Lessons for the Participants of Cognitive-Cultic Work 1906–1924
GA 265a — 17 December 1911, Berlin
Belehrung Über Die Drei Leuchter
Berlin, Sonntag, 17. Dezember 1911
Aufzeichnung A (mit Ergänzungen aus Zyklus 20) aus dem Nachlass von Elisabeth Vreede
Erster Grad
Schon öfter ist gesagt worden, dass die Symbole und Rituale unseres Tempels nicht willkürlich geschaffen sind, sondern einen tiefen Zusammenhang haben mit kosmischen Konstellationen, und Gesetzen entsprechen, die nur langsam und allmählich uns enthüllt werden können. Sie werden von Jahrhundert zu Jahrhundert weitergegeben aus den Mysterien der ältesten Zeiten heraus, damit sie als die richtigen Kanäle dienen können für die spirituellen Strömungen, welche die weisen Meister des Ostens über uns ausschütten. Sie können daher unmöglich auf exoterischem Wege erklärt oder begriffen werden.
Eines der wichtigsten Symbole stellen die drei Flammen dar, die auf den Altären des Ostens, Südens und Westens stehen und zu welchen unsere Aufmerksamkeit zuallererst gelenkt sein soll. In diesen sollen wir sehen die Symbole der Weisheit, der Schönheit und der Stärke. Zunächst wollen wir untersuchen, ob wir diese Symbole im Menschen selber finden können.
Wo - so fragen wir - ist die Weisheit in der menschlichen Gestalt zu finden? Äußerlich ist sie dort nicht zu finden, aber ganz tief verborgen liegt sie in der Gestalt, und zwar so, dass sie dieser Gestalt nicht angepasst ist auf der heutigen Stufe der Entwicklung. Sie bildet in dieser kein zusammengeschlossenes Ganzes. Gedacht wurde diese Gestalt zunächst ganz geistig, vollkommen spirituell, und alles, was entstand während des Saturn-, Sonnen- und Mondenzustandes, war durchzogen von jener vollkommenen Weisheit, in der wir wirken fühlen die hohen Hierarchien, die Schöpfer unseres Wesens. Aber wir wissen ja schon, dass während der Erdentwicklung Wesenheiten in unsere Leiber hineindrangen und ihren Zusammenhang in Unordnung brachten, sodass die verschiedenen Wesensglieder sich nicht so ineinanderfügen, wie es nach der Absicht der Götter hätte sein sollen. Was mit dieser Unordnung gemeint ist, wird glänzend ausgedrückt in den Worten, die Luzifer zum Menschen spricht, wenn er ihn verführen will: «Eure Augen werden geöffnet werden, und ihr werdet unterscheiden das Gute vom Bösen.» Die «Augen» stehen hier nur als Vertreter der Sinnesorgane überhaupt, denn niemals war es beabsichtigt, dass die Sinne sich so betätigen würden, wie es eben jetzt der Fall ist. Unter Luzifers Einfluss wirken die Sinne anders, als es sonst der Fall sein würde. Ja, sie würden äußerlich überhaupt nicht da sein, so sonderbar das klingen möge. Das Auge, das uns heute dient zum Sehen der äußeren Welt, war ursprünglich überhaupt nicht auf das Sehen eingerichtet. Sehkraft, Hörkraft war in den Menschen hineingelegt, aber diese Kraft sollte nicht das Auge oder das Ohr durchdringen und nach außen gehen, sondern nur bis zum Auge und Ohr gehen, und bei jeder Gesichtstätigkeit wären die Menschen sich ihres Auges bewusst geworden, hätten aber nicht die Dinge äußerlich gesehen. Der Mensch sollte sich bewusst werden der Tätigkeit des Sehens, er sollte gleichsam sich selber früher in seinem Sehen abfangen als erst draußen bei den Gegenständen.
Das ist nur ein Beispiel von der Unordnung, die in der äußeren Gestalt des physischen Leibes durch Luzifer angerichtet worden ist. Kein einziger der übrigen Leiber oder Hüllen ist ebenfalls richtig eingeordnet (eingegliedert). Die Leiber haben sich gegenseitig nicht völlig durchdrungen, und dadurch hat jedes Glied einen Teil, der gleichsam sich selbst überlassen ist und der ein eigenes inneres Leben führt, das nicht vom Bewusstsein ergriffen wird. Jener Teil zum Beispiel des physischen Leibes, der nicht ordentlich durchdrungen ist vom Ätherleib, ist da, wo die Sinnesorgane sich befinden, und daraus haben diese ihre jetzige Gestalt. Ohne diesen vom Ätherischen nicht durchdrungenen Teil wäre die ganze sinnliche Welt, die jetzt vor uns ausgebreitet liegt, nicht vorhanden. Der Mensch würde nur wirkenden, webenden Willen verspüren, er würde die Sinneswelt aktiv erleben. Der Ätherleib ist gleichsam zurückgeschoben worden von den Sinnesorganen, und damit ist in diese etwas eingezogen, was nur allein der Sinneswelt angehört.
Auch der Astralleib durchdringt den Ätherleib nicht in der richtigen Art, und in unserem physischen Leibe entsteht dadurch zum Beispiel das Weinen. Sobald ein Mensch weint, sodass ihm diese sonderbare salzige Flüssigkeit aus den Augen tritt, ist ein Übergewicht des Ätherleibes (über den Astralleib) da. Dasselbe ist der Fall mit allen Drüsenabsonderungen; die Absonderungen sind der Ausdruck des Übergewichtes, des gestörten Gleichgewichtes. So erlebt man, wie gewaltig die Folgen der luziferischen Versuchung sich dem Hellseher zeigen.
Erst wenn wir als menschliche Wesen im Laufe der Zeiten durch die Kraft unseres inneren Willens unsere Leiber werden gewandelt haben in dasjenige, wozu sie ursprünglich beabsichtigt waren, erst dann werden wir durchsetzt sein von jener Weisheit, die uns zu vollkommenen und zugleich selbstbewussten Werkzeugen der göttlichen Taten schaffen wird.
Anders ist es mit der Schönheit, die ihren vollen Ausdruck findet in der äußeren menschlichen Gestalt. In den Händen findet man das Symbol der Schönheit, und zwar vollkommen da, wo sie sich als ausgestreckte Hände erheben, sodass das Haupt die Mitte bildet. Wenn man sich durchdringt mit der Empfindung der himmelwärts ausgestreckten Hände und die Linie von Hand und Arm verfolgt, so erlebt man die Schönheit aus den Händen selber strahlend.
Die Bestimmung der Hand ist es, schön zu sein, nicht stark zu sein. Der Arm möge stark und muskulös sein, aber nach unten hin läuft er aus in die nach Schönheit strebende Form der Hand. Wenn wir bedenken, in wie vieler Beziehung wir die Hände «schön» nennen können, sei es, dass sie sich im Gebet zusammenfalten, sei es, dass sie, jede einzeln, sich ausstrecken, betend emporgehoben wie zu den hohen Wesen über uns um Hilfe flehend - immer finden wir darin wieder die Schönheit, die Hand als Symbol der Schönheit. Bei jeder Handbewegung sollten wir uns bewusst werden, dass sie die Schönheit symbolisieren soll, dass sie niemals zu etwas anderem dienen sollte als dazu, die innere Schönheit unseres Wesens auszudrücken.
Die Kraft oder Stärke findet man symbolisiert in demjenigen, was den Händen entgegengesetzt ist, nämlich in den Füßen. Die Menschen mögen sich vorstellen, dass der Fuß ein «schönes» Anhängsel seiner Gestalt sei. Sie mögen stolz sein, einen kleinen, zierlichen Fuß zu haben; der Okkultist wird niemals in den Füßen etwas «Schönes» finden können; für ihn sind sie das Symbol der Kraft. Die Füße müssen geeignet sein, den ganzen Körper zu tragen; und wenn man sie von dieser Empfindung aus betrachtet, wird man die Stärke gewahr, die in dem Fuß ruhen muss, in diesem nichtigen, schmalen Körperteil, auf dem der ganze Körper seine Stütze finden muss.
So finden wir in der Gestalt des Menschen diese drei wichtigen Symbole, die im Okkultismus genannt werden «die drei Weltenmütter», wie sie auch Goethe nennt in seinem «Faust».
Aufzeichnung B
Wir sehen hier die Flammen auf den Altären, die die Weisheit, Schönheit und Stärke repräsentieren. Es sind sehr tiefe Symbole, die wir auch im Menschen wiederfinden können.
Wo ist die Weisheit in der menschlichen Gestalt zu finden? Sie ist äußerlich nicht zu finden, sie liegt in der Gestalt verborgen, und zwar so, dass sie augenblicklich dem heutigen Stadium der Entwicklung nicht angepasst ist, sodass die Gestalt kein zusammengeschlossenes Ganzes bildet. Die Weisheit ist folgendermaßen darzustellen:

Anders ist es wiederum mit der Schönheit, die ihren vollen Ausdruck in den menschlichen Händen findet, wenn diese sich in ausgestreckter Haltung emporheben, sodass das Haupt die Mitte bildet. In den Händen findet man das Symbolum der Schönheit, und dieses wird so dargestellt:

Die Bestimmung der Hand ist es, schön zu sein, nicht stark zu sein. Der Arm möge stark und muskulös sein, aber unten läuft er in die nach Schönheit tendierende Form der menschlichen Hand aus.
Die Stärke findet man in demjenigen, was den Händen entgegengesetzt ist, in den Füßen. Keiner, der Okkultist ist, wird in den FüRen etwas Schönes sehen können, und wer im gewöhnlichen Leben solches darin sehen möchte, der sieht nichts anderes als die Karikatur des Schönen. Die Füße stellen die Kraft oder Stärke dar, sie müssen geeignet sein, den ganzen Körper zu tragen. Das wird folgendermaßen dargestellt:

So finden wir in der Gestalt des Menschen diese drei wichtigen Symbole, die im Okkultismus genannt werden die «drei Weltenmütter», die auch Goethe nennt in seinem «Faust».
Wir haben in früheren Zusammenkünften betont das größere Gewicht, das der geistigen Beschäftigung eignet gegenüber dem handelnden Auftreten in der Welt. Es ist für die ganze Welt von Bedeutung, wenn der Mensch geistig viel verarbeitet, denn dieses zeigt sich nach dem Tode. Wir können darin noch weiter gehen und uns fragen, wie wir weiter mit den Hierarchien in Zusammenhang stehen, insbesondere in Beziehung zu unserem Verhältnis zu ihnen nach dem Tode. Wenn wir nach dem physischen Leben durch die Pforte des Todes schreiten, nachdem wir hier auf Erden an unserem Fortschritt und an der Umwandlung unserer Leiber gearbeitet haben, geben wir denjenigen Teil, den wir von unserem Ätherleibe umgewandelt haben, einem Engelwesen als seinen Tribut, auf den er wartet und auf den er einen Anspruch hat. Dieser Tribut, dieser Anteil wird von dem Engel ausgestrahlt und dienstbar gemacht den nachfolgenden Menschengenerationen, wodurch die Gedanken der Erfindungen und des Fortschritts überhaupt sich fortpflanzen und zur Erscheinung kommen können. Wenn das nicht geschehen würde, wenn die Menschen nicht an der Umwandlung ihrer Ätherleiber arbeiten würden, sondern sich ausschließlich mit den Nichtigkeiten des physischen Planes beschäftigen würden, dann würde die Welt ganz vereinsamen und zuletzt zugrunde gehen müssen.
Die Ergebnisse, die bei der Umwandlung des Astralleibes erzielt sind, werden nach dem Tode einem Erzengel übergeben, der sie wiederum ausstrahlt auf andere Menschen. So zart und verborgen wirken diese abgegebenen Kräfte unserer Astralleiber, dass man nur aus dem Okkultismus heraus darauf hinweisen kann, wie das geschieht. So lebte zum Beispiel Paracelsus von 1493 bis 1541 und starb, nachdem er ungeheuer stark an seinem Astralleib gearbeitet hatte durch die vielen Erfahrungen, die er durchgemacht hatte, rüstig in seinem achtundvierzigsten Lebensjahre. Die verarbeitete Kraft seines Astralleibes wurde durch die Erzengel übertragen auf Goethe in dessen für ihn so bedeutungsvollen achtundvierzigsten Lebensjahr, als für ihn eine ganz neue Periode des Lebens begann, wo er zum Beispiel den «Faust» umarbeitete und mancherlei Geheimnisse ergründete.
Er fügte zu seinem «Faust» den «Prolog im Himmel», wodurch der «Faust», statt nur die Geschichte eines Einzelmenschen zu sein, mit der ganzen Menschheitsentwicklung verknüpft wurde.
Nun bleibt noch das Ich zu betrachten übrig. Auch dessen mitgebrachte Kraft, insbesondere bei sehr starken Individualitäten, wird einem der Archai übertragen, der sie nach langen Zeiträumen gebraucht, um neue Kräfte in die Menschheit herabsteigen zu lassen. Das ist es, was im Geistigen nach dem Tode geschieht.
Aber in der Vererbungslinie, die durch die Generationen geht vom Vater auf den Sohn, Enkelsohn und so weiter, wirken auch die Hierarchien, und zwar sind es die Geister der Form, die den physischen Leib bilden, die Geister der Bewegung, die den Ätherleib zustande bringen, und die Geister der Weisheit, die dem Astralleib seine Gestalt geben. Aber durch diese Wirkungen allein würden noch keine Leiber möglich sein, nur die Möglichkeiten für die Bildung der Leiber. Um diese zu gestalten, muss ein Zusammenwirken da sein von den Thronen mit den Geistern der Form, wodurch dem werdenden Leibe die Kraft gegeben wird. So müssen auch die Cherubim mit den Geistern der Bewegung und die Seraphim mit den Geistern der Weisheit zusammenwirken für das Zustandekommen des Äther- und des Astralleibes: Form und Kraft müssen zusammenwirken. Jetzt bleibt noch das Ich; dieses steigt herunter aus der geistigen Welt, wenn seine Leiber oder Hüllen vorbereitet sind durch die höheren Hierarchien, die die niedrigere Materie bearbeiten müssen, damit sie dem Ich zum Tempel diene.
Die drei Flammen der Kerzen sind in folgenden symbolischen Zeichen ausgedrückt (diese auch in den menschlichen Körper hineingearbeitet):

(Die Flamme des Ostens stellt Weisheit dar.) Der menschliche Körper sieht jetzt so aus, weil er noch nicht vollkommen fertig ist.

Schönheit
Aufzeichnung D

Der Mensch hat die Schönheit ausgedrückt in den Händen, die emporgehoben, den Kopf in der Mitte, dieses Symbol ausdrücken.
Stärke menschliche Füße
Jachin: Er festigt mich.
Boas: In ihm ist meine Stärke.
- Eine Meditationshilfe ist diese Figur
Nr. 2 wird genannt die drei?,
- Das Zeichen für die drei Mütter
Die drei Welten im Mikrokosmos stellen uns die drei Zeichen dar.
- Unsichtbar trägt das Symbol der Weisheit in sich der Mensch.
- Hände, das Haupt inmitten - Schönheit.
- Füße - Stärke
Aufzeichnung E von Alice Kinkel
Das Allerwichtigste für den Menschen ist, an sich zu arbeiten, damit er Erworbenes dann wieder abgeben kann an die Wesenheiten der Hierarchien, die ihm seine Entwicklung durch Opferung ermöglichen. Die Hierarchie der Engel, der Erzengel, der Archai kommt da zuerst in Betracht, sie, die Hierarchie, die uns fortwährend gibt.
Alles, was der Mensch in seinen Ätherleib hineingearbeitet hat, das kann er an den Engel abgeben. Die Engelgabe wird deshalb gemacht, damit Erfindungen, Spirituelles und so weiter den Menschen der Nachwelt einfallen können.
An die Erzengel gibt der Mensch alles ab, was er in seinen Astralleib hineingearbeitet hat. Das ist dann für ein ganzes Volk wirkend.
Was er in seinem Ich erarbeitet hat, das gibt er ab an den Zeitgeist oder an die Archai.
Die physische Form des Menschen, die gibt er ab an die Geister der Form.
Die Form des Ätherleibes geht an die Geister der Bewegung.
Die Form des Astralleibes an die Geister der Weisheit.
Das Ich selbst, bald nachdem es an den Zeitgeist das Seinige abgegeben hat, vereinigt sich mit den Geistern des Willens, damit sich eingliedern konnte dem allem ein Ich.
Der Ätherleib gehört den Cherubim, der Astralleib den Seraphim, und das Ich steigt selbst herunter als J.CH., als Jesus Christus!
Paracelsus war eine Individualität, die so geben konnte. Alles, was er hineingearbeitet hatte in seinen Astralleib bis zu seinem achtundvierzigsten Jahre, bis zu seinem Tode, das hat er abgegeben an den Erzengel, und dann hat er (durch den Erzengel) auf Goethe gewirkt. Er hat Goethe von dessen achtundvierzigsten Jahre ab so kolossal verändert und vorwärtsgebracht. (Es wurde noch vieles über Paracelsus und seine Erdenleben gesagt.)
Was hier, Berlin, Dezember 1911 gegeben wurde, wurde 1911 in München gegeben.
Diese letzte Zeichnung wurde in München so gegeben:
Nachdem das Ich sein Erworbenes an den Zeitgeist abgegeben hat, hat das Ich seine Mission erfüllt, seine Mission getan.
Aufzeichnung F
Drei Flammen auf unseren drei Altären: die auf dem Altar des Ostens bedeutet die Weisheit, die auf dem Altar des Südens die Schönheit, die auf dem Altar des Westens die Stärke.
Auf den drei Prinzipien beruht aller Fortschritt. Wo finden wir sie im Mikrokosmos? Von der Weisheit ist wenig im Menschen - es ist kein Glied, das der Mensch sich nicht verdorben hätte -, unsichtbar ist sie aber doch vorhanden. Wo ist das Symbol der Schönheit? Die Hand, und Symbol des Okkultismus ist von jeher gewesen die erhobenen Hände, dazwischen der Kopf.
Der Fuß kann nicht das Symbol der Schönheit sein. Wollte jemand den Fuß zu etwas Schönem erheben, so wäre das für den Okkultismus drollig. Der Fuß ist das Symbol der Stärke. Ein schwach gebildeter Fuß erregt Mitleid.
Es gibt gewissermaßen zwei Linien, die das Menschenwesen bestimmen: eine materielle Linie, das ist die Vererbungslinie, und eine geistige Linie. Durch die materielle Linie wird die Form vermittelt, daran arbeiten die Geister der Form. Damit diese | Form nicht erstarrt, sind die Geister der Bewegung nötig; damit die Glieder das rechte Maß und Verhältnis zueinander haben: die Geister der Weisheit.
Nur das hat Wert, was man sich selbst erarbeitet. Was sich erarbeitet hat der Ätherleib, das nehmen nach dem Tode Engel und verteilen die darin vorhandene Geist-Materie an andere Notleidende. Von der Arbeit des Astralleibes ergreifen Besitz die Erzengel, von der Arbeit des Ich die Archai. Den Thronen, Cherubim und Seraphim fällt die Aufgabe zu, die Substanz in rechter Weise zu formen. - Das, was sich Paracelsus erarbeitet hatte in seinem Astralleib, als er mit achtundvierzig Jahren starb, das übergab ein Erzengel Goethe. Daher finden wir bei diesem noch in diesem Alter den Wunsch, den «Faust» vor alle Welt hinzustellen.