Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie 1918–1920
GA 277b — 15 May 1920, Dornach
Ansprache zur Eurythmie
Spruch aus dem Seelenkalender (5.) von Rudolf Steiner Spruch aus dem Seelenkalender (6.) von Rudolf Steiner
«Grenzen der Menschheit» von J. W. v. Goethe
Auftakt «Schau in dich» mit Musik von Leopold van der Pals
«An den Mond» von J. W.v. Goethe
Auftakt «Schau in dich» mit Musik von Leopold van der Pals
Spruch aus dem Seelenkalender (7.) von Rudolf Steiner
Auftakt «Wir suchen uns“ mit Musik von Leopold van der Pals
«Meine Göttin» von J. W. v. Goethe
Elfenauftakt mit Musik von Jan Stuten
«Erlkönigs Tochter» J. G. v. Herder
Elegischer Auftakt
Stummer Auftakt «Flammen»
«Napoleon im Kreml» von C. F. Meyer
Stummer Auftakt «Flammen»
«Das Göttliche» von J. W. v. Goethe
Kinderdarbietungen mit und ohne Gesang
«Fünf Dinge» von J. W. v. Goethe
«Das Leben ist ein schlechter Spaß» von J. W. v. Goethe
«Beim Anblick einer Gans» von Fercher von Steinwand Kinderdarbietungen
«Die Oste und die Weste» von Christian Morgenstern
Aus den Davidsbündlertänzen von Robert Schumann
Humoresken von Christian Morgenstern: «Das Einhorn»; «Die Elster»; «Anfrage»; «Antwort»; «Entwurf zu einem Trauerspiel»
Humoristischer Auftakt mit Musik von Jan Stuten
Meine sehr verehrten Anwesenden!
Mit der eurythmischen Kunst, von der wir Ihnen auch heute wiederum eine Probe vorführen dürfen, möchten wir in die Geistesentwicklung der Menschheit etwas hineinstellen, das sich von drei Gesichtspunkten aus beurteilen lässt: erstens vom rein künstlerischen Gesichtspunkte aus, zweitens von einem pädagogisch-didaktischen und drittens von einem hygienischen Gesichtspunkte aus.
Als Kunst ist die Eurythmie etwas, was eine Art von stummer, sichtbarer Sprache darstellt, was aber als Sprache - trotzdem es auftritt in Form von Gebärden, in Form von Bewegungen des menschlichen Organismus in Gruppen oder in einzelnen Menschen -, was aber doch nicht verwechselt werden darf mit Mimischem oder etwas Pantomimischem, auch nicht mit einer bloßen Tanzkunst. Sondern als Sprache bedient sich die Eurythmie des ganzen Menschen als ihres Ausdrucksmittels, und zwar so, dass diese sichtbare stumme Sprache eben gewonnen worden ist durch das Studium der Gesetze der Lautsprache.
Die Lautsprache ist ja erstens eine Art von Ausdrucksmittel für dasjenige, was im Menschen selber liegt. Es ist zwar durchaus richtig, wenn Schiller gesagt hat: «Spricht die Seele, so spricht ach! schon die Seele nicht mehr.» In gewissem Sinn ist das richtig. Die Sprache ist neben dem, dass sie die Seele des Menschen an die Außenwelt heranträgt, herantragen soll, die Sprache ist zugleich ein Verständigungsmittel von Mensch zu Mensch und dadurch etwas Konventionelles, dadurch auch der Träger der Gedanken, durch die sich die Menschen verständigen sollen. Die Sprache ist in gewissem Sinne eine soziale Erscheinung. Und je mehr die Sprache als Verständigungsmittel und als Ausdrucksmittel der Gedanken dienen muss, desto weniger ist eigentlich die Sprache dann noch künstlerisches Ausdrucksmittel. Denn das Künstlerische muss ja aus dem Menschen, aus dem ganzen Menschen herauskommen, herausentspringen.
Die Sprache hat zwei Seiten. Erstens die soziale Seite: Der Mensch muss sich hingeben an die soziale Welt, indem er spricht. Und nur dadurch behält die Sprache etwas, was mit der ganzen menschlichen Wesenheit eine intime, eine innerliche Beziehung hat, dass ja vom erwachsenen Menschen die Sprache nicht gelernt wird, [sondern sie wird gelernt,] ich möchte sagen aus den Kinderträumen heraus, aus der Zeit, in der der Mensch mit all dem, was er ist, sich anpassen will an die Umgebung. Und dadurch wird - durch dieses Sich-selbstverständliche-Anpassen an die Umgebung - die Sprache bewahrt davor, ein bloßes Verständigungsmittel zu sein.
Wenn aber dann der Dichter, der Künstler in Worten sich ausdrücken will, dann bedarf er [eines anderen] - ich möchte sagen all desjenigen, was hinter der Sprache dann immer schwebend ist: er bedarf des Bildes und vor allen Dingen des musikalischen Elements. Es ist gar nicht dasjenige das eigentlich Dichterische, das eigentlich Künstlerische des Gedichtes, was wortwörtlicher Inhalt ist, sondern es ist die Art der Gestaltung des Inhaltes das Wesentliche der Dichtung. Mehr als bei irgendetwas anderem muss man gerade bei der Dichtung darauf Rücksicht nehmen, was Goethe in das schöne «Faust»-Wort prägte: «Das Was bedenke, mehr bedenke Wie.» Die Art, wie der Dichter formt den Stoff, das ist es, worauf es ankommt, ganz besonders in der Dichtung.
Das kann man viel mehr herausbekommen, wenn man sich nicht desjenigen Ausdrucksmittels bedient, das eben zu stark den Gedanken aufnehmen muss, um rein kunstgemäß sich offenbaren zu können, sondern wenn man sich des ganzen Menschen bedient, des ganzen Menschen als eines Ausdrucksmittels. Zu diesem Zwecke wurde studiert durch sinnlich-übersinnliches Schauen, in welchen Bewegungstendenzen der menschliche Kehlkopf, die menschliche Zunge, die anderen Sprachorgane sind, wenn der Mensch in der Lautsprache sich offenbart. Diese Bewegungstendenzen, die sich dann beim wirklichen Sprechen umsetzen durch die Laute, in die Zitterbewegung, in die Schwingungsbewegung der Luft, diese Bewegungstendenzen, die werden studiert. Sie werden dann übertragen auf andere Organe des Menschen, vor allen Dingen auf diejenigen Organe des Menschen auch, welche am besten sich vergleichen lassen mit den primitiven Bewegungsorganen des Sprachorganismus: Sie werden übertragen auf Arme und Hände.
Es überrascht manchmal beim ersten Ansehen der eurythmischen Kunst, dass der einzelne Mensch sich mehr als anderer Glieder der Hände bedient, der Arme. Man würde verstehen, dass dies eine Selbstverständlichkeit ist, wenn man bedächte, dass ja schon im gewöhnlichen Sprechen dann, wenn der Mensch mehr als das Konventionelle geben will in der Sprache, wenn er seine Individualität, sein Empfinden, sein Gefühl mit der Sprache zugleich zum Ausdrucke bringen will, dass er ja dann schon sich genötigt fühlt, in diese frei beweglichen Organe, in diese geistigeren Organe, möchte ich sagen, hineinzugehen, sodass die Arme und Hände - gegenüber den anderen Organen sind sie geistiger, es sind die Arme und Hände Ausdrucksbewegungsmöglichkeiten. Nun wird natürlich in der Eurythmie ja der ganze Mensch - nicht bloß Arme und Hände - berücksichtigt. Es werden vor allen Dingen Ausdrucksbewegungen im Raume zu Hilfe gezogen, namentlich bei Gruppen, aber auch bei einzelnen Menschen.
Aber das Wesentliche dabei ist, dass diese Bewegungen am Menschen in Gruppen nichts Willkürliches sind, sondern dieselben Bewegungen an Linien, die sonst zugrunde liegen dem, was die Lautsprache hervorbringt, sind auf den ganzen Menschen übertragen. Ich muss daher immer wieder und wiederum sagen: Wir sehen auf der Bühne im Grunde genommen einen Gesamtkehlkopf, dargestellt durch den ganzen Menschen. Das gestaltet Ordnung, Rhythmus, Takt, das gestaltet das Musikalische, aber auch das Bildhafte sowohl als das eigentlich Dichterische, wo das Dichterische Kunst ist. Das wird wirklich aus der ganzen Menschengruppe herausgeholt.
Wir begleiten dann durch Musik oder durch Rezitation dasjenige, was in stummer und sichtbarer Sprache in der Eurythmie dargestellt wird. Dabei sind wir genötigt - Musik und Sprache sind ja nur andere Ausdrucksmittel für das menschliche Seelenleben als die Eurythmie -, dabei sind wir genötigt, insbesondere bei der Rezitationskunst wiederum zurückzugreifen zu dem guten, alten Rezitieren, das Goethe im Auge hatte, als er nicht bloß den wortwörtlichen Inhalt selbst im Drama einstudierte mit seinen Schauspielern, sondern wie ein Kapellmeister mit dem Taktstock in der Hand den Gang des Jambus mit dem Taktstock mit ihnen einstudierte.
Wir sind genötigt, abzusehen von dem, was eine unkünstlerische Zeit, wie es die unsrige ist, gewohnt ist als Bedeutsames anzusehen in der Rezitation, namentlich das Hervorkehren des wortwörtlichen Inhaltes, wir sind genötigt, zurückzugehen auf dasjenige, was ja noch im primitiven Rezitieren sich als das Künstlerische zeigt. Man sieht das heute kaum noch, insbesondere Stadtmenschen sehen das heute kaum noch - aber es hat sich noch manches erhalten an Lebendigem von Leuten meines Alters aus ihren Kinderjahren, an Erinnerungen an herumziehende Rezitatoren, die zu sehen waren, die solche «Moritaten» rezitierten; die hatten sie auf Tafeln aufgezeichnet, und dann sprachen sie den Text dazu. Sie sprachen ihn aber nie anders, als dass sie zugleich mit dem Fuße den Takt anklingen ließen, bei einer temperamentvollen Stelle hin und her marschierten, damit andeutend, dass es Ihnen gar nicht darauf ankam, bloß den Inhalt zu erklären, sondern dass es ihnen darauf ankam, den Schritt des Verses, die innere Gestaltung besonders ins Auge zu fassen.
Sie werden sehen, dass wir daher überall versuchen, dieses tiefer Künstlerische wiederum hervorzuheben, da, wo wir selbst im Humoristischen, im Grotesken, im Possierlichen das Dichterische wiederzugeben versuchen durch Eurythmie, geben wir nicht etwa in Gebärdensprache oder durch Pantomimen den wortwörtlichen Inhalt wieder, sondern in die Formen, die als musikalische Formen - nur eben im Raume, nicht in der Zeit - ausgebildet werden, da geben wir nicht den Inhalt des Gedichtes, sondern dasjenige, was der Dichter, der Künstler aus dem Inhalt gemacht hat.
Das sind so einige Andeutungen, die ich über das künstlerische Element in der Eurythmie geben möchte. Dadurch, dass der Mensch selbst Werkzeug ist - nicht die Violine, nicht das Klavier, nicht Farben und Formen und so weiter -, dadurch ist diese Eurythmie in ganz besonderem Maße geeignet, wirklich, ich möchte sagen aus den treibenden Weltenkräften heraus dasjenige zu gestalten, was im Menschen selbst wieder durch diese treibenden Weltenkräfte wie in einer kleinen Welt veranlagt ist.
Die zweite Seite der Eurythmie ist die didaktisch-pädagogische Seite. Es ist meine Überzeugung, dass das bloße Turnen, das sich in einer materialistischen Zeit herausgebildet hat in Bezug auf seine Gesetze, zu stark Rücksicht nimmt auf das bloße Anatomisch-Biologische im Menschen. Man wird später, wenn man einmal objektiver diesen Dingen gegenübersteht, erkennen, dass dadurch ja der Mensch in einer gewissen Weise gekräftigt wird, aber dass diese Kräftigung nicht zu gleicher Zeit eine Kräftigung ist der Seelen- und Willensinitiative.
In didaktisch-pädagogischer Beziehung wurde die Eurythmie zugleich ein beseeltes Turnen, ein besceltes Bewegungsspiel. Und in den kleinen Anfängen, die wir Ihnen mit Kindern heute vorführen können, werden Sie sehen, wie jede Bewegung dann auch von den Kindern so ausgeführt wird, dass sie seelegetragen ist. Dadurch wird zu der Ausbildung des Körperlichen hinzu entwickelt dasjenige, was ich nennen möchte: Initiative des Seelenlebens, Initiative des Willens, dasjenige, was wir so sehr brauchen und was die bloße Turnerei nicht ausgebildet hat in dem heranwachsenden Menschen. — Es ist schon außerordentlich wichtig, dass das anerkannt wird. Wir haben Versuche in der Stuttgarter Waldorfschule durchgeführt: eine Stunde Turnen - eine Stunde Eurythmie. Es ist durchaus dann in das Turnen eingreifend.
Wir sind ja hier genötigt, wenn wir Ihnen Kinderübungen vorführen, dazu zu sagen: Die Kinder werden in den spärlichen Stunden, die ihnen übrigbleiben von der Schulzeit, zur Eurythmie angeleitet — aber das ist gar nicht richtig. Gerade jene Pädagogik, welche zugrunde liegt diesen Bestrebungen, die hier von Dornach ausgehen, die bis zu einem gewissen Grade in Stuttgart in der Waldorfschule verwirklicht werden konnten, diese Bestrebungen, die liefen alle gerade darauf hinaus, an die Kinder gerade nichts außerhalb der eigentlichen Schulzeit von Lernen an sie heranzubringen. Deshalb ist es von solcher Wichtigkeit, dass die Eurythmie in ihrer Bedeutung so durchschaut wird in Hinsicht auf ihre pädagogisch-didaktische Seite, dass man sie einfach in den Lehrplan der Schule hineinwebt. Dann wird es eben so sein, dass die Kinder alles dasjenige haben, was einer normalen geistig-seelischen-körperlichen Entwicklung dienstbar sein kann, gerade auch von diesem eurythmischen Gesichtspunkte aus.
Und das Dritte ist ein hygienisches Element. Der Mensch ist ja eine kleine Welt, der Mensch ist ein Mikrokosmos. Und im Grunde genommen beruht alles Ungesund-Sein darauf, dass sich der Mensch herausreißt aus den großen Gesetzen des Weltenalls. Alles Ungesund-Sein — man möchte es bildhaft darstellen, indem man sich sagt: Wenn ich meinen Finger von meinem ganzen Organismus wegnehme, ist es nicht mehr ein Finger. Er verdorrt; er hat nur seine innere Gesetzmäßigkeit im Zusammenhange mit dem ganzen Organismus. So hat der Mensch auch nur seine innere Wesenheit im Zusammenhange mit der ganzen Welt erlangt. Er hängt ja wirklich mit dem, was in ihm geschieht, mit der ganzen Welt zusammen. Bedenkt man nur das Alleräußerste, was zeigt, wie der Mensch mit der Welt zusammenhängt, wie er nicht bloß dieses Wesen ist, das innerhalb der Grenzen seiner Haut eingeschlossen ist, bedenken Sie nur einmal: Dieselbe Luft, die Sie jetzt unmittelbar in sich haben, war vorher noch außer Ihnen. Aber jetzt, nachdem Sie sie eingeatmet haben, bildet sie in ihrer Gesamtheit drinnen einen Teil Ihres Organismus. Und dasjenige, was Sie in sich haben, wird wieder ausgeatmet, ist wiederum draußen, sobald Sie es ausgeatmet haben. Sie können sich nicht herausschälen [?], als ob wir bloß innerhalb unserer Haut lebten, nur das hätten, was innerhalb unserer Haut eingeschlossen ist. Wir leben in unserer Umgebung nicht bloß mit der Luft, sondern wir leben mit allem, was das Weltenall erfüllt.
Nun kann man alles Ungesunde im Menschen gerade daher leiten, dass dasjenige, was vom Menschen selbst getrieben wird, wenn es nicht angepasst wird, wenn es dem Zeitalter oder der ganzen menschlichen Wesenheit nicht angemessen ist, durchaus nicht beitragen kann zur Harmonie und Ergänzung, die zwischen dem Menschen und den ganzen übrigen Menschen und der ganzen übrigen Welt herrschen muss. Aber gerade dadurch, dass jede Bewegung in der Eurythmie so natürlich aus dem ganzen Menschenorganismus herausgeholt ist wie die Bewegungen des Kehlkopfes und seiner Nachbarorgane für das gewöhnliche Lautsprechen, für die Lautsprache, dadurch ist dasjenige, was in der Eurythmie ausgeführt wird, etwas, was den Menschen in einen Einklang bringen wird und bringen kann mit der ganzen Welt, mit dem ganzen Makrokosmos.
Es ist also im Wesentlichen ein gesundendes Element, das kann man schon so sagen, was der Mensch haben kann, was er erwerben kann auch als Kind von den eurythmischen Bewegungen, die nur natürlich sachgemäß und nicht dilettantisch ausgeführt werden dürfen. Das ist etwas, was durchaus unter einem solchen Gesichtspunkt - unter dem Gesichtspunkt einer seelisch-geistig-körperlichen Gesundheitspflege - betrachtet werden kann.
Das sind also die drei Gesichtspunkte, von denen aus man Eurythmie ins Auge fassen kann, und von denen aus sie sich in ehrlicher Weise hineinstellen wird in unsere Geistesbewegung. Trotzdem muss natürlich immer gesagt werden - wenn auch vielleicht Zuschauer da sind, die schon öfter da waren, gesehen haben werden, wie wir uns in der Formengebung, in der Raumesgestaltung der Gruppen in ihrem Verhältnis zueinander, wie wir uns bemüht haben in der letzten Zeit vorwärts zu kommen -, trotzdem muss betont werden, dass die Eurythmie trotz allem an die Nachsicht appellieren muss in Bezug auf alles das, was wir heute schon bieten können.
Die Eurythmie steht erst im Anfange, ist ein Versuch eines Anfanges, aber sie stellt einen Versuch dar, der nach unserer Überzeugung immer weiter wird vervollkommnet werden können, wenn auch vielleicht andere kommen müssen, um dasjenige, was wir mit unseren schwachen Kräften aufnahmen, weiter auszubilden. Trotz allem aber könnte man heute doch schon sehen bei dem, was dem Wollen nach gezeigt wird, dass diese Eurythmie, weil sie künstlerische Quellen in ihrer Ursprünglichkeit eröffnet, weil sie sich des ganzen Menschen als eines Ausdrucksmittels bedient und weil sie didaktisch-pädagogisch für die Entwicklung des Seelisch-Geistig-Körperlichen des Kindes arbeitet, weil sie den Menschen in eine Bewegung hineinversetzt oder in Bewegungssysteme hinein versetzt, was wesentlich ein Gesundendes ist, dass sie in der Tat als vollberechtigte Schwesterkunst neben die anderen, zum Teil älteren Schwesterkünste sich einmal vollberechtigt wird hinstellen können, besonders wenn die Zeitgenossen ihr Interesse der Eurythmie werden entgegenbringen. Unter Berücksichtigung alles dessen wird man auch heute schon sehen können, wie sehr wir uns bemühen, mit dieser Eurythmie vorwärts zu kommen, wenn wir auch heute immer noch um Nachsicht der Zuschauer für unsere Vorführungen bitten müssen.