Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 2 September 1923, London
Letter to Edith Maryon
Rudolf Steiner an Edith Maryon
London W, Harley Street c/o Dr. Larkins
2. September 1923
Meine liebe Edith Maryon!
Nun habe ich auch (Montag abend) meinen letzten die Medizin betreffenden Vortrag hier in London gehalten; heute abend ist noch hier die Eurythmievorstellung, die von Rosenkrantz’s arrangiert worden ist, dann Mittwoch beginnt die Heimreise. In Stuttgart muß ich, aber nur für einen Tag sein. Man wird sehen, wie schnell die Reise jetzt wegen der Züge geht. Aber es soll ja in dieser Richtung doch keine Hindernisse geben. Es ist alles gut gewesen. Ich bin ganz gesund. Gestern war ich in der Nursery School von McMillan. Das ist etwas außerordentlich Gutes. Ich werde davon erzählen.
Die Reise Penmaenmawr — London war sehr gut. Samstag abend war einziger freier Abend. Da gab es eine Theatervorstellung (Woman Know’s all) - Sonntag morgen war hier Meeting des Zweiges zur Gründung der englischen Society, so wie die Schweizer und Norweger ist und so weiter, die sich dann nächste Weihnachten in Dornach zur Internationalen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach zusammenschließen sollen. Sonntag Nachmittag Zweigvortrag. Montag und Dienstag abend die medizinischen Vorträge. So ist alles absolviert. Ich freue mich auf Dornach, hoffe, daß die Gesundung recht gut fortschreitet und danke für den Brief nach London hieher, sende
die allerherzlichsten Grüße und Gedanken
Rudolf Steiner