Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 15 December 1923, Hildesheim
Letter from Edith Maryon
Edith Maryon an Rudolf Steiner
[Dornach, vermutlich Ende des Jahres 1923]
Sehr verehrter lieber Lehrer,
es geht mir leider seit Dienstag nicht sehr gut. Ich glaube, daß eine kleine Ader in der Luftröhre geplatzt ist, ich habe mehrmals Blutungen gehabt, [jedoch] nicht sehr viel auf einmal. Frau Dr. Wegman meint, es sei nicht gefährlich, möchte aber die Sache mit Ihnen besprechen. Es tut mir herzlich leid, so dumm zu sein. Jetzt liege ich im Bett und hoffe, schon in einigen Tagen wiederhergestellt zu sein; es ist für mich sehr traurig, nicht bei der Arbeit sein zu können, allzuviel Pech habe ich dieses Jahr gehabt - nicht ich allein. Ich wünschte, Sie würden heute ankommen. Ich habe gestern nicht telephoniert, weil das [die] Telephon[Verbindung] so schlecht ist, man hörte fast nichts, jetzt lasse ich Bauer telephonieren.
[keine Unterschrift]