Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914
GA 264 — 24 May 1905, Berlin
An Günther Wagner in Lugano
Berlin, 24. Mai 1905
Mein lieber, verehrter Herr Wagner!
Seit lange hatte ich vor, Ihnen beziehungsweise auch Ihrer lieben Frau zu schreiben; nun soll es aber wirklich in Kürze geschehen. Es oblag mir in diesem Winter, das Wenige, was ich tun kann, zur Festigung der deutschen theosophischen Bewegung beizutragen. Daß so viel zu tun ist, darunter müssen alle leiden. Jetzt bin ich dabei, den seit lange vorbereiteten Rundbrief an die deutschen E.S.Mitglieder zu Ende zu führen.
Für heute nur so viel, daß ich völlig einverstanden bin, wenn Ihre liebe Frau die Shrävaka-Übungen bei unserer lieben verehrten Annie Besant mitmacht.
In Herzlichkeit ganz Ihr
Dr. Rudolf Steiner