Correspondence with Edith Maryon 1912–1924

GA 263 — 18 November 1921, Hildesheim

Letter from Edith Maryon

Edith Maryon an Rudolf Steiner

Bildhauer Atelier Goetheanum
18. Nov. 1921

Sehr verehrter lieber Lehrer,

ich sende Ihnen eine Kopie des Lehrerkursus-Programms für den Fall, daß Sie noch keines bekommen haben. Mrs. Mackenzie hat mir heute geschrieben, daß sie wenigstens 25 Leute mitbringt, einige haben sich abgemeldet aus verschiedenen Gründen, andere aber kommen; man wird wohl erst im letzten Moment wissen, wieviel aus England kommen können. Sie bekommt von der Bahn Preisermäßigung von £ 2.00 pro Person für eine Gruppe von 25 Personen, und das wird helfen; sie sagt, daß andere wahrscheinlich kommen können. Sie hält einen Vortrag [über] «Education from a Spiritual Standpoint» für die Anthroposophische Gesellschaft am 24. November und im Bloomsbury Club, am 7. Dezember [über] «Education as a Fine Art».

Ich bin sehr beschäftigt mit Zimmer bestellen, Zimmer ordnen usw. Heute besuchte ich Frau Dr. Grosheintz wegen Zimmern und fand sie im Bette, mit Erkältung (und einem sehr unvorteilhaften Ausschlag im Gesicht!), sonst sehr freundlich gestimmt.

Mrs. Mackenzie schreibt, Flossie macht gute Arbeit in London und wird eine kleine Demonstration halten am 10. Dezember.

Sonst ist nicht sehr viel zu melden. Wir haben immer noch nicht die Öfen im Atelier.

Ich denke sehr an Berlin, und bald an die Reise nach Kristiania, und wünsche, es wäre mir vergönnt, auch dabei zu sein. Ich hoffe sehr, Sie werden sich nicht erkälten bei der großen Kälte. Ich werde froh sein, wenn Berlin vorüber ist. Hoffentlich ist es nicht notwendig, Vorträge in München zu halten?

Mit besten Grüßen

Edith Maryon

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