II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten
In der menschlichen Brustorganisation ist es anders als in der menschlichen Kopforganisation. Da, wo sich die Atmung, wo sich die Blutzirkulation als der rhythmische Mensch abspielen, da spielt zwar auch die Nachbildung aus dem Kosmos herein, aber da haben die irdischen Verhältnisse einen viel größeren Einfluß. Sie verändern das, was als Nachbildung aus dem Kosmos hereinspielt, viel mehr. Wenn unsere Lunge in Tätigkeit ist, so könnten wir das, was im Innern der Lunge vorgeht, als einen Stern, als einen Planeten, als eine Sonnenund Mondenwelt anschauen, wenn wir uns gewissermaßen umwenden könnten und das, was nur von irdischer Materie ausgekleidet ist, in seinem ätherisch-astralischen Bestande schauen würden. Aber fortwährend spielen in dieses innere Dasein die irdischen Verhältnisse herein. Da hat die Erde selbst einen viel größeren Einfluß. Sie müssen bedenken: in die Kopforganisation spielt direkt, unmittelbar für die Gestaltungen, die ich eben beschrieben habe, nur etwas herein, was ebenso fein ist wie das, was die Augen aus der Farbenwelt machen, was aus dem Körper heraus aus der Tonwelt gemacht wird. Das fügt sich der kosmischen Tätigkeit ein. Und hineingeschoben wird nur das, was aus dem übrigen Organismus durch die Atemstöße, durch das auch im Gehirn funktionierende Blut bewirkt wird. Das ist eben der ausfüllende Stoff. Der schiebt sich hinein. Aber die Konfiguration, die Plastik, diese innere Plastik, die sich da abspielt, die ist durchaus ein Nachbild des Kosmischen. Da hat die Erde wenig Einfluß.
Cite:
GA 216/1922-09-17/p021 · edition original