Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie 1912–1918

GA 277a — 18 July 1915, Dornach

Programmplakat

Mit der Aujführung am 18. Juli 1915, die laut Aujführungs-Tagebuch (GOE) als «verspätete Johannisfeier» galt, begannen die regelmäßigen Eurythmie-Darbietungen, die etwas später fast wöchentlich stattfanden. Vorher hatte es künstlerische Darbietungen nur zu den Jahresfesten gegeben. Dazu gestaltete in den ersten Jahren Hilde Pollak die Programmplakate. Alice Fels schreibt darüber: «Auch für die wöchentlichen Programmbilder gab Rudolf Steiner selbst Anregungen: durch malerische Skizzen, prägnant-charakterisierende Titel und kleine Sprüche.» «Solange die Eurythmie-Aufführungen in der Schreinerei stattfanden, wurde jeweils ein Bildplakat an die Querwand beim Eingang unter einer Lampe befestigt, wozu Rudolf Steiner ein charakteristisches Wort gab und einige Male eine vierzeilige Strophe, die er mir gab, um sie der Malerin Hilde Pollak-Karlin, die das Bildprogramm anfertigte, zu bringen.»

Hilde Pollak, Programmplakat zur Aufführung

277a-123
277a-123

Erster Satz der h-Dur Symphonie von Haydn / Scene aus der Pforte der Einweihung: Frau Balde. Geist der Elemente. German
Musikalisches Intermezzo / Lieder von Goethe in eurythmischer Darstellung / Gleich und Gleich / Schweizerlied / Das Veilchen / Mit einem farbigen Band / Mailied. / Heideröschen. / Gefunden / Im Sommer / Vorzeitiger Frühling
Andante aus der Symphonie zum Lustspiel Il Distratto v. Haydn.
Lieder von Goethe / Meeresstille u. Glückliche Fahrt. / Chor der Gnomen aus «Faust» / Der Musensohn /Zigeunerlied.

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