The Problem of Faust
GA 273 — 4 November 1917, Dornach
Die Helena-Sage und das Freiheitsrätsel
Ich habe Sie gestern darauf aufmerksam gemacht, wie in der Entwickelung der Menschheit Zusammenhänge sind, spirituelle Zusammenhänge, die ihre Wirkungsweise durch die Menschenseele hindurchschicken. Ich habe das getan im Zusammenhange mit den Bestrebungen Goethes in seiner Faust-Dichtung, Faust in Zusammenhang zu bringen mit dem, was der Impuls der fünften nachatlantischen Zeit ist, dadurch, daß er ihn mit Mephistopheles zusammenführt, einer ahrimanischen Macht. Dann habe ich versucht zu zeigen, wie Faust untertauchen soll in die Impulse der vierten nachatlantischen Zeit, die ich Ihnen in ihrem Wesen zu charakterisieren versuchte, damit sich in Fausts Seele ein Ineinanderarbeiten desjenigen bewußt vollzieht, was unbewußt in den Menschenseelen durch die Entwickelungsgesetze waltet.
Nun sagte ich Ihnen, daß der fünfte nachatlantische Zeitraum, unser Zeitraum, mit der großen, bedeutungsvollen Lebensfrage des Bösen, der Bewältigung des Bösen nach allen Seiten zu tun haben wird. Die Menschen werden kennenlernen müssen, was alles die Seele aufbringen muß, um die Gewalten des Bösen teils zu überwinden, teils in gute Impulse zu verwandeln. Das alles entwickelte sich auf der Grundlage der Impulse des vierten nachatlantischen Zeitraumes, der es zu tun hatte insbesondere mit dem Problem der Geburt und des Todes, das er schon wie eine Erbschaft aus der atlantischen Zeit übernommen hatte. Man braucht nur auf den Christus-Impuls selbst seine Blicke zu wenden, wie er eintrat im ersten Drittel der vierten nachatlantischen Periode. Diese beginnt 747 mit der Begründung Roms, so daß also von den 2160 Jahren im Zeitraum, wie wir ihn betrachten als Kulturzeitraum, 747 Jahre vergehen mußten, bis der Hauptimpuls, der Christus-Impuls, gerade in diesen vierten nachatlantischen Zeitraum hereinspielte, Hat es nicht dieser Christus-Impuls mit der großen, bedeutungsvollen Frage zu tun, die hereinruft in die Entwickelungsgeschichte der Menschheit Fragen nach Geburt und Tod in ihrer übersinnlichen Bedeutung? Wieviel ist auf christlichem Boden diskutiert worden, gedacht, empfunden worden über die Geburt des Christus. Welch unendlich bedeutungsvolle Rolle spielt der Tod Christi. In der Geburt und in den Tod Christi sehen wir an besonders prägnanten Punkten auftreten dieses Ringen in der Seele des Menschen mit dem Problem der Geburt und des Todes. Es war ein Ringen in der Seele aus dem Grunde, weil, ich möchte sagen, in einer elementareren, physischeren Gestalt dieses Ringen schon in dem großen atlantischen Zeitraum vorhanden war. Da waren gerade im vierten atlantischen Zeitraum, in der Mitte der atlantischen Zeit — damit auch noch in dem fünften als Nachwirkung - im Menschen selber Kräfte tätig, die im Zusammenhang standen mit Geburt und Tod. Einiges davon habe ich schon charakterisiert. Da waren Kräfte in jenen Menschen, in jenen Atlantiern, die entwickelt werden konnten, die Einfluß hatten auf Geburt und Tod, in ganz anderem Maße als in bloß natürlichem Maße. Da wirkten die guten und die bösen Kräfte im Menschen auf Gesundheit und Krankheit der Mitmenschen im weiten Maße, damit auch auf Geburt und Tod. Da sah man einen Zusammenhang zwischen dem, was man in der atlantischen Zeit tat als Mensch, und dem, was sich im sogenannten Naturlaufe als Geburt und Tod vollzieht.
Später, im vierten Kulturzeitraum der nachatlantischen Zeit, war dieses Problem von Geburt und Tod mehr hereinverlegt in die menschliche Seele. Aber jetzt in unserem fünften Zeitraum werden die Menschen so elementar zu ringen haben mit dem Bösen, wie elementar in der atlantischen Zeit gerungen worden ist mit Geburt und Tod. Da werden namentlich durch die Beherrschung der verschiedenen Naturkräfte die Antriebe und Impulse zum Bösen in einer großartigen Weise, in gigantischer Weise in die Welt hineinwirken. Und im Widerstand, den die Menschen aus geistigen Untergründen heraus werden bringen müssen, werden die entgegengesetzten Kräfte, die Kräfte des Guten zu wachsen haben. Insbesondere wird es schon während des fünften Zeitraums sein, wo durch die Ausbeutung der elektrischen Kraft, die noch ganz andere Dimensionen annehmen wird, als sie bisher angenommen hat, es den Menschen möglich sein wird, Böses über die Erde zu bringen, wo aber auch direkt aus der Kraft der Elektrizität selber heraus Böses über die Erde kommt.
Diese Dinge sind nur notwendig, sich vor das Bewußtsein hinzuhalten. Denn derjenige, der spirituelle Impulse aufnehmen will, findet die Angriffspunkte des Widerstands, findet die Ausgangspunkte für jene Impulse, die sich gerade am Widerstand des Bösen entwickeln sollen. Allerdings ist es schwierig, heute schon in dieser Beziehung über Einzelheiten zu sprechen, da diese Einzelheiten zumeist noch in weitestem Umfange Interessen der Menschen berühren, welche die Menschen nicht berührt haben wollen. In dieser Beziehung sind die Menschen geteilt auf der einen Seite in solche, welche schwer leiden dadurch, daß sie sich nicht klarmachen können, wie sie in das Weltkarma verstrickt sind und dies oder jenes mitmachen müssen, ohne daß sie im Handumdrehen abstrakt fromm werden können; auf der andern Seite in Menschen, die vielfach verstrickt sind in dasjenige, was das Weltenkarma dieses fünften nachatlantischen Zeitraums ist, die nicht hören wollen, was eigentlich in den Impulsen liegt, die durch die Welt gehen, weil die Menschen vielfach ein Interesse daran haben, gerade diejenigen Impulse, die zerstörerisch sind, als aufbauende hinzustellen. Wir haben dargestellt, wie seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts unter den Menschen diejenigen Wesenheiten wirken, die ich bezeichnet habe als abgefallene Geister der Finsternis, Wesen aus der Hierarchie der Angeloi. Diese Wesen waren noch dienende Glieder der guten, fortschreitenden Mächte in der vierten nachatlantischen Periode. Da dienten sie noch in der Herstellung jener Ordnungen, die — wie ich Ihnen charakterisiert habe — aus der Blutsverwandtschaft der Menschen herausgeholt sind. Jetzt sind sie im Reiche der Menschen, und als zurückgebliebene Angeloiwesen wirken sie hinein in die Impulse der Menschen, um dasjenige, was mit Bluts-, Stammes-, Nationalverwandtschaft, Rassenverwandtschaft zusammenhängt, in einer nachhinkenden Weise und dadurch in einer ahrimanischen Weise geltend zu machen, zu beeinträchtigen diejenigen andern sozialen Menschheitsstrukturen, die sich aus ganz andern Unterlagen heraus bilden sollen als zum Beispiel aus den Blutsbanden der Familie, der Rassen, der Stämme, der Nationen, so daß heute ein beträchtlicher Anfang der Arbeit dieser Geister gerade in dem abstrakten Betonen des Nationalitätsprinzips besteht. Dieses abstrakte Betonen des Nationalitätenprinzips, dieses Programmemachen auf Grundlage eines Nationalitätsprinzips, das gehört in die Bestrebungen der Geister der Finsternis hinein, die den Menschen viel näherstehen werden, die viel intimer an die Menschen herankommen als die zurückgebliebenen Geister der vierten nachatlantischen Periode, die in die Hierarchie der Archangeloi gehörten. Das wird gerade das Bedeutungsvolle dieses fünften nachatlantischen Zeitraums sein, daß diese Wesen, die unmittelbar über der Hierarchie der Menschen stehen, die Angeloiwesen, recht intim an den einzelnen Menschen herankommen können, nicht bloß an die Gruppen, so daß der einzelne glauben wird, er verträte aus seinem eigenen persönlichen Impuls heraus die Dinge, während er - man kann schon sagen — besessen ist von solcher Art von Angeloiwesen, von denen gesprochen worden ist.
Machen wir uns noch einmal klar, welcher Art die Bestrebungen der zurückgebliebenen Geister der Finsternis in der vierten nachatlantischen Zeit waren, um dann besser verstehen zu können, welcher Art diese Bestrebungen in unserer fünften Epoche sind. Ich habe schon darauf hingewiesen: in der vierten nachatlantischen Zeit war es normal, alle Menschheitsstruktur aufzubauen auf den Blutsbanden, auf den Blutsverwandtschaften. In dieser Zeit, also in der griechisch-lateinischen Kulturepoche, lehnten sich die ahrimanisch-luziferischen zurückgebliebenen Wesenheiten gerade gegen die Blutsbande auf. Sie waren die Eingeber jener Rebellenschaft, welche die Menschen aus den Blutsverwandtschaften herauslösen wollte. Insbesondere — das können Sie ja schon aus dem Allgemeinen der Geisteswissenschaft entnehmen — waren es in gewisser Beziehung die Nachkommen der in der atlantischen Zeit noch auf magische Weise wirksamen Individualitäten, welche als sich auflehnende Individualitäten, als Rebellen, Heroen wurden, gerade in der Wiederholung der atlantischen Zeit in der vierten nachatlantischen Zeit. In einer besonderen Art und Weise kam diese griechisch-lateinische Zeit diesen Rebellen entgegen. In der damaligen Zeit, wo eine kluge Mysterienführung der Menschen doch noch vorhanden war, hat man den Menschen nicht gesagt, meidet die Rebellennaturen, meider die ahrimanischen, die luziferischen geistigen Wesenheiten! Das hat man ihnen nicht gesagt. Sondern man wußte, im Plane des weisheitsvollen Weltenganges liegt es, diese Wesenheiten an ihre Stelle zu setzen, sie zu benützen, Es ist heute eine Schwäche vieler Menschen, wenn sie von Luzifer und Ahriman hören, zu empfinden, um Gottes willen, den meiden wir! — Als ob sie sie meiden könnten! Ich habe darüber öfter gesprochen. So wie die Erkenntnis sein mußte in der vierten nachatlantischen Zeit, so brachte man sie heran an die Menschen dieser Zeit. Und die Wirkung der guten Götter, wenn ich so sagen darf, lag schon in den Blutsbanden, der gaben sich die Menschen hin dazumal — heute muß sie vergeistigter sein —, der gaben sich die Menschen hin in jener gegenseitigen Liebe, die durch die Blutsverwandtschaft begründet wird. Um weiterzukommen, mußten immer Auflehnungen stattfinden. Diesen Gang der Weltenentwickelung mußte man, so wie man es den Leuten eben klarmachen konnte, in Mythen, in Sagen, in Legenden ihnen klarmachen. Den Eingeweihten wurden die Dinge dann noch anders mitgeteilt, schon in einer Form, die ähnlich war derjenigen, die heute an den Menschen herantritt. Aber es wären die Menschen im weitesten Umkreise des Lebens nicht reif gewesen, Erklärungen für die Mythen aufzunehmen. Da wurden ihnen die Mythen erzählt, die exoterischen Mythen, in denen aber tiefe, bedeutungsvolle Entwickelungswahrheiten verborgen sind.
Betrachten wir einen solchen hervorragenden Mythus, der gerade mit dem zusammenhängt, was ich jetzt vor Ihre Seele hingeführt habe, betrachten wir den Mythus, der da erzählt, wie ein Orakel dem Laios von Theben bei seiner Vermählung mit Jokaste weissagte, daß aus seiner Ehe mit Jokaste hervorgehen werde ein Sohn, welcher der Mörder seines Vaters werden wird, der mit seiner Mutter in Blutschande leben wird. Laios hat sich zwar nicht abhalten lassen, die Vermählung zu vollziehen, aber als aus der Ehe doch der Sohn hervorging, ließ er ihm die Fersen durchbohren und ließ ihn aussetzen auf dem Kithäron. Einem Hirten wurde dieser Sohn übergeben. Die Gemahlin des Hirten nannte ihn Ödipus, von den durchlochten Fersen. Sie wissen, wie die Sache weitererzählt wurde. Sie wissen, daß der Knabe Ödipus heranwuchs, daß sich seine Talente entwickelten, daß er sich früh von Zweifeln in seiner Seele beunruhigt fand wegen seiner Abstammung, weil Jugendgenossen ihn auf verschiedenes aufmerksam machten; daß dann das delphische Orakel einen bedeutsamen Ausspruch tat. Ihn heute zu studieren, ist eine schmerzliche Angelegenheit, wenn man ihn in seinem ganzen Zusammenhange studieren kann. Er heißt ja einfach: Meide die Heimat, sonst wirst du deines Vaters Mörder und deiner Mutter Gemahl. - Das war also dem Ödipus gesagt.
Nun war er aber in einer vollkommenen Illusion darinnen. Er wußte nicht, wer sein Vater wirklich war und seine Mutter. Er mußte Korinth für seine Heimat halten, wo er aufgewachsen war. Schließlich wanderte er von Korinth fort, um dort nicht Unheil zu stiften, seinen Vater zu töten und seine Mutter zu heiraten. Aber gerade, daß er fortwanderte, daß er den Weg nach 'Theben antrat, gerade das wurde ihm zum Verhängnis. Auf dem Wege traf er ein Gefährt, in dem sein Vater Laios fuhr mit einem Wagengefährten. Er kam in Streit, tötete den Vater, setzte den Weg fort nach Theben, und seine erste Tat, die er verrichtete, war ja, wie Sie wissen, die Lösung des Rätsels der Sphinx. Dadurch haben wir Ödipus so recht hineingestellt in den ganzen Entwickelungszusammenhang des vierten nachatlantischen Zeitraums. Denn in einer gewissen Beziehung gehörte das Rätsel der Sphinx, das Menschenrätsel, diesem Zeitraume an. Also Ödipus war einer von denjenigen, die Bescheid wußten. Er sagte zur Sphinx nicht: «Ungern entdeck’ ich höheres Geheimnis», sondern er löste das Geheimnis. Damit war etwas in den vierten nachatlantischen Zeitraum hineinversetzt als ein Impuls, der weiter wirkte, an dem Ödipus beteiligt war. Man könnte Stunden über Stunden reden über die Lösung des Rätsels der Sphinx durch Ödipus. Aber das ist heute nicht nötig. Wir wollen uns nur klarmachen, daß dasjenige, was da Ödipus tut, ihn so recht zeigt als einen Helden des vierten nachatlantischen Zeitraums.
Nun ging er nach Theben, heiratete seine Mutter, die er natürlich nicht für seine Mutter hielt, war verhältnismäßig glücklich, bis eine Pest auftrat. Der Seher Teiresias war es, welcher zuletzt die Wahrheit von dem Ganzen herausbrachte. Jokaste, die sich plötzlich als die Gemahlin des eigenen Sohnes wußte, tötete sich. Ödipus blendete sich und wurde vertrieben von seinen eigenen Söhnen, wurde von einem andern dann im Haine von Attika, von Theseus, geschützt bis zu seinem Tode, ruhte dann in attischer Erde. Nur soweit brauchen wir das Ödipus-Drama vor unsere Seele zu führen.
Was stellt es uns denn dar? Es stellt uns dar, wie eine Individualität, die Ödipus-Individualität, herausgenommen wird aus dem Blutszusammenhang, herausversetzt wird, sich entwickelt außerhalb der Blutsbande und dann zu seinem Verderb wiederum hineinversetzt wird. Nicht nur einen subjektiven Rebellen gegen die Blutsbande haben wir vor uns, sondern einen Menschen, der durch die, man möchte sagen, Naturgesetze selber zur Auflehnung gebracht wird gegen die Blutsbande, und diese gerade dadurch gegen sich wachruft.
Versuchen Sie die griechische Mythologie auf solche Menschen hin durchzusehen, auf solche Heroen, die auf eine gewisse Weise hineingestellt sind in den Blutszusammenhang, die ausgesetzt werden, daß sie ihre Entwickelung außerhalb des Blutszusammenhanges durchmachen und dann gerade andere Entwickelungsimpulse hereinbringen dadurch, daß sie aus der alten, der normalen Ordnung hinausversetzt werden. Ein solcher ist Ödipus, ein solcher ist auch Theseus, der ihn schützt im Haine von Attika.
Es ist kein Wunder, daß man in Griechenland dem Volke nicht sagen, konnte, was eigentlich hinter diesen Heroen steckte, daß das die großen Rebellen sind, die aber notwendig sind im ganzen weisheitsvollen Gang der Weltenentwickelung. Theseus selber, denken Sie doch nur daran auch da war es ein Orakelspruch, der an den Vater herangetreten ist, so daß er den Sohn fern von sich hat erziehen lassen. Der Mutter, die ihn fern von der Heimat geboren hat, wurde gesagt, wenn der Jüngling heranwächst, so daß er ein gewisses Schwert gebrauchen kann, dann möge er zurückkommen. Wiederum hinausversetzt ist Theseus aus dem Blutszusammenhang. Auch er - Sie kennen die Sage, wie er Athen befreit hat von jener Tributszahlung von Jünglingen, die dem Minotaurus geopfert werden mußten, wie er mit Hilfe des Ariadne-Fadens sich gerettet hat -,auch er löst wichtigeRätsel der vierten nachatlantischen Zeit. Und er wurde der Schützer des Ödipus. Aber Theseus ist derjenige, der die Helena, als sie zehnjährig ist, entführt und sie verborgen hält. Also gerade Theseus wird mit der Helena in Zusammenhang gebracht.
Hinter diesen Dingen stecken tiefe Entwickelungsrätsel des vierten nachatlantischen Zeitraums. Die Hofdame des 16. Jahrhunderts macht sich freilich von diesen Dingen nicht mehr kund als:
Vom zehnten Jahr an hat sie nichts getaugt.
Aber damit deutet Goethe wiederum auf etwas sehr Bedeutungsvolles. Goethe wußte wohl, eigentlich müßte dasjenige, was hinter der Helena steckt, so verehrt werden, wie Faust die Helena verehrte. Aber gerade in bezug auf die Helena sind die schlimmsten Kräfte der Verleumdung im Spiel gewesen. Die Menschheit könnte lernen an solchen Dingen, wie gerade dasjenige, was anerkannt werden sollte, was vielleicht am höchsten steht, am meisten verleumdet werden kann.
Ich wollte dieses nur andeuten, um Ihnen zu zeigen, wie die Helena in einem geheimnisvollen Zusammenhange steht mit denjenigen Individualitäten, welche die Rebellenindividualitäten waren des vierten nachatlantischen Zeitraums, die dazumal im Sinne der weisheitsvollen Weltenlenkung die Aufgabe hatten, den Blutszusammenhang zu durchbrechen.
Wie steht es mit Paris, der uns von Goethe - verzeihen Sie das triviale Wort, aber es ist nicht so trivial gemeint - in der Geisterbeschwörungsszene ja eigentlich als Konkurrent des Faust vorgeführt wird, als der Nebenbuhler des Faust, wie steht es um Paris? Ja, da wird uns auch erzählt: er war der Sohn des Priamos und der Hekuba. Und das Merkwürdige wird uns erzählt, daß seine Mutter, als sie mit ihm schwanger war, einen Traum hatte. Hier ist es zunächst nicht ein Orakelspruch, sondern ein Traum, der aber tiefere Weisheit enthält. Dieser Traum kündigte der Mutter des Paris vor der Geburt an, daß sie gebären werde eine brennende Fackel, welche die Stadt Troja in Brand stecken werde. Deshalb spricht die Sage, die parallel geht, auch von einem Orakelspruch, der dem Vater Nachricht davon gegeben habe, daß dieser Sohn zum Unheil von Troja dienen werde. Sei es der eine, sei es der andere Grund, der Vater setzte den Paris auch aus. Paris ist also auch einer der Ausgesetzten, einer der aus der Blutsgemeinschaft Herausgesetzten. In Parion wird er erzogen, fern von den Blutsbanden. Und da spielt sich dasjenige ab, was nun von der Sage erzählt wird, daß die Eris den Apfel der Schönsten bestimmt habe, daß Paris aufgerufen worden sei von den Göttinnen Hera, Pallas und Aphrodite, zu bestimmen, welche die Schönste sei. Es wurde sogar gesagt, daß dem Paris versprochen worden ist von Hera Asien, das heißt also die Herrschaft über die Erde, denn Asien bedeutete dazumal überhaupt die Erdenherrschaft; von Pallas Athene kriegerischer Ruhm; von Aphrodite die schönste Frau. Paris hat Aphrodite den Preis der Schönheit zuerkannt.
Wie bedeutungsvoll er damit eingegriffen hat in den Gang der griechischen Angelegenheiten, das schildert Ihnen der Gesang, der große, bedeutungsvolle Gesang Homers. In Paris selbst also haben wir eine solche gegen die Blutsbande sich auflehnende Individualität. Er nimmt die Helena heraus aus den griechischen Blutsbanden, will sie hinüberversetzen nach Troja. Er will die Blutsbande brechen. Immer hängen die Dinge so zusammen, daß wir sehen, wie in den griechischen Heroensagen in die Entwickelung dasjenige hineingestellt wird, was die Blutsbande durchbrechen soll. Denn die Blutsbande, die an sich stark, mächtig und gewaltig sind, sind das die ganze soziale Struktur eigentlich Bewirkende.
Eine Frage, die uns in diesem Falle besonders deutlich vor Augen treten kann, soll uns auch ein paar Minuten jetzt beschäftigen. Es könnte leicht jemand die folgende Frage aufwerfen: Ja, wie steht es noch mit der menschlichen Freiheit, wenn bedeutungsvolle Handlungen, wie der Raub der Helena durch Paris, dadurch vollzogen werden, daß sich oben in der geistigen Welt so etwas vollzieht wie der Streit der Göttinnen? Der Mensch sieht dann aus wie das bloße Werkzeug, durch das vollzogen wird dasjenige, was sich oben in den geistigen Regionen nicht nur vorbereitet, sondern auswirkt. Ja, man muß in einer gewissen Weise wirklich sagen: Dasjenige, was hier unten durch den Menschen geschieht, das alles ist das Spiegelbild dessen, was in der geistigen Welt geschieht. — Da pocht die Frage der Freiheit gewaltig an die Tore der menschlichen Erkenntnis. Sind wir wirklich Automaten, die durch ihre Handlungen das Spiegelbild desjenigen zeigen, was da oben in der geistigen Welt vor sich geht? Und wiederum, wie stünde die geistige Welt da, welche die Lenkerin und Leiterin desjenigen ist,-was überhaupt vorgeht, wenn sie gewissermaßen gar nichts zu tun hätte, wenn sie tatenlos wäre? Zweäerlei ist notwendig zu verstehen. Erstens, daß der Weltengang wirklich von geistigen Kräften und geistigen Mächten gelenkt und geleitet wird und nichts geschieht, was nicht aus der geistigen Welt herunter geschieht; zweitens, daß der Mensch einen freien Willen hat. Die beiden Dinge scheinen sich diametral gegenüberzustehen. Und in der Tat ist damit ein Problem, ein Rätsel berührt, das den Menschen ungeheuer viel zu schaffen macht, über das die Menschen kaum leicht hinauskommen, denn es ist so. Schauen wir hinauf in die geistige Welt - dasjenige, was die Götter tun, sind der Götter Handlungen, und die Menschen hier unten führen die Impulse der Götter aus. So ist es. Wie können da die Menschen frei sein dabei?
Lassen Sie mich Ihnen — natürlich kann man von diesem Problem nur immer einiges geben — andeutend dieses Problem mit ein paar Strichen hinstellen. Nehmen wir also an: da oben (es wird gezeichnet) seien die drei Göttinnen mit ihrem Streit, der sich unter ihnen abspielt. Das Resultat dieses Streites ist, daß auf die Erde herunterkommt der Impuls, der aus diesen Taten der drei Göttinnen hervorgeht. Wie die wiederum zusammenhängen mit den übergeordneten Hierarchien, das braucht uns bei dieser Frage nicht zu berühren. Das, was da oben geschieht, geschieht mit absoluter Notwendigkeit. Was der Paris tut, tut er also, weil oben die drei Göttinnen ihre Sache getan haben. Sie sagen: Wie ist da noch eine Freiheit bei Paris möglich? - Es ist fast ausgeschlossen! Aber der Strahl fällt herunter gewissermaßen auf die Erde, und da, auf der Erde, ist nicht einer, den er treffen kann, sondern da sind viele, die er treffen kann. Nehmen Sie an, da unten seien hundert. Neunundneunzig tun die Sache nicht, der Hundertste tut sie! Hier spielt nämlich wiederum das Geheimnis der Zahl eine Rolle. Man verwechselt immer den Umstand, daß Paris die Sache tut, damit, daß der Paris erst zum vollen Paris wird dadurch, daß er sich bereit findet, sich dahinzustellen, wo der Impuls hat stattfinden können. Die Götter hätten eben einen andern gefunden, wenn es der Paris nicht getan hätte. Dann würde man das von einem andern erzählen.
Auf dem Umwege durch die Zahl kommen Sie nämlich zur Lösung dieses Freiheitsrätsels. Und wenn sich in irgendeinem Zeitpunkte unter den hundert Untenstehenden keiner findet, dann warten die Götter, bis einer kommt; der vollzieht das, was die Götter ihm vorlegen. Er ist dadurch nicht im geringsten in seiner Freiheit beeinträchtigt, weil er die Sache ja auch unterlassen könnte. Denken Sie nur nach über diesen Teil des Problems der Zahl, dann werden Sie finden, daß göttlich-notwendige weisheitsvolle Weltenlenkung in keinem Widerspruche steht mit der menschlichen Freiheit. Natürlich umfaßt das nicht das ganze Problem der Freiheit, aber wiederum einen Teil.
Sie sehen, daß diejenigen Heroen des Griechentums schon in der gesamten Entwickelung der Menschheit etwas bedeuten, die so hineingestellt werden, daß sie ausgesetzt werden. Erinnern Sie sich: Sie werden in einem meiner Vorträge finden - ich weiß nicht, ob ich es öfters gesagt habe -, daß eine solche Sage des Ausgesetztwerdens sich auch an Judas anlehnt, daß auch von Judas erzählt wird, daß er in seiner Jugend ausgesetzt worden ist; von dem Judas Ischariot wird das erzählt. Dieses Ausgesetztwerden ist dasjenige, was in der Sprache des Mythus, in der Sprache der Sage das Hineingestelltsein der rebellischen Mächte, die sich auflehnen gegen die Blutsbande der vierten nachatlantischen Zeit, anbetrifft.
Die Region, von der diese Dinge im vierten nachatlantischen Zeitraum impulsiert sind, ist die Region, in der die Erzengelwesen herrschen. Daher müssen die Erzählungen so gehalten werden, daß schon immer der Mensch ferner steht den Einflüssen, die aus der geistigen Welt geschehen. Es wird immer erzählt, wie es entweder ein Orakel ist, das die Kunde aus der geistigen Welt bringt, oder wie es der unmittelbare Einfluß ist der Götterwelt selber. Sie wissen, Helena ist eine Tochter der Leda mit dem Zeus, also da wirkt die geistige Welt herunter. In unserer Zeit, wo es zurückgebliebene finstere Engelwesen sind, wirken diese natürlich, ich möchte sagen, aus viel intimerem Umgang mit den Menschen heraus. Und ich habe schon gestern gesagt: Will man verschiedene Dinge, die sich an dieses Wirken der finsteren Mächte seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts anknüpfen, auch nur andeutend besprechen, so tritt man auf sehr, sehr dünnes Eis. - Aber aus dem ganzen Zusammenhange können Sie entnehmen, daß dasjenige, was gerade die richtige, normale Entwickelung für den vierten nachatlantischen Zeitraum war, das Struktursuchen durch die Blutsbande, daß das in der Zurückgebliebenheit für den fünften nachatlantischen Zeitraum einer der Impulse ist, mit denen die Menschen in diesem Zeitraum werden zu kämpfen haben. Dazu muß man allerdings hinzufügen, was ich auch schon gestern getan habe, daß etwas völlig Neues auftritt, während der vierte nachatlantische Zeitraum in seinem Ringen mit Geburt und Tod eine Wiederholung der atlantischen Zeit ist. Jetzt tritt etwas ganz Neues auf, welches unmittelbar aus der Maja, der Illusion heraus geschaffen wird. Aber diese Illusion, die müssen wir nun auch wiederum nur in der richtigen Weise verstehen. Maja war immer da, selbstverständlich. Denn alles Bewußtsein entsteht aus der Täuschung, wie ich in meinem Aufsatze, den Sie demnächst lesen werden im «Reich», in Anknüpfung an die Chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz ausgeführt habe. Aber seit dem fünften nachatlantischen Zeitraum ist die Illusion, die Täuschung noch in einem ganz besonderen Maße vorhanden, weil sie immer mehr und mehr auftreten wird in der Form, daß die Menschen sich Illusionen hingeben werden. Und diese Illusionen waren immer da, waren aber verbunden mit andern Mächten, im dritten nachatlantischen Zeitraum mit den Kräften der Wahlverwandtschaft, im vierten mit den Kräften von Geburt und Tod, im fünften werden die Kräfte der Illusion verbunden sein mit den Kräften des Bösen, die Illusion, die Maja selber wird von dem Bösen ergriffen werden. Und alles das wird durchsetzt sein von dem, was ich auch schon besprochen habe, von der Gescheitheit, von der Intelligenz.
Es klingt paradox, wenn man sagt: Es ist gut für die Menschen, daß sie das alles kennenlernen können, denn nur dadurch, daß der Mensch am Widerstande wachsen muß, kann er wirklich zur Freiheit kommen. Das kann man leicht einsehen. Aber eben dasjenige, was mit der Zahl Fünf zusammenhängt, hängt immer zusammen in dieser Weise mit der Entfaltung, mit der Entwickelung des Bösen. Und die Menschen werden sich an eines gewöhnen müssen, das Hereinbrechen der Kräfte des Bösen wie das Hereinbrechen von Naturgesetzen, von Naturkräften aufzufassen, um sie kennenzulernen und zu wissen, was auf dem Untergrund der Dinge waltet und webt. Nicht das Böse betrachten von vornherein so, daß man nur in vollem Egoismus sich fluchtartig davon wegbringen will; das kann man nicht. Man muß es mit dem Bewußtsein durchdringen, aber man muß es auf der andern Seite wirklich kennenlernen, richtig kennenlernen. Vor allen Dingen in unserer Zeit schon breitet sich im Reiche der Menschen eine Kraft aus, die darauf hinausläuft, Illusionen zu erzeugen, die schädigend, störend sind. Ein kleines Beispiel für eine solche Illusion. Indem ich dieses Beispiel angebe wiederum, will ich durchaus nicht nach der einen oder nach der andern Richtung auch nur im geringsten Partei ergreifen, sondern ich will nur ein Beispiel für das Hereinbrechen der Illusion, des Illusionären angeben.
Nehmen Sie an, ein Politiker trete heute auf und wolle sich aussprechen nach seinem innersten Impulse über seine Stellung zu dem Weltrat, zu den verschiedenen Dingen, die man von da und dort geltend macht. Dieser Politiker würde veranlaßt werden, sich auszusprechen über dasjenige, was der Anteil — also mit den Völkern haben wir es dabei gar nicht zu tun — des britischen Staatswesens mit den entsprechenden Hintermächten, von denen wir ja oft gesprochen haben, ist an den gegenwärtigen Ereignissen. Ein Politiker würde sich veranlaßt fühlen, sich einmal auszusprechen darüber und klarzumachen, wie er meint, daß ein richtiges Verhältnis zu den britischen Impulsen einzurichten ist.
Wenn ein solcher Politiker nun das Folgende sagen würde: Es wäre eine unfreundliche Handlung gegen die Macht, die das Meer beherrscht, ihre Überlegenheit zu lähmen. — Was würden Sie sagen? Dieser Politiker konstatiert: Es ist da eine Macht, die das Meer beherrscht; man muß Stellung nehmen. Es ist aber eine unfreundliche Handlung, diese Macht, da sie doch das Meer beherrscht, in ihrer Entfaltung zu lähmen. Also unterlasse man diese unfreundliche Handlung. - Was könnte man von einem solchen Politiker sagen? Ich glaube, das Geringste, was man sagen könnte, wäre, er vertritt eine Machtpolitik. Wo die Macht ist, da wendet man sich hin, nicht wahr. Das scheint doch zum mindesten aus seinen Worten hervorzugehen. Heute tut man das nicht. Man stellt sich nicht hin in einem solchen Fall und sagt: Ich vertrete eine Machtpolitik, ich schließe mich derjenigen Macht an, welche eben die Macht hat -, sondern heute sagt man, wenn man dieses so definiert: Ich trete ein für Recht und Freiheit und Unabhängigkeit der Völker.
Diese zwei Dinge sagt man nebeneinander: Man trete ein für Recht und Freiheit der Völker - und man sagt daneben: Man soll nur ja sich anschließen und keine unfreundliche Handlung begehen gegenüber derjenigen Macht, die eben die Macht hat. — Sehen Sie, wie sich die Menschen hineinverstricken in die Illusionen! Ich habe Ihnen das Beispiel des schwedischen Politikers Branting vorgeführt, denn das ist der Mann, der so gesprochen hat, ein neutraler Politiker. So treibt man Neutralitätspolitik natürlich. Darinnen liegt kein Vorwurf, darinnen liegt keine Parteinahme, sondern darinnen liegt nur eine Charakteristik, wie die Dinge heute gehen müssen. Man ist selbstverständlich enthusiasmiert für Recht und Freiheit der Völker, aber man vertritt eine solche Politik. Aber man gesteht nicht, man vertritt diese Politik, weil man eben nicht anders kann — das wäre ja die Wahrheit -, sondern man sagt, man vertritt diese Politik aus den Impulsen des Rechts und der Freiheit der Völker heraus.
Mit solchen Dingen muß man sich heute schon befassen. Es genügt nicht, daß irgend jemand die Märchen, die durch die Welt gehen, auf sich wirken läßt, sondern die Dinge müssen heute ins Bewußtsein hereingenommen werden. Sie müssen ins Bewußtsein aufgenommen werden. Nur dadurch ist es möglich, den Anschluß zu gewinnen an die Entwickelungsimpulse, wie wir sie dargestellt haben. Denn sehen Sie, kein Zeitalter eigentlich war so wenig über sich selbst aufgeklärt wie dieses jetzige, und kein Zeitalter hat so nötig Aufklärung über sich selbst wie dieses jetzige! Denken Sie doch nur einmal, dieses jetzige Zeitalter war sehr stolz auf seine großen Fortschritte in allen möglichen menschlichen Gedanken. Man hatte es endlich dahin gebracht, aus der Naturwissenschaft heraus Impulse zu finden auch für die Sozialwissenschaft. Ich habe Ihnen über die Sozialwissenschaft öfter gesprochen.
Gehen Sie aber hin und suchen Sie sich dasjenige, was heute von offiziellen Stätten oftmals noch gesagt wird über Erziehungsfragen, über soziale Fragen, über Rechtsfragen und so weiter. Versuchen Sie sich zu versetzen in die Gesinnung, mit der die Menschen glauben ihre unfehlbaren Wahrheiten vorzubringen, mit der sie alles, alles zu Boden treten wollen, was aus irgendeinem andern Winkel heraustönt. Ein Teil desjenigen, was die moderne Menschheit geglaubt hat, hat dazu geführt, daß durch die Impulse dieser modernen Menschheit, durch die Illusionsimpulse auf der einen Seite — die Illusionsimpulse auf der einen Seite, will ich nur sagen -, durch die Nationalitätsimpulse auf der andern Seite, das eingetreten ist, was bereits nach zwei Jahren - jetzt sind es schon über drei Jahre - in Europa fünf Millionen Tote gebracht hat und drei bis dreieinhalb Millionen unheilbar Verwundete. Das war nach zwei Jahren, jetzt sind es weit über drei Jahre. Und das ist nur die Konsequenz desjenigen, was erst an falschen Gedanken gelebt hat, an Gedanken, in denen sich verbindet die Illusion mit der zerstörenden Macht. Aus mancherlei anderem, was über Erziehung gesprochen wird, was über Rechtsfragen gesprochen wird, wird sich ein Ähnliches entwickeln, wenn es in der vom spirituellen Wesen unbeeinflußten Weise weiterrollt. Alles kommt darauf an, daß dieser fünfte nachatlantische Zeitraum notwendig hat ein Entfachen der spirituellen Kräfte im Menschheitsbewußtsein. Die Kritik der entgegengesetzten materialistischen Meinung ist nur ein Teil des Eifers, mit dem wir die spirituellen Impulse in uns wachrufen. Und das ist die Hauptsache. Denn dasjenige, was unter Menschen geschehen soll, muß durch Menschen unternommen werden. Haben wir uns reif gemacht, uns hinzustellen da, wo der Strahl herunterfällt, er wird schon kommen, dessen können Sie sicher sein! Aber dies Reifmachen kann nur auf dem Wege der Gemeinsamkeit geschehen. Das wird im fünften nachatlantischen Zeitraum nur in bezug auf die Idee die Sache der einzelnen Menschen sein. Auf das Verständnis, das die Gemeinschaften diesen Ideen entgegenbringen, darauf wird es ankommen. Halten Sie an diesem Gedanken fest, meine lieben Freunde!