Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914
GA 264 — Leipzig
Schema des kulturgeschichtlichen Wirkens der Meister
Aufgezeichnet für Elise Wolfram, Leipzig zwischen 1906 und 1908)1

Zu dem oberen Schema:
1, 2, 3, 4, 5, 6 bedeuten die nachatlantischen Kulturperioden.
Zu dem unteren Schema:
KH = Kuthumi, Inspirator des Übergangs von Ägypten zur griechischen Zeit.2
L. auf d.W. = Inspirator von «Licht auf den Weg» (sein okkulter Name Hilarion), inspiriert die griechische Zeit.3
J.v.N. = Jesus von Nazareth, inspiriert den Übergang von der griechischen zur germanischen Zeit
S.G. Saint-Germain, Inspirator der germanischen Kultur
M = Morya, Inspirator der slawischen Kultur
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Das Original liegt nicht vor. Wiedergabe nach einer authentischen Kopie. ↩
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Zu der Bezeichnung «Inspirator des Übergangs»: Im Vortrag München, 29. Mai 1907, heißt es: «Man sagt vom Meister: er ist geboren in demselben Körper. Er braucht ihn Jahrhunderte, ja selbst Jahrtausende. - Das ist bei den weitaus meisten führenden Individualitäten der Fall. Eine Ausnahme machen gewisse Meister, die ihre ganz besondere Mission haben. Bei denen bleibt der physische Leib erhalten, so daß der Tod für sie überhaupt nicht eintritt. Das sind die Meister, die für den Übergang von einer Rasse zu einer andern zu sorgen haben.» Wie die physische Unsterblichkeit von Adepten aber in Wirklichkeit zu verstehen ist, wird im Vortrag Berlin, 16. Dezember 1904 wie folgt erklärt: «Nicht um den physischen Tod handelt es sich, sondern um Folgendes. Der physische Tod desjenigen, der für sich selbst den Stein der Weisen erkannt und ihn herauszusetzen verstanden hat, ist für ihn nur ein scheinbares Ereignis. Für die anderen Menschen ist er ein wirkliches Ereignis, das einen großen Abschnitt in seinem Leben bedeutet. Für den, der ... es versteht, den Stein der Weisen zu benützen, ist der Tod nur ein scheinbares Ereignis. Er bildet nicht einmal einen besonders wichtigen Abschnitt im Leben; er ist nämlich etwas, was nur für die anderen da ist, die etwa den Adepten beobachten können, und die sagen, daß er stirbt. Er selbst stirbt aber in Wirklichkeit gar nicht. Die Sache ist vielmehr so, daß der Betreffende gelernt hat, überhaupt nicht in seinem physischen Körper zu leben; daß er gelernt hat, alle diejenigen Vorgänge, die im Momente des Todes im physischen Körper plötzlich vor sich gehen, nach und nach während seines Lebens vor sich gehen zu lassen. Es hat sich mit dem Körper des Betreffenden alles schon vollzogen, was sich sonst im Tode vollzieht. Dann ist der Tod nicht mehr möglich, denn der Betreffende hat längst gelernt, ohne den physischen Körper zu leben. Er legt den physischen Körper in ähnlicher Weise ab, wie man einen Regenmantel auszieht, und zieht einen neuen Körper an, wie man einen neuen Regenmantel anzieht.» ↩
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Daß der Meister Hilarion der Inspirator von Mabel Collins Schrift «Licht auf den Weg» gewesen ist, war in der T.S. allgemein bekannt. Die Tochter von Oskar von Hoffmann, der «Light on the Path» ins Deutsche übersetzte, überlieferte die zu ihr persönlich gemachte Äußerung Rudolf Steiners, daß der Meister Hilarion ihrem Vater bei der Übersetzung inspirierend geholfen habe. Er sei ein Grieche gewesen, daher die schöne Sprache seiner Übersetzung, die mantrisch sogar wirksamer sei als der englische Text. ↩