Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914
GA 264 — Berlin
Ausführungen über Wesen und Wirken der Meister in esoterischen Stunden II
- Die Mahatmas werden uns heute etwas zu sagen haben.
- Es werden uns drei Pflichten des Geheimschülers genannt: Stolz und Eitelkeit zu überwinden, Theosophie praktisch zu leben, für die Theosophie einzutreten.
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- [Als Punkte in den Notizen angeführt, aber ohne Text]
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- Jetzt wird der Meister Morya sprechen.
- Die Meister können von uns als Ideal angesehen werden, sie haben das erreicht, was wir noch erreichen müssen. Wir können sie daher befragen über unsere weitere Entwickelung.
- In uns liegen die Kräfte keimartig, welche in den Meistern zur vollen Blüte erwachsen sind.
- Zum Verständnis der Entwickelung kann die Entwickelung von der Pflanze zum Tier, zum Menschen betrachtet werden.
- Als Symbol für die Entwickelung der Pflanze wird uns dieses Zeichen gezeigt: ⊥1
- Als Symbol für die Entwickelung des Tieres: T
- Als Symbol für die Entwickelung des Menschen: ✝
- [kein Text]
- Drei Stufen der Entwickelung gibt es und dementsprechend drei Tugenden. Außerdem
- finden sich zwei Strömungen in jedem Menschen: Kama und Manas, die gute und die schlechte Strömung; die schlechte ist Kama.
- Der Weg der Erlösung wird uns im Johannes-Evangelium gezeigt. Wir finden da 1. die Fußwaschung, 2. den Backenstreich, 3. die Geißelung, 4. die Dornenkrönung, 5. Jesus nimmt sein Kreuz auf sich, 6. die Kreuzigung, 7. die Wundmale.2
- Das kann sein der Weg für eine vollkommene Umwandlung.
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Zu den Zeichen vgl. «Die Tempellegende und die Goldene Legende», GA 93. ↩
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Im allgemeinen hat Rudolf Steiner die sieben Stufen der christlichen Einweihung wie folgt angegeben: 1. Fußwaschung, 2. Geißelung, 3. Dornenkrönung, 4. die Kreuztragung, 5. der mystische Tod, 6. Grablegung, 7. Auferstehung, Vgl. z.B. in «Vor dem Tore der Theosophie, GA 95. ↩