Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 20 June 1913
Letter from Edith Maryon
Edith Maryon an Rudolf Steiner
[Übersetzung]
Türkenstraße 27 II
München, 20.6.13 Dear
Dr. Steiner,
einmal, wenn Sie zurück sind und es Ihnen paßt, würden Sie mir eine Frage beantworten? Würden Sie mir sagen, was ich am besten tun könnte nach dem Ende des Zyklus? Nur bis zur 2. Septemberwoche kann ich weiter studieren und nachdenken. Von diesem Datum an muß ich eine Arbeit finden oder ich bin gezwungen, nach England zurückzukehren. Ich habe das Gefühl, daß vielleicht hier etwas für mich zu tun wäre, zumal ich nicht zurückgehen möchte, ohne absolut dazu gezwungen zu sein. Sie werden begreifen, daß ich in bezug auf die Art von Tätigkeit, die ich während des Rests meines Lebens ausübe, zu einem Entschluß kommen muß. Ich brauche einen Rat, so wollen Sie meine Bitte verzeihen. Wenn Sie mir sagen, was Sie für gut halten, so werde ich in jeder Weise versuchen, es zu tun, wenn es nur irgend möglich ist.
Ihre Schülerin
L. Edith C. Maryon