Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 1 April 1924, Prague
Letter to Edith Maryon
Rudolf Steiner an Edith Maryon
Prag-Smichow, 1. April 1924
bei Prof. Hauffen
Stefaniková třida 56
Meine liebe Edith Maryon!
die beiden Briefe habe ich zu meiner großen Befriedigung erhalten und danke ganz herzlich dafür. Ich sehe daraus, daß die vor meiner Abreise eingetretene Besserung dort die nächsten Tage angehalten hat. Das macht mich froh. Hoffentlich geht es gut weiter und die Gesundheit kräftigt sich.
Hier geht es gut, trotzdem recht viel zu tun ist. Der Sonntag war durch die Versammlung, in der die böhm. Landesgesellschaft gebildet worden ist, fast ganz besetzt vom Morgen bis zum Abend. Aber es geht alles mit Vorträgen und Eurythmie-Veranstaltungen den vorgesehenen Gang.
Über meine Ankunft in Dornach habe ich schon geschrieben. Es scheint, als ob ich aber recht knapp erst vor dem Vortrag dort eintreffen könnte, so daß wir uns vielleicht vor dem Vortrage nicht mehr sehen könnten. Aber jedenfalls so früh als möglich.
Alllerherzlichste Gedanken sende ich zur Festigung der Gesundheit
und die allerschönsten Grüße
Rudolf Steiner