Correspondence with Edith Maryon 1912–1924

GA 263 — 9 March 1922, Hildesheim

Letter from Edith Maryon

Edith Maryon an Rudolf Steiner

Bildhauer Atelier, Goetheanum
9. Mai 1922

Sehr verehrter lieber Lehrer, es scheint mir sehr lang bis zum 24.! Aber ich bin sehr fleißig, außer allerlei anderen Sachen habe ich einige Skizzen halb fertig gemacht von den vermummten Figuren mit Ahriman und Strader aus dem Hüter der Schwelle, es ist sehr spaßig zu machen! Ich weiß nicht, was Sie dazu sagen werden. Dann mache ich ein Experiment auf einem anderen Gebiet der Kunst, aber weil es mit Farbe zu tun hat, wird es mir aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gelingen.

Mrs. Mackenzie hat geschrieben: sie arbeitet für Oxford und sendet Grüße. Morgen hat sie das erste Komitee-Meeting für die Kings Langley Priory School. Sie schickt auch einen Brief an den «Teacher’s World» von Freeman, er scheint mir sehr gut zu sein, ich übersende Ihnen den Brief.

Jetzt hoffe ich, Sie geben recht viel acht in Berlin, in München aber noch viel mehr. Bitte mir zu sagen, ob Sie wieder Kopfweh oder Schwindel haben?

Ich dachte sehr viel nach, gestern und heute. Morgen fahre ich nach Basel, um die Uhr zu holen; zur Bank usw., sonst ist nichts Besonderes

zu melden. Mit besten Grüßen

Edith Maryon

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