten heraus mit einer Treue schenkte, die nicht ruhte, bis sie ihn nicht nur hoch ins Leben hinein, sondern zugleich auf Höhen des Lebens hinauf den Weg hatte finden sehen, auf denen der Tod seinen Stachel verloren und die Welt ihren göttlichen Sinn wieder gewonnen hat.»

So hat er gesprochen. So hat er sein Verhältnis zur geistigen Welt aufgefaßt. An uns ist es, zu denen er gehört hat, treulich dieses Andenken zu pflegen. Wir stehen ja auf diesem Standpunkte: Der Tod hat durch unsere Geistesforschung für uns alle, wenn wir ihn richtig verstehen, seinen Stachel verloren. Dabei standen wir aber doch in Schmerz vor den irdischen Resten Christian Morgensterns in der letzten Woche. Wir wissen, unser Freund ist zu einer Reise in Lande, die uns unsere Forschung immer mehr und mehr offenbart, gegangen. Nicht von uns ist er gegangen, er ist in die geistigen Welten eingezogen, in denen er immer inniger und inniger mit uns verbunden sein wird.

Aber es war noch etwas ganz Besonderes bei Christian Morgenstern in den letzten Jahren. Es war denjenigen, die ihm persönlich näher standen, etwas so Wunderbates, zu wissen, wie er, wenn er in den schweizerischen Höhen ruhte oder seine Gesundheit zu verbessern suchte, räumlich weit von uns, doch geistig mit uns vereint war. Es war mir oftmals ein so liebes, ein so inniges Gefühl, da und dort, in dieser oder jener Stadt, ihn über geistige Dinge sprechen zu wissen. Zu wissen: in schweizerischen Höhen, da weilt er, dichterisch in denselben Geisteshöhen lebend und mit mir die Seelenlande durchziehend.

Da war dann seine liebe Gattin, die heute unter uns ist, oftmals die Botin, die zu den Zyklen, den Vorträgen kam, die uns physische Botschaft von ihm brachte, die das, was unter uns vorging, ihm wieder mitteilte. Innige Gemeinschaft, innige Geistesgemeinschaft war zwischen uns. Und er weilte da oben. Oh, er hatte gelernt, in den Einsamkeiten des physischen Lebens zu leben, weil er durch sein ganzes Leben den Geist suchte und ihn auch gefunden hat. Er brauchte nur zusammenzuhängen mit dieser Außenwelt der Menschen durch seine ihm so unbegrenzt verständnisvolle Gattin, nur durch sie brauchte er zusammenzuhängen mit dieser äußeren Menschenwelt, die ihm allerdings durch das seltene Verständnis, das sie ihm entgegenbrachte, die ganze Menschheit repräsentieren konnte. Es ist etwas Wunderbares im Leben, mitanschauen zu dürfen einmal solch inniges Seelenverständnis zweier Individualitäten.

Aber wir standen doch in Schmerz bei seinem physischen Ende. Als ich ihn einmal während seines schweizerischen Aufenthaltes in Zürich traf, war die Stimme schon umflort, der Leib hatte nicht mehr die Kraft, die Stimme zu durchtönen, Heiserkeit hatte sich ausgegossen über sein Sprechen. Aber es gab bei Christian Morgenstern noch eine andere Sprache, eine seltene Sprache dieser wunderbaren Augen, in denen die Seele erglänzte,wie nur bei wenig Menschen sie durch Augen erglänzen kann; man fühlte, wie viel er einem mit seinen Augen sagen konnte. Und man fühlte in so manchen Momenten, wie vieler zu sagen vermochte durch das nur ihm eigene Erzählen. Wir werden diese Sprache nicht mehr mit ihm sprechen können. Das war gerade unser Schmerz, denn wir hatten ihn so lieb. Aber das wird auch die Veranlassung sein, daß wir ihn immer lieber und lieber haben werden, daß wir treulich mit ihm vereint sein werden, je nach der Art, wie wir das geistig vermögen. Er wird unter uns leben als Vorbild, er wird unter uns leben so, daß, wenn wir uns fragen: Wie sollen sein die besten Anthroposophen? -, wir als mit einem der ersten Namen antworten werden mit dem Namen Christian Morgenstern!

Ich durfte in Leipzig, als ich noch sprechen konnte in seiner Gegenwart, ein Wort gebrauchen von denjenigen Dichtungen, in denen widerklingt, was unsere Weltanschauung ist, das ich aus tiefster Seele spreche, weil ich so sehr die Wahrheit dieses Wortes empfinden muß: Christian Morgensterns Dichtungen, von denen Sie nachher einige Proben hören werden, sprechen zu uns wahrhaftig nicht bloß durch dasjenige, was in Gedanken, in Gefühlen sich ausspricht - Seele lebt in ihnen, das lebt in ihnen, was wir oft Aura nennen. Seine Gedichte haben Aura! Und fühlen konnte ich das oft, wie diese Gedichte Lebewesen sind, wenn ich Christian Morgenstern gegenüber es selbst versuchte, so recht in seine Seele einzudringen, in seine Seele, die mir so lieb geworden war, daß ich durch diese Liebe auch inniges Verständnis gewonnen habe, wenn ich versuchte, dahin mit der Seele zu gehen, wohin so viele seiner wunderbaren Gedichte führen: auf dieses einsame Eiland! Denn manche seiner Gedichte sind, wie wenn sie uns auf eine einsame Insel führten, aber auf eine Insel, wo man sich mit dem, was durch das All wallt, eins fühlen kann. Und wenn dann Christian Morgenstern, selbst in sich erklingen fühlend die Töne des Weltengeistes, auf dem Seeleneiland seine wunderbaren Töne erklingen ließ, dann verstand man ihn nur, wenn man ihm zu folgen verstand. Oft ist es gesagt worden: Wer den Dichter will verstehn, muß in Dichters Lande gehn. - Christian Morgenstern ist ein Dichter des Geistes. Wer diesen Dichter des Geistes will verstehen, der muß in die Lande des Geistes, in die Geisterlande gehen. Manche Töne in den Dichtungen, die Sie nachher hören werden, strömen Aura aus, sie sind so, wie wenn sie wahrhaftig schon gesprochen wären aus dem Geisterland heraus, von einer Seele, die sich des Seins im Geisterlande voll bewußt ist, von einer Seele, die sagen durfte:

«Vielleicht war es dieselbe Kraft, die, nachdem sie ihn auf dem physischen Plan verlassen hatte, geistig fortan sein Leben begleitete und, was sie ihm leiblich gleichsam nicht hatte geben können, ihm nun aus geistigen Welten heraus mit einer Treue schenkte, die nicht ruhte, bis sie ihn nicht nur hoch ins Leben hinein, sondern zugleich auf Höhen des Lebens hinauf den Weg hatte finden schen, auf denen der Tod seinen Stachel verloren und die Welt ihren göttlichen Sinn wiedergewonnen hat.»

Wir mußten Christian Morgenstern in seinen irdischen Resten den Elementen übergeben in jener Zeit, da wir in der Erwartung sind, daß gerade diejenigen Dichtungen, welche seinen höchsten geistigen Aufschwung offenbaren, in die Welt hinausgehen werden. Diese Dichtungen, wir erwarten von ihnen, daß sie viele Seelen in ihren tiefsten Tiefen ergreifen werden, daß viele, viele Seelen in ihren tiefsten Tiefen Erlebnisse aus diesen künstlerischen Schöpfungen haben werden, welche die Seelen hinführen zu dem Geisterland.

Damit habe ich Ihnen einiges von dem gesagt, was ich aus ganz persönlichem Empfinden heraus Ihnen sagen möchte. Er lebte so, daß er eine Sehnsucht in einem kleinen Gedichte aussprach, eine Sehnsucht, von der ich aus tiefstem Herzen sagen möchte: Sie ist in Erfüllung gegangen!

Er, der Rätselsinner, liebte die rätselsinnenden Dichter des Nordens; er hat in so vertiefender Art die Dichtung Ibsens und andere Dichter übersetzt. Und während er im Norden weilte, gewann er den Norden lieb. Das war eine Empfindung, die sich bei ihm verband, harmonisch verband, mit dem, was von deutschem Geistesleben in seine Seele hinein klang. Der große Erleber Nietzsche, einer der deutschesten Dichter, Lagarde: ihre Anschauungen waren es, ihre Impulse waren es, in die sich seine Seele so gerne vertiefte. Das alles drängte sich zusammen in Christian Morgensterns Seele. Und in einem Augenblick, der wohl so recht geboren war aus einer Stimmung, die in den Zeilen sich offenbart, die ich Ihnen zweimal vorzulesen mir erlaubte, in einem solchen Augenblicke entstanden jene Zeilen:

Zu Niblum will ich begraben sein,
am Saum zwischen Marsch und Geest... Zu Niblum will ich mich rasten aus
von aller Gegenwart.
Und schreibt mir dort auf mein steinern Haus
nur den Namen und: «Lest Lagarde!»
Ja, nur die zwei Dinge klein und groß:
Diese Bitte und dann meinen Namen bloß.
Nur den Namen und: «Lest Lagarde!» Das Inselchen Mutterland dorten, nein,
das will ich nicht verschmähn.
Holt mich doch dort bald die Nordsee heim
mit steilen, stürzenden Seen —
das Muttermeer, die Mutterflut...
o wie sich gut dann da drunten ruht,
tief fern von deutschem Geschehn!

Vieles hat sich noch verwandelt in Empfindungen in den letzten Jahren. Aber wir, im Geiste, wir schauen ihn, den Elementen übergeben, am Rande des physischen Seins, am Strande des physischen Seins. Und wir sehen - in einer höheren Weise noch, als er es damals in diesen Zeilen zu sagen vermochte - aufgenommen von der Mutterflut, der höchsten menschlichen Heimat, diese Seele, die so sehr beheimatet war in dem Mutterlande des Geistes, der Menschenseele. Ja, wir dürfen es sagen: Er ist dort begraben, wo er begraben zu werden verlangte. - Aber er soll begraben werden, begraben werden so, daß dieses Begraben-werden eine stetige Auferstehung ist in unseren Herzen, in unsern Seelen: in ihnen will er leben! Und eingeschrieben wird sein Name sein in unseren Seelen. Und diejenigen unter uns, die nicht bloß äußerlich, sondern ganz innerlich mit dem Geistesleben, dem wir uns gewidmet haben, verbunden sein wollen, die werden verstehen, wenn ich jedem einzelnen als ganz persönliche Bitte nun vortrage: Es mögen die Seelen unserer Freunde sich anthroposophisch vertiefen lassen in dem, was sie an Anthroposophie erleben und in sich vertiefen können durch die künstlerische Wiedergeburt der Anthroposophie aus den Dichtungen Christian Morgensterns.

So wollen wir freudig, vereint mit seiner ihm so verständnisvoll und liebevoll zur Seite gestandenen und ferner zur Seite stehenden Gattin, ihr treulich beistehen in der Pflege des Angedenkens. So wollen wir lebendig mit unserem Freunde vereint sein, wollen seinen Namen oftmals lesen auf dem Gedenkstein, der ihm in unseren Herzen errichtet werden soll, und dann wissen, daß wir es niemals ohne den tiefsten geistigen Gewinn tun werden, wenn wir befolgen das Wort, das ich jetzt umändernd seine eigenen Worte als meinen tiefsten Wunsch ausspreche: Wenn wir ihn sehen auf dem Gedenkstein unseres Herzens geschrieben, den Namen Christian Morgensterns, dann lassen wir uns das, seine Worte umändernd, zu einer Aufforderung sein: Lesen wir, lesen wir oft Christian Morgenstern!

German original of Eulogy for Christian Morgenstern · ← Previous · Next →