Correspondence with Edith Maryon 1912–1924

GA 263 — 12 March 1920, Stuttgart

Letter to Edith Maryon

Rudolf Steiner an Edith Maryon

Stuttgart, 12. März 1920

Meine liebe Edith Maryon!

Herzlichsten Dank sage ich für die Briefe, die mir sehr erfreulich waren. Alles was ich von dort hören kann ist mir wichtig in der Zeit, in der ich selbst nicht dort arbeiten kann in unserem Bildhaueratelier. Hier habe ich viel Arbeit gehabt; aber sie ist notwendig. Und ich habe sie diesmal besser überstanden als früher. Die Mitteilungen, die ich gerne machen würde, kann ich allerdings nicht ausführlich machen, da die Zeit fehlt. Ich muß gleich nachher wieder in die Schule hinauf. Mittwoch und heute sind öffentliche Vorträge gewesen; dazwischen gibt es jetzt sehr viel Tätigkeit. Und so kann ich, zu den herzlichsten Gedanken, die ich sende, nur hinzufügen, daß beabsichtigt ist, Montag von hier abzufahren und Dienstag in Dornach anzukommen. Ob diese Absicht noch geändert werden muß, weiß ich noch nicht. Jedenfalls muß ich Mittwoch in Zürich sein.

Viele Grüße von

Rudolf Steiner
z.Z. Stuttgart, Landhausstraße 70

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