Lessons for the Participants of Cognitive-Cultic Work 1906–1924

GA 265a — 20 May 1913, Stuttgart

Die Zwölf Sinne Und Die Sieben Lebensprozesse

Aufzeichnungen A von Alice Kinkel Für alle Grade

Der makrokosmische und der mikrokosmische Tierkreis.
Das makrokosmische und das mikrokosmische Planetensystem.
Das makrokosmische und das mikrokosmische Verhältnis von Sonne, Mond und Erde.
Die Sonne allein makrokosmisch und mikrokosmisch.
Der Inhalt der Stunde gipfelt in der Zeichnung.
Die Tierkreiszeichen wirken auf den physischen Leib, auf unsere zwölf Sinne.
Wir haben sieben obere und helle Sinne und fünf untere oder dunkle Sinne; diese letzteren gehen vom Gehörsinn zum Geruchssinn.
Die Planeten wirken auf den Ätherleib.
Sonne, Mond und Erde in ihrem Verhältnis wirken auf den Astralleib. Die Sonne für sich allein wirkt auf das Ich.

Die sieben oberen oder hellen Sinne
Die fünf unteren oder dunklen Sinne

Aries16
Aries16
Taurus16
Taurus16
Gemini16
Gemini16
Cancer16
Cancer16
Leo16
Leo16
Virgo16
Virgo16
Libra16
Libra16
Scorpio16
Scorpio16
Sagittarius_16
Sagittarius_16
Capricorn16
Capricorn16
Aquarius16
Aquarius16
Pisces16
Pisces16

Sonne Sun16 Wolle
Mond Moon16 Fühlen
Erde Earth16 Denken

Saturn16
Saturn16
Jupiter16
Jupiter16
Mars16
Mars16
Sun16
Sun16
Venus16
Venus16
Mercury16
Mercury16
Moon16
Moon16
Diagram
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Aufzeichnungen B aus dem Nachlass von Elisabteh Vreede Erster Grad

Wir sollen uns immer mehr vergegenwärtigen, dass wir in unserem Wesen das völlige Abbild sind des Makrokosmos, eine kleine Welt, ein Mikrokosmos sind. Die weisen Meister des Ostens haben wiederum den Auftrag gegeben, diese Wahrheit vor Augen zu führen. (Es werden noch einmal die fünf und die zwölf Sinne erklärt, wie am 12. Mai in Köln.) Die fünf sind die dunklen Sinne, denn durch diese - die gewöhnlich so genannten Sinne - tritt der Mensch ganz aus seinem Seelisch-Geistigen heraus. Alle diese Sinne sind aus dem Makrokosmos in den Menschen eingeströmt, und zwar aus den zwölf Tierkreiszeichen, vermittelt durch den Einfluss der Sonne auf jedes der verschiedenen Zeichen. Man kann sich das durch eine Zeichnung verdeutlichen.

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Der Ichsinn entspricht den Zwillingen, weil man in diesem Sinne eine zweifache Haltung einnehmen muss. Man muss mit seinem eigenen Ich aus sich heraus und in ein anderes Ich eintreten. So entspricht der Tastsinn dem Krebs, weil man sich bei diesem Sinn gleichsam innerlich wendet. Der Tastsinn dient ja dazu, den Widerstand zu empfinden, der von Gegenständen auf uns ausgeübt wird. Die Gegenstände an sich sind weder schwer noch leicht, aber der Druck, den wir überwinden müssen, veranlasst uns, sie als schwer oder leicht zu empfinden. Der Lebenssinn entspricht dem Löwen, unter dessen Einfluss er ganz steht. Wenn die Sonne sich verbindet mit den Kräften des Löwen, dann entsteht in uns das Gefühl der Lebenskraft. (Bewegungssinn - Jungfrau ist übergangen worden.) Der Gleichgewichtssinn steht in Verbindung mit der Waage; diesen Sinn bestimmt durchaus die Fähigkeit, in dem dreidimensionalen Raum die richtige Lage zu finden. Der Geruchssinn (Skorpion) ist der gefährlichste Sinn, wenn wir versuchen, ihn in Beziehung zu setzen zu geistigen Wesenheiten, denn er bringt uns sofort in das Gebiet der schwarzen Magier. (Geschmackssinn - Schütze wurde übergangen.) Der Wärmesinn (Wassermann) ist wie das fließende Wasser, das in Wellen auf und ab geht und alles ausfüllt. In uns fühlen wir die Wärme aufwellen und alles durchdringen. Der Hörsinn hat Zusammenhang mit dem Zeichen der Fische, und die Okkultisten der früheren Zeiten gaben diesem Zeichen den Namen der Fische auch aus dem Grunde, weil die Fische taub sind und auf dem physischen Plane alles umgekehrt dargestellt werden muss. - Sprachsinn - Widder; Gedankensinn - Stier.

Als der Mensch geschaffen wurde, kamen die Kräfte aus den zwölf Zeichen, und wir wurden mit diesen Kräften verbunden. Sie waren zugleich Werkzeuge der Götter, die mit Hilfe dieser Kräfte hören, sehen konnten und so weiter. Jetzt hat sich der Mensch diesen Kräften entrungen, und er steht nun da, auf sich selbst gestellt. Dadurch kann er willkürlich von dem einen Zeichen zum anderen gehen, während die Sonne, die sich nicht losgerungen hat, nacheinander durch die Zeichen gehen muss. Wenn die Götter auf Erden schen oder hören wollen, müssen sie durch diese Kräfte hindurch wirken.

Geradeso wie die zwölf Zeichen des Tierkreises mittels der Sonne unsere zwölf Sinne zustande gebracht haben, haben auch die sieben Planeten, so wie sie sich verhalten in Bezug auf die Tierkreiszeichen und die Sonne, mitgewirkt, uns zu lebenden Menschen zu schaffen, indem sie uns dasjenige gaben, was in unseren Ätherleib einströmt. Hätten wir uns nicht von den Planeten losgerückt, dann würden wir jetzt diese Kräfte in uns wirken fühlen. Sie sind hier innerhalb einer Schleife gezeichnet aus dem Grunde, weil in Wirklichkeit der Lauf der Planeten nicht so ist, wie ihn die Astronomie sich ausgedacht hat, als Größtkreis um die Sonne herum. Erst später wird die Astronomie auf die richtigeren Bewegungen kommen.

Außer den Zwölf und den Sieben haben wir noch eine Dreiheit in unserem Astralleib, die angegeben wird durch das Verhältnis von Sonne, Mond und Erde zueinander. Dass wir Menschen sind mit Verstand, Gefühl und Willen, das rührt davon her. Die Kraft des Denkens kommt von der Sonne, die Kraft des Fühlens vom Monde und diejenige des Wollens von der Erde. Nur irdische Menschen können in einer solchen Weise Verstand, Gefühl und Willen haben, die aus dem gegenseitigen Stande dieser drei Körper hervorgehen. Die Wissenschafter mögen in ihrer Beschränktheit über die Marsbewohner reden, als ob diese ähnliche Wesen wären wie die Menschen; nur auf der Erde kann man diese drei Kräfte so haben, wie sie sind durch das Verhältnis der Erde zu Sonne und Mond.

Und unser Ich findet sich zurück in der Sonne, in der Einheit; die gewisse Unabhängigkeit, die die Sonne hat gegenüber den anderen Planeten, diese Unabhängigkeit bewirkt unser Ich.

Lernen wir all dieses in eine Meditation zusammenfügen, sodass wir uns gleichsam verbinden mit all diesen Kräften, die in uns wirken, so kann dieses einen kräftigen Ruck in unserem esoterischen Leben bedeuten.

German original of The Twelve Senses And The Seven Life Processes · ← Previous · Next →