Lessons for the Participants of Cognitive-Cultic Work 1906–1924

GA 265a — 30 August 1911, Munich

Vom Auferstehungsleib

Notizen aus dem Nachlass von Elisabeth Vreede

Der Christus gab bekanntlich Unterweisungen nach seinem Tode in einem bestimmten zu dem Zweck gebildeten Geistleib, und es war derselbe Leib, der von Paulus geschaut wurde und der zu diesem Ziel zusammengezogen wurde. Diesen selben Leib werden wir noch in diesem Jahrhundert in der Ätherwelt schauen können. Der physische Leib, der in das Grab gelegt wurde, dematerialisierte sich so weit, dass er sich über die ganze Erde verbreitete, und daher wurde kein Leib in dem Grabe gefunden, als man ihn dort suchte. Der Auferstehungsleib war der Ätherleib, der durch den Christus so verdichtet werden konnte, dass Thomas ihn berühren konnte, was ja bei einem gewöhnlichen Ätherleib nicht der Fall sein kann. - Dass es ein anderer Leib war als der physische, wird im Evangelium dadurch angedeutet, dass Maria Magdalena und andere ihn zunächst nicht wiedererkennen.

Durch Markus und [Ormus], beide Schüler (Jünger) des Christus nach seiner Auferstehung, wurden die Mysterien und Rituale umgestaltet.

German original of On the Resurrection Body · ← Previous · Next →