61. Bismarck, Der Mann Des Politischen Erfolges

Napoleon der Erste hat sicherlich das Glaubensbekenntnis der meisten großen Politiker ausgesprochen, als er sagte: «Die Freignisse dürfen nie die Politik bestimmen, sondern die Politik muß die Ereignisse bestimmen. Sich von jedem Vorfall hinreißen lassen, heißt überhaupt kein politisches System haben.» Bismarcks Größe beruht darauf, daß er genau das entgegengesetzte Glaubensbekenntnis zu dem seinigen machte. Wir sind geneigt, wenn wir das Leben eines großen Politikers betrachten, zu fragen: Welche politische Idee schwebte ihm vor? Was wollte er? Und wir schätzen ihn dann um so höher, je mehr er von seinen Zielen verwirklicht hat. Hätte Bismarck jemand im Beginne seiner politischen Laufbahn gefragt, was er wolle, so hätte er wohl kaum etwas anderes geantwortet als: Ich will die Pflichten gewissenhaft erfüllen, die mir mein Amt auferlegt. Und hätte man ihn nach einer leitenden politischen Idee gefragt, die ihn bestimme, so hätte er mit einer solchen Frage wahrscheinlich nichts anzufangen gewußt. Wie entfernt von der Idee eines solchen Deutschen Reiches, dessen Verwirklichung er gedient hat, mögen seine politischen Gedanken in den Revolutionsjahren gewesen sein, als er seinen Platz in den Reihen der Frankfurter Bundestagsmitglieder am besten dadurch auszufüllen glaubte, daß er jeder modernen Regung des deutschen Geistes als der erbittertste Feind entgegentrat.

Es gab damals Idealisten, die durch die Macht der Gedanken dem deutschen Volk ein Einheitsreich schaffen wollten. Bismarck hatte für solchen Idealismus nicht das geringste Verständnis. Und dreiundzwanzig Jahre später hat Bismarck verwirklicht, was jene Idealisten damals für möglich, er damals für ein lächerliches Hirngespinst gehalten hat.

Auf die Gefahr hin, von den Leuten, die einen großen Mann nur durch Superlative des Lobens zu erkennen glauben, für einen Verkleinerer Bismarcks gehalten zu werden, spreche ich es aus: Bismarck verdankt seine Erfolge dem Umstand, daß er seiner Zeit niemals auch nur um wenige Jahre voraus war. Die Idealisten des Jahres 1848 mußten scheitern, weil sie eine Idee verwirklichen wollten, die erst 187x reif zur Verwirklichung war. Bismarck war für diese Idee erst in dem Augenblicke zu haben, als sie reif war, ins Dasein zu treten.

Goethe hat die problematischen Naturen in dieser Weise charakterisiert: es sind «Naturen, die keiner Lage gewachsen sind, und denen keine genug tut». Verwandelt man diesen Satz in sein Gegenteil, so hat man eine Charakteristik Bismarcks: Er war ein Mensch, der jeder Lage gewachsen war, und dem jede genug tat.

Daß man ein Ideal haben kann und an seiner Verwirklichung arbeiten will, eine solche Empfindung lag Bismarck ganz fern. Wer ein solches Ideal hat, wird immer mehr oder weniger eine problematische Natur sein, denn ihm wird die wirkliche Lage der Dinge — die doch dem Ideale nicht entspricht - niemals genug tun. Dafür hatte Bismarck ein feines Gefühl für diese wirkliche Lage der Dinge, für die realen Forderungen seiner Zeit; und er hatte den rücksichtlosen Willen zu verwirklichen, was die Zeit, der Augenblick forderte. Man hätte ihm in der Zeit vor 1870 tausend Gründe anführen können, die dafür sprachen, die nationale Einheit der Nord- und Süddeutschen herbeizuführen: er hätte darüber gelächelt. Im Jahre 1870 sprachen zu ihm die Tatsachen, und er führte diese Einheit herbei.

Ich sage es rückhaltlos heraus: Bismarck ist der größte Politiker geworden, weil er es verstand, im allerbesten Sinne des Wortes den Mantel nach dem Winde zu drehen. Aber ich spreche Bismarck diese Worte nur nach. In der Sitzung des preußischen Abgeordnetenhauses vom 2. Juni 1865 erwiderte Bismarck dem Abgeordneten Virchow, der ihm vorwarf, er habe keine festen Prinzipien, sondern richte seine politischen Entschlüsse bald so, bald so ein, je nachdem der Wind verschieden blase: «Virchow hat uns vorgeworfen, wir hätten, je nachdem der Wind gewechselt hätte, auch das Steuerruder gedreht. Nun frage ich, was soll man denn, wenn man zu Schiffe fährt, anderes tun, als das Ruder nach dem Winde drehen, wenn man nicht etwa selbst Wind machen will.»

Bismarck hat nie darüber nachgedacht, wie die Welt sein soll. Solches Denken hat er als müßige Geschäftigkeit angesehen. Was sein soll, hat er sich von den Ereignissen sagen lassen; seine Sache war, im Sinne der von den Ereignissen gestellten Forderungen kraftvoll zu handeln.

Aber seine Kraft hat eine ganz bestimmte Richtung. Kein anderer hätte ihr diese Richtung gegeben. Bismarck ist am ı. April 1815 in einem preußischen Junkerhause geboren. Seine Erziehung führte ihn dazu, als die Persönlichkeit zu wirken, die sich selbst einzig bezeichnend auf den Grabstein setzen mußte: « Ein treuer deutscher Diener Wilhelms I.»

Man wird vergebens suchen, wenn man in der Weltgeschichte zwei Männer finden will, die so füreinander bestimmt waren wie Bismarck und Wilhelm I. Ein Monarch, der seine Aufgaben in der eines Erbherrschers einzig würdigen, einzig richtigen Weise erfaßt: sich des Mannes zu bedienen, der die Interessen seines Thrones aus angeborener Selbstlosigkeit und mit Riesenkraft in Einklang zu setzen weiß mit den lange gehegten Idealen der Mehrheit des Volkes. Und eizen Diener, der dazu erzogen ist, die titanische Kraft, die ihm eignet, in den Dienst des Herrschers zu stellen, den er ohne weitere Frage als seinen «Herrn» anerkennt.

Man fragt sich nach den Ursachen solcher Harmonie. Ich erkenne da die Wirkungen der Religion. Man kann ein Herrscher wie Wilhelm I. und man kann ein Staatsmann wie Bismarck nur als Christ sein.

Bismarck war in seinem Leben jeder Lage gewachsen. Er tat, was die Ereignisse von einem treuen deutschen Diener des preußischen Königs forderten. Er dachte über die Berechtigung seines Tuns nicht nach. Das überließ er dem lieben Gott. Wir können Bismarck ins Herz sehen. Wir können wissen, wie er sich durch sein Verhältnis zu Gott abfand mit seiner Aufgabe. Moritz Busch berichtet von einem Gespräch in Varzin, in dessen Verlauf Bismarck gesagt hat: «Niemand liebe ihn wegen seiner politischen Tätigkeit. Er habe damit niemand glücklich gemacht, sich selbst nicht,.... wohl aber viele unglücklich. Ohne mich hätte es drei große Kriege nicht gegeben, wären achtzigtausend Menschen nicht umgekommen, und Eltern, Brüder, Schwestern und Witwen trauerten nicht. Das habe ich indessen, fuhr er fort, mit Gott ausgemacht.»

Und mit Gott hat Bismarck auch sein Verhältnis zu seinem König ausgemacht. Ihm gab Gott das Amt, diesen König groß zu machen. Und er kannte nichts anderes, als die Pflichten dieses Amtes redlich zu erfüllen. Es war nicht sein Ideal, ein Deutsches Reich zu gründen. Es war das Amt, das ihm durch Gott und seinen König übertragen war. Er war nicht dazu da, Ideale zu erfüllen; er war nur jedem Amte gewachsen.

Daß das Hohenzollern-Haus mächtig werde, das war Bismarcks Prinzip. Wenn man bei ihm von einem Prinzipe sprechen darf. Denn solches forderte die Zeit.

Und noch etwas anderes forderte die Zeit. Sie fordert von dem König, daß er mit dem Volke gehe. Auch das hat Bismarck erkannt. Ein königstreues und später ein kaisertreues Volk wollte Bismarck schaffen. Deshalb hat er das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Deshalb hat er den Anfang gemacht mit sozialpolitischen Reformen.

Es ist eine Lüge, wenn behauptet wird, Bismarck sei je ein Freund der liberalen Bourgeoisie gewesen. In Wahrheit war er immer ihr größter Feind. Er sah in ihr die Verkörperung des republikanischen Geistes. Der Liberalismus will die Republik, oder wenn er vorgibt, diese nicht zu wollen, so soll doch der König weiter nichts sein als der erbliche Präsident. Dies ist Bismarcks Meinung. Ich möchte darüber die Worte anführen, die er im deutschen Reichstage am 26. November 1884 selbst gesprochen hat: «Was ist denn das unterscheidende Kennzeichen zwischen Republik und Monarchie? Doch durchaus nicht die Erblichkeit des Präsidenten. Die polnische Republik hatte einen König, er hieß König und war unter Umständen erblich. Die englische aristokratische Republik hat einen erblichen Präsidenten, der König oder Königin ist; aber in den Begriff einer Monarchie nach deutscher Definition paßt die englische Verfassung nicht. Ich unterscheide zwischen Monarchie und Republik auf der Linie, wo der König durch das Parlament gezwungen werden kann, ad faciendum, irgend etwas zu tun, was er aus freiem Antriebe nicht tut. Ich rechne eine Verfassung diesseits der Scheidelinie noch zu den monarchischen, wo, wie bei uns, die Zustimmung des Königs zu den Gesetzen erforderlich ist, wo der König das Veto hat und das Parlament ebenfalls .. . Die monarchische Einrichtung hört auf, diesen Namen zu führen, wenn der Monarch gezwungen werden kann, durch die Majorität des Parlaments, sein Ministerium zu entlassen, wenn ihm Einrichtungen aufgezwungen werden können durch die Majorität des Parlaments, die er freiwillig nicht unterschreiben würde, denen gegenüber sein Veto machtlos bleibt.» Von dem Liberalismus der Bourgeoisie glaubte Bismarck, daß er Einrichtungen anstrebe, die den Herrscher zwingen, einfach seinen Namen willenlos unter die Beschlüsse der Mehrheit des Parlaments zu setzen. Von den Proletariern aber glaubte er, daß sie ihr leibliches und geistiges Wohl höher stellen als eine bestimmte Regierungsform. Einem sozialen Königtum, dachte er, würde das Proletariat die Hand reichen gegen die republikanischen Neigungen des Bürgertums. Und ein königsfreundliches Proletariat dachte er sich heranzuziehen durch das allgemeine Wahlrecht.

Ich glaube, es hätte eine Möglichkeit gegeben für Bismarck, sein soziales Königtum zu verwirklichen. Diese Möglichkeit wäre eingetreten, wenn Lassalle nicht 1864 durch den frivolen Pistolenschuß Rakowitzas sein Leben verloren hätte. Mit Prinzipien und Ideen konnte Bismarck nicht fertig werden. Sie lagen außerhalb des Kreises seiner Weltanschauung. Er konnte nur mit Menschen verhandeln, die ihm reale Tatsachen entgegenhielten. Wäre Lassalle am Leben geblieben, so hätte er die Arbeiter wahrscheinlich bis zu der Zeit, in der Bismarck für sozialteformatorische Pläne reif war, so weit gebracht gehabt, daß diese Arbeiter eine Lösung der sozialen Frage für Deutschland im Einklange mit Bismarck hätten finden können. Um die soziale Frage zur rechten Zeit im Sinne Bismarcks zu lösen: dazu fehlte Lassalle. Mit den sozialistischen Parteien, die sich bald nach Lassalles Tode nicht unter der Führerschaft eines lebendigen Menschen, sondern unter den abstrakten Theorien Marzens als politischer Faktor geltend machten, konnte Bismarck nichts anfangen. Wäre ihm Lassalle als Machtfaktor, mit den Arbeitern als diese Macht gegenübergestanden: Bismarck hätte den sozialen Staat mit dem König an der Spitze gründen können. Mit Parteidoktrinen wußte aber Bismarck nichts anzufangen.

Mit Machtfaktoren wußte er zu rechnen. Theorien und Prinzipien waren ihm gleichgültig. Ara 26. November 1884 sagte er dem Abgeordneten Rickert: «Ob meine Auffassung in eine wissenschaftliche Theorie paßt, ist mir gleich: sie paßt in meine staatsrechtliche Auffassung, und ich werde in meiner Auffassung über den König die vollziehende Gewalt und erbliche Monarchie dieser die Freiheit zu bewahren wissen.»

Ein treuer deutscher Diener seines Herrschers war Bismarck. Ein Feind der liberalen Bourgeoisie nicht minder. Und wenn diese Bourgeoisie heute seine begeistertsten Anhänger stellt, so kommt dies davon, daß in ihren Kreisen die Anbetung des Erfolges die verbreitetste Tugend ist. Es ist merkwürdig: Nur der nationale Enthusiasmus hat den deutschen Bourgeois eine Zeitlang über die ihm entgegengesetzte Gesinnung Bismarcks hinweggeholfen. Das bleibende Denkmal dieser Täuschung ist die Nationalliberale Partei. Sie ist eine idealistische Partei. Nationale Empfindungen haben sie immer zusammengehalten. Sie hat Bismarck eine Zeitlang zugejubelt. Er hat sich ihrer solange bedient, als er glaubte, daß eine ideale Gruppe den Forderungen der Zeit dienen könne.

Aber auch die Masse des Volkes hat Bismarck dazu gezwungen, seine Größe anzuerkennen. Er genießt eine beispiellose Popularität. Er, der am 5. Mai 1885 in einer Reichstagssitzung sagte: «Ich würde sehr nachdenklich werden, was ich wohl dem Lande Schädliches beabsichtigt oder unbeabsichtigt herbeigeführt haben könnte, wenn ich dort (nach links) an Popularität gewonnen hätte. Der Herr Vorredner kann wohl sicher sein, daß ich danach nicht strebe, wie ich denn überhaupt nach Popularität in meinem ganzen Leben nie einen Pfifferling gestrebt habe.»

Nein, Bismarck hat nie nach Popularität gestrebt. Und wenn die Menge laut nach Idealen gerufen hätte, die nach zehn Jahren hätten verwirklicht werden können: Bismarck hätte sich um das laute Rufen der Menge nicht gekümmert. Er war stets der rechte Mann, der den Augenblick zu benutzen wußte.

Aber er hat diesen Augenblick stets so benutzt, daß seine Taten den historischen Traditionen, den religiösen Überzeugungen gemäß waren, in denen er aufgewachsen war. Er war aufgewachsen in den Überzeugungen eines preußischen Edelmanns und konnte sich anpassen den ähnlichen Überzeugungen seines Herrn, des Königs und Kaisers Wilhelm I. Mit diesem Ideale eines Monarchen war Bismarcks Weltanschauung mit in das Grab gesunken.

Er hätte sich keine bessere Grabschrift setzen können als: «Ein treuer deutscher Diener Wilhelms I.»

Und so mögen sie mir es denn übelnehmen, wie sie wollen, diejenigen, die nur anerkennen können, wenn sie in Superlativen loben. Ich sage doch mit Bismarck, dem großen Heimgegangenen, die beste Maxime des Politikers ist:

« Was soll man denn, wenn man zu Schiffe fährt, anders tun, als das Ruder nach dem Winde drehen, wenn man nicht etwa selbst Wind machen will.»

[Nachschrift anläßlich eines Wiederabdrucks des vorstehenden Aufsatzes in der Wochenschrift «Dreigliederung des sozialen Organismus», Stuttgart 1921:]

Die vorstehenden Betrachtungen sind nach Bismarcks Hingang 1898 niedergeschrieben. Jetzt nach dem Erscheinen des dritten Bandes seiner «Gedanken und Erinnerungen» können sie erscheinen, ohne daß ihr Inhalt verändert wird. Denn gerade durch diese Veröffentlichung zeigen die Farben, in denen damals Bismarcks Bild skizzenhaft gemalt werden konnte, ihre volle Berechtigung. Am Schluß dieses dritten Bandes steht der Satz: «Die Aufgabe der Politik liegt in der möglichst richtigen Voraussicht dessen, was andere Leute unter gegebenen Umständen tun werden. Die Befähigung zu dieser Voraussicht wird selten in dem Maße angeboren sein, daß sie nicht, um wirksam zu werden, eines gewissen Maßes von geschäftlicher Erfahrung und Personalkenntnis bedürfte...» Man setze neben diesen Satz den dieser Betrachtungen: «Bismarck hat nie darüber nachgedacht, wie die Welt sein soll. Solches Denken hat er als müßige Geschäftigkeit angesehen. Was sein soll, hat er sich von den Ereignissen sagen lassen. Seine Sache war, im Sinne der von den Ereignissen gestellten Forderungen &raftvoll zu handeln.» Man kann sagen, mit bewundernswerter Objektivität beurteilt Bismarck von dem Gesichtspunkt aus, auf dem er stets gestanden, auch seine Entlassung. Er hielt sein Bleiben im Dienste für notwendig, weil er im Bereiche derjenigen, die in Betracht kamen, keinen sah, dem die Ereignisse der damaligen Zeit sagen konnten, was sein soll, und weil man das, was sie ihm gesagt haben, nicht wissen wollte. Man liest darüber in «Gedanken und Erinnerungen»: «Wie genau, ich möchte sagen subaltern Caprivi die «Consigne befolgte, zeigte sich darin, daß er über den Stand der Staatsgeschäfte, die zu übernehmen er im Begriffe stand, über die bisherigen Ziele und Absichten der Reichsregierung und die Mittel zu deren Durchführung keine Art von Frage oder Erkundigung an mich gerichtet hat.»

Auf dem Titelblatt des dritten Bandes steht: «Den Söhnen und Enkeln zum Verständnis der Vergangenheit und zur Lehre für die Zukunft.» Heute muß man diese Widmung mit den allerschmerzlichsten Gefühlen lesen. Man kann sich nicht erwehren zu denken, Bismarck hatte eine Ahnung von dem, was kommen müsse, wenn kein Politiker da ist, der Ohren hat zu hören, was die Ereignisse sagen. Hätte er erlebt, was geschehen ist, er würde wohl noch manchmal ähnliches ausgesprochen haben wie: «Ich kann mich beunruhigender Eindrücke nicht erwehren wenn ich bedenke, in welchem Umfange diese Eigenschaften in unseren leitenden Kreisen verlorengegangen sind.» Er meint die Eigenschaften, die erkennen lassen, was andere Leute unter gegebenen Umständen tun werden, und die man dutch Erfahrung sich erwerben muß. Im Politischen muß man den Wind empfinden und nach ihm das Steuer führen, wenn man nicht selbst Wind machen will.

German original of Bismarck, The Man of Political Success · ← Previous · Next →