121. Über das Ich in der kosmischen Weltordnung
Im Wachen erscheint eine ErzEngel Wesenheit als «Ich» und eine Engel Wesenheit als Astralleib; im Schlafen erscheint eine Dynamis-Wesenheit als Ätherleib und eine Kyriotetes-Wesenheit als physischer Leib:
Über die Zusammenhänge im Wachen: Serafine Throne; im Schlafen Cherubine. —
Nun ist die ErzEngel Wesenheit bestrebt, das «Ich» so zu gestalten, dass es in die mechanisch-dynamische Körperstruktur die moralischen Impulse einfügt: Das «Ich» selbst steht auf der Saturnstufe: wachend wird es auf die Sonnenstufe versetzt; schlafend aber auf die Venusstufe: Der Astralleib ist auf der Sonnenstufe; wachend wird er auf Mondenstufe versetzt; schlafend auf die Jupiterstufe.
Der physische Leib ist auf der Erdenstufe; aber er ist so, dass das wachsende Mondenhafte und das tötende Sonnenhafte nach Gleichgewicht streben: Mondenhaftes in dem unteren Menschen; Sonnenhaftes in dem oberen.
Wie kommt nun die Schicksalbildung zustande: Dadurch, dass in den unteren Menschen nach dem Erwachen eingefügt wird dasjenige, was moralisches Urteil ist — das geht dann mit dem nächsten Erdenleben in das «Gehen» hinein. —
In das Sprechen geht hinein die Vergeistigung im Allgemeinen — davon hängt es ab, ob der Mensch schlafend sich in die geistige Welt hineinfindet.
Sprechen wirkt in der zweiten Lebensperiode.
Moralische Weltordnung: Engel, ErzEngel, Urkrfäfte
Kosmisch-moralische Weltordnung: Exusiai, Dynameis, Kyriotetes
Menschlich-Kosmisch-Moralische Weltordnung: Throne, Cherubim, Serafim
Das «Ich» ist ganz entzogen dem Irdischen; denn es ist ganz in einer geistigen Weltordnung darinnen:
Ich ← ErzEngel ← Exusai ← Cherubim
Astralleib ← Engel Urkräfte ← Dynameis ← Serafim Throne.