Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 14 November 1920, Hildesheim
Letter from Edith Maryon
Edith Maryon an Rudolf Steiner
Bildhauer Atelier Goetheanum
Dornach bei Basel, 14. Nov. 1920
Sehr verehrter lieber Lehrer,
ich sende hiermit eine Kritik der «Threefold State» von einer angesehenen Zeitung in Nord-England, und weil es mir ziemlich gut scheint, habe ich auch einige Extra-Kopien bestellt.
Mr. Gaze konnte wegen der Kürze der Zeit keinen Paß bekommen und ist schon abgereist. Er sagt, daß man wahrscheinlich eine zweite Auflage der «Threefold State» im Frühling erscheinen lassen muß und meinte, man könnte es vereinen mit allen oder einigen Aufsätzen aus «In Ausführung der Dreigliederung des sozialen Organismus». Ich habe ihm gesagt, am besten wäre es, dieses dem Verfasser direkt zu schreiben und nach seinen Wünschen zu fragen. Heute habe ich Sharps (Herrn und Frau) besucht und feierlich gratuliert, Donnerstag war die Heirat. Freitag werde ich das Schmiedelchen besuchen, ein Bild vom ersten Geburtstag (8 Tage) hat der stolze Papa schon herumgezeigt.
Samstag haben wir einen Vortrag von Dr. Boos im Bernoullianum.
Aus Stuttgart kommt keine Nachricht, ich kann nur hoffen, daß alles gut vorwärts geht und sende herzlichste Grüße
Edith Maryon
Wird Dr. Unger die Öfen für die Häuser bekommen können?