Correspondence with Edith Maryon 1912–1924

GA 263 — 19 January 1922, Mannheim

Letter to Edith Maryon

Rudolf Steiner an Edith Maryon

Mannheim, 19. Januar 1922

Meine liebe Edith Maryon!

Vielen Dank für den in Stuttgart empfangenen Brief. Bis jetzt ist alles ganz gut gegangen, sowohl mit den Vorträgen wie auch mit der Gesundheit. Heute ist in Mannheim ein Zweigvortrag, morgen der öffentliche. Sonntag fahre ich nach Köln. Natürlich war in Stuttgart wieder etwas viel zu tun. Aber das ist ja unter den gegenwärtigen Verhältnissen doch eine Notwendigkeit. Es ist so viel zu ordnen. Die Leute haben den besten Willen, nicht viele Sitzungen zu halten; aber, was nicht gemacht wird, fehlt dann doch.

Ich habe auch nun noch nichts von England gehört. Von den Adressen möchte ich angeben, was wenigstens bestimmt scheint. Köln ist Monopolhotel; Hannover Hotel Bristol, Bremen Hotel Alberti, Hamburg Atlantic-Hotel, Dresden Hotel Bellevue.

Nun kann ich nur noch sagen, daß ich besonders viel an unser Atelier denke; bitte sich nicht überarbeiten; ich werde befriedigt sein, wenn ich wieder im Atelier werde arbeiten können.

Für heute noch die herzlichsten Grüße.

Rudolf Steiner

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