Faculty Meetings with Rudolf Steiner I
GA 300a — 22 November 1920, Stuttgart
Einundzwanzigste Konferenz
Zwischenzeitlich fuhr Rudolf Steiner nach Freiburg, für einen Vortrag und eine Eurythmieaufführung, an der auch Schüler mitwirkten. Zurück in Stuttgart, war die Dichte der Ereignisse um die Dreigliederungsbewegung fast erdrückend, und es verwundert, wie entspannt Steiner mit feinem Humor am Nachmittag die Konferenz leitete. (Zu einer neuen Kollegin: «Sie sind noch ganz jung und morgenschön als Lehrerin der Waldorfschule».) Am nächsten Morgen war Monatsfeier, Steiner hielt eine Ansprache: «Ich empfing den ersten Eindruck von euch, der bestand darin, dass ihr tüchtig schreit und Lärm macht. Ich dachte mir: Ein bisschen weniger Lärm könnten sie schon machen.»
Am 24. November reiste Steiner zurück nach Dornach, nachdem Walter Kühne ihm mitgeteilt hatte, der «Kommende Tag» könne keinen finanziellen Beitrag geben zu den Plänen in Oberschlesien und zur geplanten intensiven Tätigkeit einer Anzahl ausgewählter Redner.
Themen: Wandschmuck. Körpergeografische Übungen bei schläfrigen, unkonzentrierten Kindern. Chorsprechen und Gruppenseelenhaftigkeit. Schwierige häusliche Verhältnisse im Unterricht nicht berücksichtigen. Ratschläge für einzelne Kinder in verschiedenen Altersstufen. Anregungen zum bildhaften Sprechen. Das Größerwerden der Schule wird nicht als Mangel empfunden.
Bemerkungen: Wieder wies Steiner darauf hin, wie das chorische Behandeln der Klasse ein Hindernis beim Lernen darstelle. «Ja nicht glauben, wenn die Kinder unruhig werden, dass man sie dann im Chor sprechen lassen muss.» Man sollte die Schüler neugierig machen, dass sie unter «einer gewissen Spannung dem Unterricht folgen, durch die Sache selbst, nicht durch außerunterrichtliche Mittel».
Zum Schluss bater die Lehrer, mitzuhelfen, dass die Dreigliederung gelingen möge.
Vorsitz: Rudolf Steiner.
RUDOLF STEINER: Nun, nicht wahr, einiges möchte ich so sagen von den Eindrücken, die mir noch in diesen Tagen gekommen sind. Vor allen Dingen würde ich wünschen, es wäre gut, wenn es dazu hätte kommen können, dass man so etwas hätte besprechen können - ich fürchte, es wird während der diesmaligen Anwesenheit nicht mehr gehen können; es ist früher nicht so arg gewesen, aber jetzt fällt es mir so auf, namentlich in den Klassen, die angebaut worden sind —, dass die Wände irgendetwas von Bildern haben müssten. Die 4. Klasse ist eine gräuliche Klasse in Bezug auf die Bildlosigkeit. Und es fiel mir insbesondere so stark auf, ich sagte es Herrn Uehli, als er die Religionsklasse hatte, da geht es stark ab. Man müsste dafür sorgen. Es ist auch die 5., die zu wünschen übrig lässt. Es ist mir aufgefallen, dass es notwendig wird, dass die Wände einem nicht als Wände entgegentreten, dass sie etwas [von Bildern] haben müssten. Es müsste sehr sorgfältig gemacht werden.
WALTER JOHANNES Stein: Herr Goyert [ein Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft] hat sich angeboten, [für Bilder zu sorgen].
RUDOLF STEINER: Davor habe ich eine kleine Angst. Es müsste ganz im Sinne unserer Pädagogik geschehen. Deshalb kann es sich nicht vollziehen, bevor ich komme.
Wo sind Maler, die etwas machen könnten? Es müssten geradezu die Anregungen von den betreffenden Klassenlehrern ausgehen. Und dann müsste die Sache [wirklich] recht künstlerisch behandelt sein. [Gar nichts Unkünstlerisches darf vorhanden sein.] Es müsste wirklich für diese Schule Besonderes geschaffen werden.
Es würde zum Beispiel von einer großen Bedeutung sein — heute Morgen hat Fräulein Lang durchgenommen das «Riesenspielzeug», und nun, nicht wahr, ist von Chamisso das Gedicht so gemeint, dass man, sobald man es den Kindern in dieser Chamisso-Gesinnung vorbringt, leicht etwas ins Rationalistische kommt, und [ihm leicht] den Duft nehmen kann. Das Gedicht ist so — so hat man das [aufzufassen] —, dass die Burgriesen die alte Gutsaristokratie sind. Es ist ein gründlich tief soziales Gedicht. Das Riesenspielzeug ist der Bauer, der von der Gutsaristokratie als Spielzeug benutzt wird. Ich würde heute Morgen zurückgeschreckt sein, so etwas anzudeuten. Es wird so etwas leicht rationalistisch. Dagegen dies: Da die Kinder es sehr lieb gehabt haben, [sollte man versuchen], dies nun [ins Malerische] zu übersetzen, aber mit diesem Gedanken - wodurch es den Duft nicht verliert —, [mit] diesem Gedanken des Spielens der untergehenden Gutsaristokratie, dass [man das darin] hat. [Also] gewissermaßen nicht den Kindern das Gedicht in Prosa übersetzen, sondern [es] ins Bild übersetzen. Das gibt einen tiefen Eindruck, wenn so etwas gerade da hängt, was dem Unterricht entnommen ist und was die Kinder durchgefühlt haben.
Ich habe mit Fräulein Waller am Anfang der Waldorfschule längst davon gesprochen, dass man etwas schaffen müsste, was den Metamorphosegedanken durch die Reiche des Lebendigen hindurch gibt [in einem wirklichen Kunstwerk]. So etwas Ähnliches, was durchgeführt ist in Dornach in den Übergängen von einem Architrav zum anderen. Dadurch würde [es] dem Lehrer ungemein erleichtert [sein], in solchen Dingen etwas, was zum Unterricht gehört, gerade daran zu erklären. - Wenn uns Goyert etwas liefert, so liefert er Dinge, die ihm gefallen. Das ist etwas, wovon wir nichts haben. Vielleicht denken Sie zunächst über solche Sachen nach. Aber so etwas brauchen wir.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Ist es pädagogisch ungünstig, wenn die Kinder selbst etwas machen?
RUDOLF STEINER: Ihre Nichte war bei mir und brachte mir ihre erste Malerei. Sie sagte, das wäre nicht bloß, dass ich es ansehen müsste, sondern das müsste ich mir zu Hause an die Wand hängen.
Da kommt es darauf an, wie die Sachen sind. Ich habe nichts dagegen, wenn auch die Sachen von Kindern [aufgehängt werden]. Bei Bildern ist es furchtbar schwer, dass darauf nicht gesehen worden ist: Eigentlich ist ein gewöhnliches Bild an die Wand zu hängen ein Ungedanke. Was soll ein Bild an der Wand? Künstlerische Zeiten haben nie so gedacht, Bilder an die Wand zu hängen. [Ein Bild muss dem Raum angepasst sein.] Das Abendmahl von Leonardo ist im Speisesaal des Klosters. In Kreisform saßen die Mönche, die vierte Wand wurde gemalt. Er aß mit, Er gehörte dazu. [Das ist aus dem Raum und aus den Verhältnissen heraus gedacht.] Solche Dinge rechtfertigen die Sachen. Einfach Bilder aufzuhängen, dann wird die Sache umso irriger.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Ich wollte [Nachbildungen der Dornacher] Glasfenster aufhängen.
RUDOLF Steiner: Man lässt es eine Zeit lang.
KARL SCHUBERT: Sollen wir Bilder von Frau Strakosch [einer anthroposophischen Malerin] aufhängen?
RUDOLF STEINER: Es kommt darauf an, wie es gemacht wird. Es hat schon eine Bedeutung, wenn die Kinder Bilder haben, die auf sie einen bleibenden Eindruck machen.
[Dann] ist [da eine] Sache, die ich zur Sprache bringen muss. Es sind allerlei Dinge im Bau begriffen. Nun, nicht wahr, ist es so, dass der musikalische Unterricht unter dem Nichtvorhandensein von geeigneten Räumen [an] allen Möglichkeiten des fruchtbaren Unterrichtes leidet. Das ist doch eine Kalamität. Aber, nicht wahr, wenn halt Herr Baumann taub wird dadurch, dass er in einem ganz ungeeigneten Raum unterrichten muss, so ist das eine Kalamität.
PAUL Baumann: Das bezog sich aufs Üben.
RUDOLF STEINER: Das ist etwas, dem abgeholfen werden müsste. Man hat eine solche Befriedigung für die Waldorfschule, wenn so ein Quartett auftritt. Das zeigt, was geleistet werden könnte, wenn alle Grundlagen da wären. [Es wäre gut], wenn eine gewisse Sicherheit dafür vorhanden ist, dass darauf Rücksicht genommen wird, dass die Musik tatsächlich einmal für drei, vier Jahre ordentlich untergebracht ist.
KARL STOCKMEYER: Ein Musiksaal ist vorgesehen.
RUDOLF STEINER: Ist Herr Baumann als Sachverständiger zugezogen worden? Das wäre notwendig, dass Sie das selbst anordnen, was Sie wollen. Es müsste schon dafür gesorgt werden, dass die Turnhalle zu gleicher Zeit für den musikalischen Teil der Schule etwas hat.
EMIL MOLT: Bis wann könnte dies fertig sein?
KARL SRTOCKMEYER: Er wird alles betreiben.
RUDOLF STEINER: Woran liegt das, dass sich das hinauszieht?
EMIL MOLT: Es war schon besprochen, und dann hat Herr Stockmeyer eine Änderung der Konstruktion vorgeschlagen. Mit einer provisorischen Baracke wird ja auch nicht gedient sein.
PAUL BAUMANN: Ich brauche auch für die Vorbereitung des Unterrichts einen [geeigneten] Raum. Ich müsste etwas klanglich ausprobieren. Die Vormittage kann ich nicht benutzen.
RUDOLF STEINER: Es wäre notwendig, dass diese Sachen so eingerichtet werden, wie Sie es selbst angeben.
Werden genügend große Räume da sein für den Handfertigkeitsunterricht? Wie kommen Sie durch mit allen Kindern? Wenn Sie immer solch einen «kleinen» Trupp haben, dann können Sie kaum durchkommen.
MAX WOLFFHÜGEL: Es fängt mit der 6. erst an.
RUDOLF STEINER: Trotzdem weiß ich nicht, ob Sie durchkommen können. Viel mehr hat man nicht Platz in den Räumen, die ein Winkelwerk sind. Sie können schon in der Klasse sein. Ich muss da sein. Die Kinder werden krank werden. Das wären Fingerzeige, die notwendig gewesen wären, zu beachten.
Jetzt möchte ich, dass sich die Freunde aussprechen über die Dinge, die sie gerne besprochen hätten.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Ich wollte fragen, wie [man] die Kinder [behandeln soll], die lethargisch sind.
RuDorr STEINER: Wie ist der Sch. im Handfertigkeitsunterricht? Er geht so komisch. Also, ich habe im vorigen Jahre bei einigen schwach [begreifenden] Kindern so etwas als Grundübungen angegeben, dass sie am eigenen Körper denken mussten. «Greife mit dem rechten dritten Finger deine linke Schulter an.» Solche Dinge werden sie am eigenen Körper denken müssen. Ich habe auch gezeigt, man zeichnet ihnen etwas auf, was man stilisiert; sie müssen darauf kommen, was das ist. Oder man lässt sie das Symmetrische dazu machen. Man bildet Anschauungen, die mit dem Körperbau zusammenhängen. Diese Übungen [in den Unterricht] eingefügt, sind außerordentlich weckend für schläfrige Kinder. Bei diesem Jungen ist das Schlaf.
Ich würde Sie darum bitten, bei den Kindern keine Lässigkeit im Kleinen zu dulden. Nicht dulden, dass die Kinder die Kreide halten wie die Feder, dass die Kinder keine Ungeschicklichkeit begehen. Auf solche Sachen würde ich ganz stark achten. Fast die Hälfte der Kinder hält die Kreide schlecht. Das muss man ihnen nicht durchlassen. Auf diese Dinge muss man doch furchtbar stark sehen.
Ich würde den Kindern nicht gestatten, so herauszutröpfeln, wie heute das kleine Mädchen. Da würde ich trachten, dass die sich den Gang bessern kann. Das hat ungeheuer viel Weckendes.
CAROLINE VON HEYDEBRAND fragt wegen des Schülers N. in der 6. Klasse.
RUDOLF STEINER: Der ist auch so sehr apathisch. Bei dem würden solche Übungen sehr rasch helfen. Nun hatten wir bei Ihnen heute einen, der seinen eigenen Kopf hat.
Dagegen würde ich eine Zeit lang sehr sehen auf das kleine Mädchen [in der 4. Klasse], rückwärts auf der rechten Seite [zu Hannah Lang]. Die neigt dazu, sich furchtbar viel auszudenken. Sie hat sich ausgedacht, dass die ganze Szene von dem «Lied vom braven Mann» am Mittelländischen Meer spielt. Das alles schreibt sie in Anlehnung an das Lied vom braven Mann. «Der Tauwind kam vom Mittagsmeer.» Von da aus macht sie eine phantastische Geografie. Mit diesem kleinen Mädchen muss man [oft] sprechen, die ist der Gefahr ausgesetzt, an Gedankenflucht zu leiden. «Das Ägäische Meer fließt ins Mittelländische Meer.»
Der Junge, der Kleine - es sind Einzelne darunter, die haben eine reizende Schrift, Einzelne sind sehr weit -, der kleine Junge schreibt so, wie mancher kommunistische Redner redet. Er passt dann nicht auf. Er schreibt ohne Zusammenhang, wie ein Redner vom Kommunismus redet. Für den wären auch solche Übungen weckend.
CAROLINE VON HEYDEBRAND fragt wegen des Schülers F. G.
RUDOLF STEINER: Der Junge müsste vielleicht doch oft aufgerufen werden. Es ist nicht so schlimm. Er ist nur verträumt. Er kommt mit sich selbst schwer zurecht. Er müsste das Gefühl haben, man interessiert sich für ihn. Dann wird es sofort gehen. Es geht doch jetzt besser.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Wie [seine Pflegeeltern] Herr und Frau Molt in Dornach waren, hat er geschlafen in der Stunde. Er spricht nicht mit.
RUDOLF STEINER: Ob er sich nicht aufraffen könnte? Er hat eine fortwährende Angst, dass man ihn nicht lieb hat. Das ist sein Grundphänomen. Man soll nicht hinter ihm etwas suchen.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Bei Geschichte wacht er auf.
LEONIE von MirBacH: Was würden Sie raten für C. M. [in der 2. Klasse]?
RUDOLF STEINER: Hat sie etwas angenommen vom Unterrichtsinhalt? Was haben Sie gegen sie?
LEONIE VON MIRBACH: Ich werde charakterlich nicht fertig.
RUDOLF STEINER: Setzen Sie sich ganz in die Nähe und bemerken Sie nicht, wenn sie mit Ihnen kokettiert. Bemerken Sie es zunächst nicht, und immer erst am nächsten Tag sprechen Sie mit ein paar Worten über das, was sie ausgefressen hat am ersten Tag. Nicht wenn es gerade ausgefressen wird, sondern vierundzwanzig Stunden danach.
HANNAH LANG: So geht es mir mit dem W. B. [4. Klasse]. Der folgt nicht; er lernt nicht und stört dauernd die anderen Kinder. Er ist schläfrig und apathisch.
RUDOLF Steiner: Da würde ich es [auch] versuchen mit diesen Übungen. Alles von Grund auf mit den Kindern machen, dass sie keine Schablonen in die Hand bekommen, noch ausgesprochene Formen, die übersichtlich sind.
ALEXANDER STRAKOSCH [der die 5. Klasse übernommen hat, weil Hertha Koegel krank wurde]: Es ist vor allem eins, dass dadurch, dass die Klassen viel an Lehrern gewechselt haben, im Rechnen die Kenntnisse ungleichmäßig sind.
Jetzt geht es halbwegs. Soll ich das Rechnen abbrechen und lieber einen anderen Gegenstand nehmen?
RUDOLF STEINER: Wie lange glauben Sie zu brauchen, dass jedes Kind so weit ist, dass es geht?
ALEXANDER STRAKOSCH: Die Majorität in der Klasse ist nicht schlecht im Rechnen.
RUDOLF STEINER: Nun meine ich das: Der Unterricht im Chor ist gut; er ist gut mit Maß gemacht. Wenn allzu viel im Chor gesprochen wird, dann bitte ich, nicht zu vergessen, dass die Gruppenseele eine Realität ist, dass Sie nie darauf rechnen können, dass die Kinder als Einzelne das können, was sie im Chor richtig machen. Man hat so das Gefühl, wenn die Kinder im Chor sprechen, dass man sie leichter ruhig erhält. Ein [so] gutes Mittel es ist, mäßig betrieben, damit die Gruppenseelenhaftigkeit in Regsamkeit kommt, so wenig ist es doch gut, die Kinder allzu sehr der Gruppenseele zu überlassen. Sie können als Einzelne nicht das, [was sie im Chor können]. Da müsste noch weiser geschaltet werden. Sie müssen die Kinder einzeln recht viel fragen. Man muss es tun. Es hat seinen großen erzieherischen Wert. Ja nicht glauben, wenn die Kinder unruhig werden, dass man sie dann im Chor sprechen lassen muss.
ALEXANDER STRAKOSCH (VERMUTLICH): Was soll man gegen die Unruhe tun?
RUDOLF STEINER: Was machen die Kinder dann?
ALEXANDER STRAKOSCH: Sie sprechen, schwätzen, lärmen.
RUDOLF STEINER: Es scheint beim Rechenunterricht zu sein. Neulich, wie ich da war, waren die Kinder wunderbar ruhig.
ALEXANDER STRAKOSCH: Die haben Angst gehabt vor Dr. Steiner, das haben die anderen nachher gesagt.
RUDOLF STEINER: Sie müssen [es] eine Zeit lang so machen, dass Sie versuchen, die Neugierde der Kinder zu erregen, dass sie unter einer gewissen Spannung dem Unterricht folgen; durch die Sache selbst, [nicht durch außerunterrichtliche Mittel].
HEDWIG HAUCK: Die 4. Klasse ist die schlimmste. Da komme ich kaum dazu, einen Satz zu sagen. Sie haben sich immer etwas zu sagen.
RUDOLF STEINER [zu Hedwig Hauck]: Nicht wahr, die Kinder im Handarbeitsunterricht, ich habe sie noch nie unartig gefunden. Ich glaube, es wird sich auch geben. Die Kinder werden sich an Sie gewöhnen. Die 4. ist eigentlich artig und regsam. Sie gingen auf eine schwierige Auseinandersetzung ein und dachten gründlich nach. Ich habe etwas darüber gesprochen. Sie müssen nur nicht gleich - Sie sind noch ganz jung und morgenschön als Lehrerin der Waldorfschule; Sie müssen noch warten, bis die Kinder kommen, Sie nahe zu sehen.
WALTER JOHANNES STEIN: P. G. leidet an Heimweh. Er hat einen großen Fragetrieb.
RUDOLF STEINER: Er ist auch im Physikunterricht ganz aufmerksam. Ich war verwundert darüber, dass er so artig ist. Die Frau Leicher, [bei der er wohnt], sagt, er kritisiert sehr stark und schimpft furchtbar über die Lehrer und über die Schule und sagt, auf anderen Schulen hat er viel mehr gelernt. Man müsste wissen, ob es stimmt.
WALTER JOHANNES STEIN wegen D. G.: Das Kind fühlt sich leicht gekränkt und ungerecht behandelt.
RUDOLF STEINER: [Die Mutter] hält sich für eine geistvolle Dame und da scheint sie manchen Kohl zu reden. Sie hat fürchterliches Zeug im Laufe der Jahre geredet. Was ist für eine Kalamität vorhanden? WALTER JOHANNES STEIN [vermutlich]: Ich habe mich nur gefragt, ob ich etwas übersehen habe; was ich in der Schule nicht merke, geht mich nichts an. Die Mutter beklagt sich, ich würde das Kind überanstrengen.
PAUL BAUMANN: Das Mädchen ist sehr gekränkt wegen der Freiburger Aufführung.
Am 19. November 1920 war in Freiburg eine Eurythmieaufführung, wo Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Kindereurythmie demonstrierten.
RUDOLF STEINER: Ich glaube nicht, dass man mit [der Mutter] Frau Dr. G. so leicht fertig wird. Sie ist so eine Salonspinne.
ALEXANDER STRAKOSCH: Er kränkt sich sehr, der Kleine [R. G.], dass er nicht in den freien Religionsunterricht gehen kann.
RUDOLF STEINER: Man bemerkt oftmals bei den Kindern, die noch lenkbar sind und mit denen man im Grunde alles machen könnte, dass bei denen die schrecklichsten Familienverhältnisse zugrunde liegen. Dieser kleine [Bruder], R. G., der bei einer vorsichtigen Behandlung ein ausgezeichneter Junge wäre, der kann nicht hochkommen in diesem Milieu. Er ist begabt, er hat alle die Krankheiten, die seine Mutter hat, in erhöhtem Maße, nur in anderer Form. Auf diese Dinge braucht man nicht zu achten, dann tut man [so]fort das Richtige.
EDITH RÖHRLE: Bei R. F. gelingt es mir nicht, dass er Interesse an der Eurythmie gewinnt.
RUDOLF STEINER: Ironisieren Sie ihn doch einmal! Er war in einer Klosterschule. Die Mutter hat noch keine Möglichkeit, zu wissen, was Urteilen heißt - sie beklagt sich, dass das Schulgeld so hoch sei. Die Hauptsache ist, dass er in der Eurythmie nicht mittut. Ich würde doch versuchen, ihn Eurythmieformen zunächst zeichnen zu lassen. Er soll Ihnen Formen zeichnen. Wenn er gezeichnet hat, dann lassen Sie [ihn] sie machen.
LEONIE VON MIRBACH stellt ihre Gedicht- und Geschichtensammlung vor.
RUDOLF STEINER: Nun haben wir Ihre Fibel. Die Sache ist ausgezeichnet und würde für den, der sie benützt, außerordentlich anregend sein. Es könnte sich das Allerverschiedenartigste daran knüpfen. Aber die Sache jetzt als eine Probe des Geistes, der in der Waldorfschule waltet, zu geben, das wäre schr gut. Wie ich überhaupt meine, dass es gut wäre, wenn man von dieser Art das, was auf den Unterricht Bezug hat, herausgeben würde. Nicht bloß die Aufsätze, sondern das, was im Unterricht sich betätigt. Es kostet [aber] ein Kapital. Es handelt sich darum, wie wir zurechtkommen. So, wie Sie es zusammengestellt haben, wenn diese Zeichnungen darin sind, muss das auch entsprechend gedruckt sein. Die Schrift herbekommen, das kann man schon. Man kann sie machen. Wir machen auch das Titelblatt. Die Schriften, die jetzt zu haben sind, sind fürchterlich. Es handelt sich darum, das durch das ganze Buch durchzuführen. Das Ganze würde 20000 Mark kosten; wenn wir zunächst darauf rechnen, dass wir 1000 absetzen, so müssen wir solch eine Fibel für 40 Mark verkaufen. Wie kommen wir da finanziell zurecht! Es wäre interessant, sich darüber zu unterhalten, wie man es machen kann.
WALTER JOHANNES STEIN: Wenn man es Goyert sagen würde?
RUDOLF STEINER: Man müsste es dann überlegen. Bücher sind furchtbar teuer. Sie können diese Dinge nicht mit einer gewöhnlichen Schrift machen. Es ist etwas so Eigenartiges und als Fibel so charakteristisch, dass es gefördert werden [sollte].
EMIL MOLT: Im Ausland könnten 1000 Exemplare abgesetzt werden.
Jemand bemerkt: Eine solche Fibel würde in Holland mit sechs, acht Gulden bezahlt werden. In der Schweiz 500 Exemplare absetzen ist keine Kunst.
RUDOLF STEINER: Nun würde ich ein Nachwort dazu schreiben. Wenn es so hinauskommt, versteht es kein Mensch. Es würde darüber gesprochen werden.
Jetzt haben sie ein System, das ich ganz brauchbar finde, [für ein Bilderbuch mit verschiebbaren Bildern, wo man unten an Schnüren zieht], wo man einen kurzen Text hat und oben verschiebbare Bilder. Ein solches Bilderbuch [würde] außerordentlich notwendig sein beim Kindergarten. Wenn Sie sich damit beschäftigen würden! Fürchterlich philiströs [sind] die [heutigen] Bücher.
ERNST UEHLI: Ich wollte fragen, ob man [im Religionsunterricht] auch alte Dokumente heranziehen kann.
RUDOLF Steiner: Natürlich. Auch Selbsterfundenes. — Ich meine, dass man Arenson schon den Vorschlag machen sollte, dass er die Hälfte der Uehli-Klasse übernimmt. Geben Sie ihm nur die Hälfte. Wählen Sie selbst aus die, die Sie loshaben wollen. Er wird trotz seines Alters ebenso jung und morgenschön sein.
Jemand fragt: Würde Herr Arenson auch teilnehmen an den Handlungen?
RUDOLF STEINER: Das wird sehr bald nötig sein.
[Zu Leonie von Mirbach:] Jetzt möchte ich, dass Fräulein Grunelius zu Ihnen kommt. Ich meine, dass es gut wäre, wenn Fräulein Grunelius bei Ihnen darin wäre, dass Sie ihr die Fortsetzung des Unterrichts überlassen. Sie unterrichten eine Stunde, Sie sind darin, bleiben im Kontakt. Dazwischen jemand anderes. Mir kommt vor, dass Sie das wollen sollten. Natürlich braucht das nicht pedantisch durchgeführt zu werden. Nur meine ich, dass angefangen werden sollte, denn in diesem Raum ist diese Klasse [von Ihnen allein] nicht zu bewältigen.
Ich habe sicher gedacht, dass ich Ihnen diesen Bericht geben kann. Ich habe so viel zu tun, dass ich ihn erst von Dornach aus schicken kann. Das war mir eine Beruhigung, dass Sie auch nicht fertig sind. Für das Goetheanum habe ich schon geschrieben. Da haben Sie noch nicht geschrieben.
KARL STOCKMEYER: Ich möchte den Jahresbericht jetzt doch setzen lassen.
RUDOLF STEINER: Ich schreibe ihn wirklich, wenn ich in Dornach ankomme. Ich gebe ihn Herrn Molt mit.
CAROLINE VON HEYDEBRAND: Frau Koegel möchte gerne den Bericht geändert haben.
RUDOLF STEINER: Man müsste diese Beiträge durchredigieren. Könnten Sie sich darauf beschränken, dass man die Sätze in eine mögliche grammatische Form bringt? Wenn ich nur Zeit hätte! Ich müsste ihn mitnehmen und ihn machen in Dornach.
Dr. Stein ist auch unglücklich und macht schon so verdrossene Gesichter den ganzen Tag. Sie sollen die Vorträge von Hugentobler machen? Mein Vater hat zwar, wie ich immer mit einer gewissen psychologischen Sensation erzähle, die Liebesbriefe für die Burschen des ganzen Ortes geschrieben. Die sind immer gekommen und haben sich die Liebesbriefe schreiben lassen. Die Mädchen waren furchtbar entzückt. Aber dass Sie die Hugentobler’schen Vorträge machen [sollen]! [...] [Rudolf Steiner erzählt etwas, was nur fragmentarisch überliefert ist.] Ich werde in Zürich Vorträge zu halten haben, ich werde dem Hugentobler sagen, dass er seine Vorträge selbst machen muss. Der Verlag hat alle Leute zu jemand hingeschickt. Zensieren, das sollte auch sein. Es sollte durchgeschaut werden. Das ist eine Sache, die der Verlag als solcher macht.
Dann habe ich daran zu denken, Sie möchten eine Art Ritual für die Weihnachtshandlung haben. [Herbert Hahn fragt etwas.]
Ist sonst eine Frage noch zu besprechen?
Anschaulichkeit hat man nicht bloß, um das, was zu erklären ist, anschaulich zu machen, sondern auch, um den Geist beweglicher zu machen. So würde ich es gar nicht unberechtigt finden, wenn man das größte gemeinschaftliche Maß durch Zeichnungen so veranschaulichen würde, dass man die in beiden Zahlen enthaltenen Primzahlen in ein Gefäß hineinwirft; dann sind nur die Primzahlen, die in beiden sind, darin. Man hat die Möglichkeit, das ins Anschauliche zu versetzen. Ein großes Gefäß, man nimmt den Primfaktor 2, den schmeißt man hinein. Das ist ein Maß, mit dem kann man beides messen.
Es handelt sich darum, nicht bloß das zu unterstützen, was man begreiflich machen will, sondern das Gedächtnis wird dadurch unterstützt, dass man Raumesvorstellungen einführt, die anschaulich sind; [dass] die Kinder genötigt sind, [da] Raumesvorstellungen zu haben. Es ist das kein Tadel. Diese Stunde war schon eine ausgezeichnete. Es könnte sich daran etwas anschließen, um die Kinder zum räumlichen Vorstellen zu bringen.
[Nach einigen Mitteilungen:] Wenn niemand mehr etwas zu fragen hat, werden wir abschließen. Ich kann nur sagen, dies, was zum Teil herumgesprochen wird, dass die ganze Schule durch die Zunahme der Kinderzahl an Intimität verloren hat, kann ich nicht als Mangel empfinden. Ich kann nicht sagen, [dass] es etwas ist, was man besonders unangenehm empfinden muss. Das muss man nehmen, wie es ist. Im Übrigen, eigentlich kann ich sagen, ich finde, dass die Schule doch recht gute Fortschritte gemacht hat nach jeder Richtung hin. Hat jemand eine andere Meinung?
KARL STOCKMEYER: Wir haben einen starken Andrang von Schülern.
RUDOLF STEINER: Nun möchte ich [noch] erwähnen; unsere Stuttgarter Unternehmungen müssen in einer gewissen Beziehung ein [harmonisches] Ganzes sein [und müssen als solches empfunden werden]. Es muss ein harmonisches Zusammenwirken sich immer mehr herausbilden. Wenn die Dinge überall so gegangen wären, wie sie im vorigen Jahr in der Waldorfschule gegangen sind, in Bezug auf das Pädagogisch-Didaktische, so würde es gut sein. Die Waldorflehrer wirken da wacker mit, damit das andere auch unterstützt werden kann. Es muss das, was hier in Stuttgart ist, als Ganzes betrachtet werden. Die Anthroposophische Gesellschaft mit der Waldorfschule zusammen ist der geistige Teil des dreigliedrigen Organismus. Der Bund für Dreigliederung muss ein politischer Teil sein; dazu müssen die Waldorflehrer durch ihren Rat beitragen. Der «Kommende Tag» wäre der wirtschaftliche Teil im Ganzen. Die Waldorfschule ginge ja fort. Jeder muss das Nötige dazu tun, dass die anderen Dinge nicht einschlafen. Namentlich der Bund für Dreigliederung, von dessen Wirksamkeit hängt alles ab. Wir müssen darauf bedacht sein, dass uns mit jedem neuen Schritt neue Aufgaben erwachsen. Dadurch, dass die Del Monte’sche Fabrik hinzugekommen ist, haben wir eine Schar von Arbeitern. Eine solche Betriebsversammlung, wie wir sie gehalten haben, ist ja vom heutigen sozialen Leben aus gesehen wirklich ganz ausführlich und deutlich. Es ist jede Brücke abgebrochen zwischen Arbeiterschaft und führenden Klassen. Wenn wir nicht in der Lage sind, durch die Dreigliederungsbewegung gemeinsame Interessen hervorzurufen, wie sie in den Siebzigerjahren vorhanden
waren in der europäischen Bevölkerung, wo die Proletarier sich interessiert haben für die demokratische Idee, sodass gemeinsame Interessen vorhanden sind, dass man auf etwas anderes denkt als bloß das Brot, wenn das nicht der Fall sein kann, kommen wir auf keinem Gebiete weiter. Wir müssen eine geistige Atmosphäre schaffen. In Bezug darauf schläft das Stuttgarter [geistige] Leben in den letzten fünf Monaten einen solchen Schlaf, und es muss wiederum auferweckt werden.
Das tritt dadurch hervor, dass die Dreigliederungszeitung, die so gut ist, als sie sein kann, in den letzten fünf Monaten gar nicht an Leserzahl zugenommen hat. Diese tausend [Leser] hat sie jetzt. Sie hat auch nicht zugenommen an Mitarbeiterzahl. Wir brauchen Mitarbeiter für die Dreigliederungszeitung. Das Ziel muss uns vor Augen schweben, die Dreigliederungszeitung [möglichst schnell] in eine Tageszeitung zu verwandeln. Wenn gewisse Konsequenzen gezogen werden, wenn wir also solche Betriebe angliedern, ohne dass wir etwas Positives leisten für die politische Bewegung Mitteleuropas, dann überleben wir das nicht. Wir können nicht Betriebe nach und nach aufnehmen und nicht zu gleicher Zeit etwas mit Stoßkraft leisten, was etwas ist.
Im politischen Leben und im sozialen Leben sind nicht Dinge einfach wahr, sondern sie sind, wenn man heute zu einer solchen Versammlung geht, etwas sagt, das ist heute wahr, aber wenn man sich nicht entsprechend verhält in den nächsten Monaten, so ist es
nicht mehr wahr, so wird es unwahr. Wenn der «Kommende Tag» so etwas bleibt wie eine gewöhnliche Unternehmung, so wird das unwahr. Es ist wahr, wenn es uns gelingt, wirklich mit Stoßkraft vorwärtszukommen. Da handelt es sich darum, wie weit wir in der nächsten Zeit gegen alle Vorurteile im Aktuellen zugreifen.
Solch ein Mensch wie der Stinnes hat eine große Bedeutung für die [nächste] Zukunft. Seine Ideen gewinnen an Anhang. Insbesondere [in] seiner Partei, der Deutsch-Demokratischen Partei, [das heißt] der deutschen Industrie-Partei, da gewinnen diese Ideen eine agitatorische Kraft. Man muss sich klar sein, dass da geniale Hintermänner sind. Er [strebt] an, es dahin zu bringen durch eine Riesenvertrustung des geistigen Lebens und [der] wirtschaftlichen Unternehmungen, er strebt dahin, dass das Proletariat knierutschend vor den Toren [seiner Unternehmungen] erscheint, um Einlass zu bitten. Dazu ist er auf dem besten Wege. Und es ist systematisch, was er tut. Und mit solchen Leuten steht schon wiederum die geistige Bewegung in Deutschland in einem gewissen Zusammenhang. Bei uns versteht man die Mache viel zu wenig. Keyserling [in Darmstadt] hat die Mache sehr gut verstanden. Er hat starke Finanzkräfte hinter sich. Dasjenige, was mit Stinnes heraufzieht - Sie können das verfolgen in den Baden’schen Zeitungen —, wird als eine Heilslehre hingestellt. Das bringt eine Art von Dreigliederung herauf, aber in ahrimanischer Ausgabe. Sie kommt als Teufelswerk, wenn sie nicht so gemacht wird, wie wir sie machen können.
Nun handelt es sich darum, dass man die Augen sehend, die Ohren hörend, die Nasen riechend macht für alles das, was heraufzieht. Es ist schön, absolute Theorien hinzustellen. Es ist notwendig, dass man das Größte an die Einzelheiten anknüpft. [Unser Wirken muss aktuell werden.] Ich habe in meinem Vortrag in der Liederhalle am Bergarbeiterstreik angeknüpft. Wir sollen vom Alltäglichen die Leute heraufheben zu großen Gesichtspunkten. Da muss schon hier alles zusammenwirken. Der «Kommende Tag» wird dadurch wahrscheinlich funktionieren. Dem Bund für Dreigliederung schadet es nicht, wenn ihm manchmal ein bisschen Feuer [unter den Sitz] gemacht wird. [...] [Rudolf Steiner antwortet auf eine Bemerkung.]
Unmittelbar aktuell ist die Frage, [was wird mit der Kinderschar der neu übernommenen Fabriken]? [Das ist] die Frage, die ein Vorwurf wird, wenn wir nicht zugreifen. Nun, nicht wahr, Dr. Ungers Betrieb hat eine Kinderschar, Del Montes Betrieb hat eine Kinderschar; dadurch, dass wir sie übernommen haben, wächst uns die Aufgabe, wie gründen wir dafür eine Waldorfschule. Wir müssten dafür sorgen. Ebenso gut möchte ich [erinnern an das], was ich gestern an einem anderen Ort gesagt habe; die Studenten, die sich engagiert haben dafür, diesen Aufruf zu verbreiten, gegen die haben wir die heilige Pflicht, sie nicht sitzen zu lassen. Da müssen wir fest dahinter sein. Der Aufruf ist eine furchtbar wackere Tat. Er schlägt ein. Die landwirtschaftlichen Schüler von Hohenheim haben reagiert darauf. Wir müssen unsere Bewegung als eine solche auffassen, die nicht stehen bleiben kann, die mit jedem Tag fortschreiten muss, sonst hat sie gar keinen Sinn. Ins Austragsstübel können wir uns [noch] nicht setzen. [Das Weitere ist nur bruchstückhaft überliefert.]