II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten
Man sieht da, wie in der Einatmung wirklich auch ein Nachbild des Kosmos aufleuchtet. Im Gehirn sieht man tatsächlich einen ganzen spielenden Kosmos. Das ist nur im Schlafleben für das Gehirn unterbrochen. Hier unterbricht zwar das Schlafleben nichts, aber die Sache unterbricht sich fortwährend selber. Mit geistigem Blick angeschaut: die Brustorganisation zeigt Sterne, zeigt auch Sternbewegungen, aber gegen rückwärts in Verzerrung und nach vorne ganz undeutlich geworden. Auch in bezug auf seine Brustorganisation ist der Mensch in gewisser Beziehung ein Nachbild des Kosmos, insofern auf unserer Erde Vorgänge sind, die durchaus von dem regelmäßigen JahresMonatslauf abhängen. Da kommen die Pflanzen heraus und vergehen wiederum. Da ist Regelmäßigkeit. In den Pflanzenformen leben sich jene Spiralwege aus, die ich beschrieben habe. Da ist mineralische Tendenz, die allerdings über lange Zeiträume verteilt ist, aber auch in einer gewissen Weise in kosmischer Regelmäßigkeit vor sich geht. Da gehen in dem über der Erde befindlichen Luftstrom gewisse Veränderungen vor sich, die wir zum Beispiel in den Metamorphosen des im Laufe des Jahres eintretenden Witterungswechsels beobachten können. Aber dahinein fällt alles das, was an Wolkenbildungen unregelmäßig ist, was tatsächlich sich veränderndes Wetter ist. Dahinein fallen die Launen der Meteorologie. In das Kosmische hinein fallen die Launen der Meteorologie.
Cite:
GA 216/1922-09-17/p025 · edition original