Zur Geschichte und aus den Inhalten der erkenntniskultischen Abteilung der Esoterischen Schule von 1904 bis 1914

GA 265

Die auf- und absteigenden Kräfteströmungen im Makrokosmos und im Mikrokosmos und die Tempellegende

Vermutlich handelt es sich hier um eine Niederschrift von Rudolf Steiner, von der jedoch die Originalunterlage fehlt. Text nach einer maschinengeschriebenen Vorlage.

Wenn man den Blick hinrichtet auf das Wesen der Entwickelung, so findet man überall, wo sich Leben offenbart, sei es in dem Gang der Weltentwickelung, sei es in der des einzelnen Menschen, zwei große Strömungen, die sich symbolisch darstellen als eine hinaufsteigende und eine herabgehende Linie, welche sich in der Zeit und im Raume offenbaren und sich ineinander verwandeln. Die Kräfte selber, welche diesen Strömungen zugrunde liegen, sind über alle Offenbarung hinaus und ragen so in dieselbe hinein, daß die ganze Entwickelung zwischen diesen eingesponnen ist. Sie schreitet durch diese zwei Linien hindurch wie durch eine Pforte.

In jedem planetarischen Entwickelungszustand der Erde, von ihrer ersten Verkörperung als altem Saturn an, sind diese beiden Kräfte tätig. Da gibt es einen Zeitraum, wo die hinaufstrebenden Kräfte hauptsächlich wirken, sie rufen einen Zustand des Erwachens, des Aufblühens hervor, bis auf einen gewissen Punkt, wo die Kräfte anfangen sich zu offenbaren, die mit dem Einschlafen, dem Absterben zusammenhängen. Immer entsteht zunächst eine Periode des Aufblühens, die dann ihren Höhepunkt erreicht, und darauf folgt eine Periode, wo sich alles wieder auflöst und ein Abbau des Ganzen vor sich geht. In jeder Entwickelungsperiode auf Erden ist dasselbe zu finden: da blüht etwas Neues auf, entfaltet sich bis auf eine gewisse Höhe, zerfällt dann und stirbt allmählich ab. Jeder Zustand auf Erden während einem gewissen Zeitraum ist so zu erklären, daß ineinanderwirken und weben Kräfte, die aufblühen und solche die absterben, die, welche der hinaufsteigenden und die, welche der herabgehenden Linie angehören. Morgenröte und Abenddämmerung und dazwischen die Mittagshöhe, da wo die beiden Kräfte sich verbinden und ineinander übergehen.

Von seinem Horizonte aus betrachtet, sieht der Mensch am Himmel die Sterne aufgehen im Osten und immer höher steigen, bis sie im Süden ihren Zenith erreichen. Von da an sinken sie hinunter, bis sie im Westen untergehen. Und wenn auch im Westen die Sterne vor seinem Blick verschwinden, so muß er sich doch sagen: Der wahre Untergangspunkt liegt im Süden und fällt zusammen mit dem Höhepunkt, so wie der wahre Aufgangspunkt im Norden liegt und zusammenfällt mit dem Tiefpunkt, dem Nadir, denn von da aus fängt der Aufgang an. Es wird dadurch ein Kreislauf beschrieben, der zerteilt werden kann in zwei Hälften durch eine vertikale Linie, vom Süden nach dem Norden gehend. In dem Teil, in dem der Ostpunkt liegt, sind die aufsteigenden, in dem Teil, in welchem der Westpunkt liegt, sind die untergehenden Kräfte wirksam. Ost- und Westpunkt schneiden den Halbkreis mitten durch. Es sind die beiden Punkte, wo die Offenbarung der Kräfte anfängt und aufhört für das physisch-sinnliche Auge des Menschen. Sie bilden seinen Horizont. (Siehe Zeichnung auf Seite 387.)

Derselbe Kreislauf, welcher im Makrokosmos wahrnehmbar ist, kann wiedergefunden werden im physischen Leib des Menschen als der Blutkreis. Da wirken zunächst auch diejenigen Kräfte, die mit dem Aufblühen, dem Leben verwandt sind, im roten Blute, so wie es von dem Herzen herausfließt. Es offenbaren dann allmählich diejenigen Kräfte ihre Wirkung, die mit dem Absterben, dem Tod zusammenhängen, wenn sich das rote Blut in das blaue verwandelt. Man könnte diesen Blutkreis ebenso zerteilen in einen Halbkreis, welcher den aufsteigenden Kräften, und in einen, welcher den untergehenden Kräften angehört.

So ist es auch im Leben des Menschen. Während des Tages ist er tätig in der physisch-sinnlichen Welt, da lebt er seine Impulse aus und verbraucht die Kräfte, welche er sich im Schlaf während der Nacht aus dem Kosmos herausholt. So wie das rote Blut aus dem Herzen herausfließt, nachdem es durch den Sauerstoff, welchen er sich mit seinen Lungen aus der Außenwelt nimmt, erfrischt ist, so wacht der Mensch des Morgens auf mit neuen Kräften. Und so wie das rote Blut auf seinem Gang durch den physischen Körper die Lebenskräfte abgibt und allmählich zum blauen, toten Blut wird, so lebt auch der Mensch im Wachbewußtsein seine Kräfte aus und muß in den Zustand des Schlafes versinken, auf daß er neue Kräfte sammeln kann aus seiner Umwelt, dem Makrokosmos. Schlaf- und Wachzustand sind wie Ein- und Ausatmen der menschlichen Wesenheit. In der Nacht atmet sie neue Kräfte ein, die sie am Tage ausatmet.

Die Entwickelung der menschlichen Individualität in einer physischen Verkörperung auf Erden verfällt auch diesen beiden Kräften, indem der Mensch bis an sein 35. Lebensjahr ungefähr die Glieder seiner Wesenheit aus sich selbst heraus entwickelt und sich dadurch immer mehr einlebt in die physisch-sinnliche Welt. Das ist wie ein Ausatmen seiner Wesenheit auf dem physischen Plan. Es folgt dann die Periode, wo der Mensch nichts Neues mehr heranbildet und anfängt, sich immer mehr zurückzuziehen aus der physisch-sinnlichen Welt. Als physischer Mensch stirbt er allmählich ab, ein Einatmen seiner Wesenheit findet da statt. In der ersten Hälfte seines Lebens ist die Wirkung der aufbauenden Kräfte so überragend, daß immer ein Überschuß jener Kräfte vorhanden ist, daher wächst der Mensch in bezug auf sein Wesen als Erdenmensch. In der zweiten Hälfte aber sind die abbauenden Kräfte mehr tätig, dann bleibt immer etwas zurück, was nicht mehr erfrischt werden kann und dieses führt allmählich den Zerfall und den Tod des physischen Leibes herbei.

Lange bevor der Mensch in einer physischen Verkörperung sein Leben als Erdenmensch anfängt, sozusagen an dem Horizont erscheint, wird schon gebaut an seiner Wesenheit durch göttlich-geistige Kräfte aus dem Makrokosmos. Dieses fing an bei dem Punkte, der am tiefsten unter dem Horizont liegt, dem Nadir. Als Mikrokosmos geht er eigentlich im Ostpunkt auf, erlebt seinen Höhepunkt ungefähr im 35. Lebensjahr im Süden und geht unter mit dem Tode im Westen. Dann aber wirken auch noch lange an seinem Abbau göttlich-geistige Kräfte aus dem Kosmos.

So gehört der Halbkreis, der zwischen Ost- und Westpunkt liegt und durch den Süden geht, dem bewußten tätigen Leben des Mikrokosmos an, und der Halbkreis, der von West nach Ost durch den Norden geht, dem Wirken der makrokosmischen Kräfte am Mikrokosmos. Der erste ist deshalb für den Erdenmenschen die lichte Hälfte, da lebt und wirkt er selber mit dem wachen Tagesbewußtsein. In der zweiten, der dunkeln Hälfte, wirkt alles an ihm im Unterbewußten, weil er, während er schläft, kein Eigenbewußtsein hat. In beiden Hälften, sowohl in der lichten wie in der dunkeln, sind die aufbauenden und die abbauenden Kräfte wirksam. So wird der ganze Kreis in vier Teile geteilt und es entstehen, sowohl im Mikrokosmos wie im Makrokosmos, zwei rechte Winkel; einer, in welchem arbeiten die Lebenskräfte, wie im roten Blute, und ein anderer, in dem die Todeskräfte wirken, wie im blauen Blute. Auch bei jeder kosmischen Offenbarung, jedem planetarischen Entwickelungszustand der heutigen Erde entsteht eine Periode, wo die aufbauenden Kräfte überragen, und eine Periode, wo die abbauenden Kräfte mehr tätig sind, das Aus- und Einatmen in bezug auf physisch-sinnliche Offenbarung. So ist auch da ein Auf- und Untergang wahrzunehmen.

Bei der Entwickelung ist es so, daß vom Anfang an da, wo sich die aufbauenden Kräfte offenbaren, zu gleicher Zeit auch die abbauenden Kräfte wirken, so wie in dem roten Blute in dem Momente, wo es das Herz verläßt, das ertötende Element zu wirken anfängt. In jedem Leben ist am Anfang schon der Todeskeim enthalten, obwohl seine Wirkung sich erst später zeigt. Der Aufgangspunkt ist zu gleicher Zeit der Tiefpunkt, wie der Höhepunkt Untergangspunkt ist. So ist es im Menschen und auch im Kosmos.

Weil vom Anfang an auch diese abbauenden Kräfte tätig sind, so verfällt vieles diesen Kräften schon bevor der bestimmte Höhepunkt für eine gewisse Entwickelung erreicht ist, bevor dasjenige errungen ist, was ausgebildet werden sollte. So bleibt dann immer etwas zurück, das dann eine neue Gelegenheit braucht, um sich weiter zu entwickeln. Wenn ein neuer Entwickelungszustand geschaffen wird, so ist [für] diesen wiederum ein bestimmter Höhepunkt festgestellt, welcher eine Fortsetzung ist des vorhergehenden, denn auch da findet ein fortwährender Aufbau statt bis zu einem gewissen Punkte. Das Zurückgebliebene muß dann unter neuen Bedingungen dasjenige weiter ausbilden, was unter dem damaligen Entwickelungszustand nicht ereicht wurde. Wäre dies nicht der Fall, so würde jeder Entwickelungszustand auf sich selber stehen und, wenn er vorbei wäre, so würde kein Anlaß da sein zu einem folgenden. Nun aber ist in einem Entwickelungszustand der Keim gelegt zu dem folgenden durch dasjenige, was zurückgeblieben ist, es reiht diese Zustände aneinander.

Bei der Entwickelung der menschlichen Individualität zeigt es sich in den aufeinanderfolgenden Verkörperungen auf Erden. Da wird dasjenige, was sich in einer Verkörperung nicht dem bestimmten Höhepunkt der Vervollkommnung gemäß ausbildete, in folgenden Erdenleben weiterentwickelt. So leben und weben zurückgebliebene Kräfte vom Anfang an in das menschliche Leben hinein aus früheren Erdenleben. Während sich das Neue entwickelt, lebt das Alte darin mit, angepaßt an die veränderten Verhältnisse, weil auch für jede Verkörperung des Menschen der normal zu erreichende Höhepunkt verschieden ist. Wie etwas Dunkles, das sich dem Neuen, Aufblühenden entgegenstellt, lebt es sich in die neue Verkörperung ein. So ist es auch im Kosmos. Da zeigt es sich in den Wesen, die zurückbleiben bei jedem planetarischen Entwickelungszustand der heutigen Erde. Indem sich diese Kräfte in den Gang der normalen Entwickelung hineinstellen als etwas, welches dieser Entwickelung nicht angehört, bilden sie ein Entgegengestelltes, das außerhalb des Normalen dieser Entwickelung liegt, eine Außenwelt für dasjenige, was sich in einer gewissen Periode als Normales entwickelt. So zerteilt sich die Entwickelung in das, was drinnen lebt und aufblüht, und das, was sich hineindrängt aus früheren Zuständen und eigentlich außerhalb der Entwickelung liegt und eine absterbende Richtung hat.

Vom Anfang an offenbart sich beides in einer Entwickelungsperiode, und in der Erdenentwickelung, welche die Verinnerlichung des Makrokosmos zum Mikrokosmos als den Aufbau der menschlichen Individualität als Aufgabe hat, gehört nur dasjenige zur hinaufsteigenden Linie, was in jedem [vorhergegangenen] planetarischen Zustand den bestimmten Höhepunkt der Entwickelung erreicht [hat]. Das andere verfällt den abbauenden Kräften, es verinnerlicht sich nicht allmählich zum Mikrokosmos, es bleibt zurück im Makrokosmos. So wird durch die Wirkung der beiden Kräfte vom Anfange an eine Innenwelt und eine Außenwelt veranlagt. So gibt es Saturnwesen, die in dem Sonnenzustand noch tätig sind bei der Entwickelung des Physischen, ohne imstande zu sein, dasjenige zu erreichen, was Aufgabe für den Sonnenzustand ist, die Ausbildung des Ätherischen neben dem Physischen. In dem Mondenzustand wirken Wesen, die dann erst das Physische, und solche, die da das Ätherische ausbilden, während da die Aufgabe ist die Entwickelung des Astralischen. In dem Erdenzustand wirken Wesen, die da erst das Physische, solche, die da das Ätherische und andere, die da das Astralische ausbilden, während die normale Aufgabe ist die Entwickelung des Ich-Prinzipes in dem physischen, ätherischen und astralischen [Leib]. So gibt es auf jeder Stufe zurückgebliebene Wesen. Für diejenigen Wesen, die auf Erden das Ich-Bewußtsein entwickelten in den drei Hüllen, die Menschen, leben sich diese zurückgebliebenen Wesen aus als die physisch-sinnliche Außenwelt, ihre Umwelt auf Erden. Sie liegt außerhalb der normalen Entwickelung, der des Menschen, und stellt sich ihm gegenüber als etwas, was nicht zu seinem Wesen gehört. Ein anderes Tempo hat es, indem es Ausdruck ist für dasjenige, was aus früheren Zuständen in die heutige Erdenentwickelung hineinragt. Es kann diese aber nicht ganz mitmachen und gehört der absteigenden Entwickelungslinie an.

So wie sich physisch-sinnlich ausleben diese zurückgebliebenen Kräfte auf Erden als die Außenwelt in bezug auf das Menschliche, so ist auch im Geistigen die Wirkung von zurückgebliebenen Kräften zu erkennen. Auch da ragt hinein in die Arbeit derjenigen Wesen, welche den normalen Gang der Entwickelung für eine gewisse Periode lenken und leiten, die Tätigkeit der zurückgebliebenen Wesen. Sie bilden ein Gegengewicht und eine Grundlage für die Wirkung der weiter fortgeschrittenen Wesen, und so wie der physisch-sinnliche Mensch ohne seine Umwelt auf Erden nicht leben und sich entwickeln kann, so können die höher entwickelten Wesen ihre Arbeit nicht vollbringen, wenn nicht die zurückgebliebenen Wesen mit ihren Kräften sich ihnen entgegenstellen und so einen Gegensatz bilden. Daher muß es vom Anfang an Wesen geben, die vorzugsweise wirken in den aufbauenden Kräften und solche, die sich in den abbauenden Kräften offenbaren. Zwischen diesen beiden Kräften nur kann eine Entwickelung vor sich gehen. So gab es Wesen, die sich immer mehr in die menschliche Individualität verinnerlichten und von innen nach außen ihre Kräfte offenbarten in den Taten des Menschen; sie erreichten den bestimmten Höhepunkt der Erdenentwickelung, das Ausbilden des Ich-Bewußtseins in den drei mikrokosmischen Hüllen. Sie lebten dann und offenbarten sich in der tätigen Arbeit der Ichkraft in der Außenwelt. Im menschlichen Ich, so wie es lebt in seinen drei Hüllen und seine Kraft ergießt in die Umwelt, wirken diese geistigen Wesen. Der Mensch empfindet sie während seines wachen Tageslebens, sie wirken, während er selbstbewußt sich auslebt im lichten Halbkreis. Diejenigen Kräfte des Lichtes und der Wärme, welche dem normalen Gang der Entwickelung gefolgt waren, wirkten im Menschen selber, sie hatten sich zum Mikrokosmos verinnerlicht, von da aus strahlen sie in die Umwelt hinein. Aber auch im lichten Halbkreis gibt es einen Teil, der den aufbauenden, und einen Teil, der den abbauenden Kräften angehört, östliche und westliche Hälfte. Diejenigen Kräfte, welche am Tage als Licht und Wärme von außen von der Sonne hineinstrahlen in die Erde, sind solche, die den Gang der Entwickelung in bezug auf das Verinnerlichen der makrokosmischen Kräfte zum Mikrokosmos nicht mitgemacht haben. Schon während des Mondenzustandes, als Sonne und Mond sich trennten, waren diese Kräfte auf der Stufe der Sonnenentwickelung geblieben; die weitere Entwickelung des alten Mondes machten sie nicht mit. Sie blieben im Makrokosmos, verinnerlichten sich nicht weiter zum Mikrokosmos.

Dieses wiederholte sich in dem Erdenzustand, als wiederum die Sonne sich abtrennte und ihr Licht von außen hineinstrahlte. Es gehört derjenige Weltenkörper, welchen wir als Sonne sehen, in bezug auf die mikrokosmische Entwickelung der absteigenden Linie an. Dasjenige, was sich im Mikrokosmos verinnerlicht hat an Sonnenkräften, gehört zur aufsteigenden Linie. Alles, was sich um den Menschen herum ausbreitet als Umwelt, sei es physisch, sei es geistig, gehört den Kräften an, welche abbauend sind, denn nur bis auf eine gewisse Stufe hat es sich verinnerlicht. Als [Umwelt] wirkt es dann mit an der Entwickelung, da wirkt es aufbauend von außen nach innen in den Mikrokosmos hinein. Dasjenige, was sich immer mehr zum Mikrokosmos verinnerlichte und so den ganzen Gang der Erdenentwickelung mitmachte, gehört den aufbauenden Kräften an. Durch sie wird im Makrokosmos ein Mittelpunkt gebildet, von dem heraus Kräfte in die Umwelt hineinstrahlen, welche in abbauendem Sinn darin wirken zunächst, denn dieser Mittelpunkt entwickelt sich als Mikrokosmos auf Kosten seiner Umwelt. Aus der physischen Umwelt holt er sich seine Nahrung. In der geistigen Welt muß es makrokosmische Wesen geben, die in ihn als Nahrung neue Kräfte von außen hineinergießen, auf daß er sich weiter entwickeln kann.

Diejenigen Kräfte, welche den normalen Entwickelungsgang nicht mitmachten, sich nicht zum Mikrokosmos verinnerlichten, wirken während der Nacht im Menschen. Sie hatten die Ausbildung des Ich und des astralischen [Leibes] im Menschen nicht mitgemacht, sie waren da zurückgeblieben, deshalb können sie nur dann im Mikrokosmos wirken, wenn sich das Ich und der Astralleib herausgetrennt haben, das ist während des Schlafzustandes. Im mikrokosmischen Ich und Astralleib hatten sie sich nicht verinnerlicht, da waren sie außerhalb, im Makrokosmos zurückgeblieben. Nun konnten sie sich aus dem Makrokosmos heraus nur verinnerlichen in einem Mikrokosmos, welcher bestand aus einem ätherischen und physischen Prinzip. Da sind sie wie eine Außenwelt, die sich so im Mikrokosmos verinnerlicht, wie die Stoffe und Kräfte, welche dem Menschen zur Nahrung dienen, aus der Außenwelt in ihn aufgenommen werden. Unterbewußtes Wirken, ohne das menschliche Ich-Bewußtsein kann nur stattfinden. Denn ebensowenig wie die Wesen, welche in der physisch-sinnlichen Umwelt des Menschen leben, ein individuelles Ich-Bewußtsein entwickelt haben, ebensowenig haben diese makrokosmischen Wesen aus seiner geistigen Umwelt das Ich-Bewußtsein so ausgebildet wie der Mensch. Diese Kräfte gehören dem dunklen Halbkreis an. Es wechseln sich ab während Tag und Nacht die Wesen, welche den aufsteigenden und die, welche den hinuntergehenden Kräften angehören, bei ihrer Arbeit am Mikrokosmos. Während des Tages wirken in ihm die hinaufsteigenden Kräfte in seinem Ich-Bewußtsein, während der Nacht sind sie mit seinem Ich ausgegossen im Makrokosmos. In der Nacht wirken im Mikrokosmos diejenigen Kräfte, welche sich während des Tages im Makrokosmos ergießen. Wenn der Mensch schläft, wacht der Makrokosmos in ihm, wenn der Mikrokosmos wacht, schläft der Makrokosmos um ihn herum.

Ein Ähnliches wie dasjenige, was geschah in der Entwickelung des alten Mondes, als Sonne und Mond sich trennten, und welches sich in der Erdenentwickelung wiederholt, findet statt, wenn sich der Mond aus der Erde heraustrennt. Auch da bleiben Wesen zurück aus der Mondenentwickelung, sie verfallen der hinuntergehenden Entwickelungslinie, indem sie den bestimmten Höhepunkt der Erdenentwickelung nicht erreichen können. Dasjenige, welches während des Mondenzustandes dem normalen Gange gefolgt war und den entsprechenden Höhepunkt erreichte, konnte nun die Ichkraft in sich aufnehmen und weiter im Mikrokosmos ausbilden. Dasjenige aber, was damals zurückblieb, mußte während des Erdenzustandes noch Astralisches ausbilden, es hatte sich nicht entsprechend verinnerlicht und konnte nur als Mondenhaftes von außen einwirken in den Mikrokosmos. Die zurückgebliebenen Wesen aus der Mondenentwickelung konnten nicht bis in die Ichkräfte des Erdenmenschen wirken, sie wirken in dem Tagesbewußtsein des Menschen bis in seinen Astralleib. Den Höhepunkt der Erdenentwickelung machen sie nicht mit, sie gehören zu den Kräften der hinuntergehenden Linie. Ihre Wirkung in die Erdenentwickelung tritt da auf, wo das Aufblühen der Ichkraft anfängt. Das war in der lemurischen Zeit, wo das Ich im Mikrokosmos verinnerlicht wird, und die Wirkung der zurückgebliebenen Kräfte aus dem Mondenzustand, der luziferischen Wesen, im Astralleibe des Menschen anfängt.

Neben dem neuen in der Entwickelung tritt dasjenige auf, was als altes hineinragt aus dem vorhergehenden Zustand. Beides entwikkelt sich eine Zeitlang nebeneinander, dann kommt der Moment, wo das alte hinsterben muß, indem sich das neue weiter entfaltet.

Die Entwickelung derjenigen Kräfte, welche sich in dem Erdenzustand ausbilden sollten, und derjenigen, welche einem früheren Zustand angehören und ihre Entwickelung unter neuen Bedingungen weiter verfolgen und deshalb zunächst auf ihrer Stufe eine größere Ausbildung haben als dasjenige, was erst anfängt, wird symbolisch dargestellt in der Tempellegende. Es wird darin erzählt: Einer der Elohim stieg hinunter, ehelichte Eva, die Erdenmutter, und aus dieser Verbindung entstand Kain, der erste Erdenmensch. Ein anderer der Elohim schuf Adam und aus der Verbindung des Adam mit Eva entstand Abel.

Der Kain-Mensch ist der Sohn göttlich-geistiger Kräfte, die so einwirkten in die Erdenentwickelung, daß sie hervorbringen konnten einen Mikrokosmos, in welchem sich die makrokosmischen Kräfte verinnerlichten. Er gehört denjenigen Kräften an, welche während der Erdenentwickelung den bestimmten Höhepunkt erreichen konnten, indem sie die Ichkraft im Menschen veranlagten und später ausbildeten.

Der Abel-Mensch gehört anderen makrokosmischen Kräften an. Sie konnten in ihm die Ichkraft nicht so direkt verinnerlichen. Durch die Vermittelung zweier Menschen wirkte der Makrokosmos ein. Er war nicht so direkt ein Träger der makrokosmischen Kräfte wie der Kain-Mensch. Sie wirkten mehr von außen auf ihn ein, nicht in ihm, sondern durch die Vermittelung zweier Menschen. Er mußte durch die Geschlechtlichkeit hindurchgehen. Der Abel-Mensch gehört denjenigen Kräften an, welche aus einer früheren Entwickelung hineinragen in den Erdenzustand. In ihm wirken aus der Mondenentwickelung zurückgebliebene Kräfte, welche damals nicht den entsprechenden Höhepunkt erreichten und sich deshalb auf Erden nicht weiter verinnerlichen können im Mikrokosmos als bis zum astralischen Leibe. Sie konnten daher nur durch die Vermittelung eines Menschenpaares schöpferisch einwirken in der Erdenentwikkelung. Es mußte dasjenige, was sie schöpferisch bewirkten, durch die Geschlechtlichkeit gehen, weil sie in dieser Kraft, die der Mondenentwickelung angehört, wirken konnten. In dem Mondenzustand war tätig das Prinzip der Zweiheit, als zweier Kräfte, die schöpferisch aufeinander einwirkten als Sonnen- und Mondenkräfte. Es gehörte zu dem, was auf dem bestimmten Höhepunkt der Entwickelung damals ausgebildet werden sollte. Die zurückgebliebenen Kräfte, welche sich in dem Erdenzustand zugleich offenbarten, als die aufblühende Entwickelung der Ichkraft im Menschen anfing, brachten diese Mondenkräfte in die Erdenentwickelung hinein und verinnerlichten sie da im Mikrokosmos, so daß in ihm eine Zweiheit entstand, wodurch entweder der Sonnen- oder der Mondeneinfluß überragend war in seinem physischen oder in seinem Ätherleibe. So entstanden die zwei Geschlechter.

Der Kain-Mensch, der der eigentlichen Erdenentwickelung angehörte, brauchte nicht durch die Geschlechtlichkeit hindurchzugehen. So wie auf dem alten Monde das Prinzip der Zweiheit geltend war, so war für die Erde bestimmt eine Dreiheit: Sonne, Mond und Erde. Der Erdenmensch konnte in sich enthalten die Kräfte beider Geschlechter, so wie die Erde Sonnen- und Mondenkräfte in sich trägt. Er konnte schöpferisch wirken durch dasjenige, was auf Erden entwickelt wird, die Ichkraft.

Es wird aber in der Tempellegende weiter erzählt, daß Kain schuldig wurde, indem er seinen Bruder Abel tötete. Dadurch läßt er sich mit denjenigen Kräften ein, welche in dem Abel wirken, den zurückgebliebenen Kräften aus der Mondenentwickelung. So konnten diese sich auch in ihm einleben. Durch das Herbeiführen des Todes macht er sich denjenigen Kräften schuldig, die zum Tode führen, den hinuntersteigenden, abbauenden Kräften.

Weiter lehrt die Tempellegende: Kain wurde ein Ackerer, Abel-Seth, der Ersatz-Sohn des Adam und der Eva, wurde ein Hirte. Der Kain-Mensch lebt mit in der Erdenentwickelung, er baut sich ein dasjenige, was fruchttragend ist, er arbeitet sich weiter hinauf mit der aufsteigenden Entwickelungslinie. Er muß mit den Kräften, die sich in ihm verinnerlicht haben, in seiner Umwelt auf Erden wirken.

In dem Abel-Menschen haben sich die kosmischen Kräfte nicht so verinnerlicht, sie strahlen noch mehr von außen in ihn ein, es strömt ihm aus dem Makrokosmos zu dasjenige, was sich der Kain-Mensch mit eigenen Kräften aus seiner Umwelt erobern muß. Er wird kein Ackerer, weil er nicht so in der Erdenentwickelung selber arbeiten kann wie der Kain-Mensch, der dieser Entwickelung angehört. Er wird ein Hirte, wirkt auf das Astralische ein, er weidet die Tiere.

Die Strömung der Kain- und Abel-Menschen wirkt in der Erdenentwickelung fort. So erzählt die Tempellegende weiter, wie es eine Zeit gab, wo zu gleicher Zeit lebten der große König Salomo, ein Nachkomme aus der Abel-Strömung, und sein großer Baumeister Hiram Abiff, ein Nachkomme aus der Kain-Strömung.

König Salomo hatte diejenige Weisheit, welche ihm zuströmte aus der geistigen Welt, dem Makrokosmos. Sein Baumeister erbaute Kunstwerke durch seine eigenen Kräfte. Sein größtes Kunstwerk sollte sein der Bau eines Tempels, in dem sich alles befinden würde, was in der Außenwelt war, ein Abbild dieser Außenwelt sollte der Tempel sein. Der König Salomo konnte sich den Plan dieses Tempels ausdenken, aufbauen konnte er ihn nicht. Als Abel-Mensch konnte er nicht bis in das Physische hinein wirken. Der Baumeister konnte den Tempel erbauen, denn als Kain-Mensch hatte er gelernt, in der Erdenmaterie zu arbeiten und sie zu beherrschen. Der Kain-Mensch konnte sich den Tempel des Mikrokosmos erbauen, in welchem verinnerlicht waren alle Kräfte, die in der Außenwelt wirken; der Abel-Mensch brachte es nur bis zur bildhaften Vorstellung des Tempels.

Das große letzte Kunstwerk des Baumeisters, so wird weiter erzählt, sollte sein der Guß des Ehernen Meeres. Darin sollten vermischt sein die sieben Metalle der Erde in einer solchen Zusammenstellung, daß eine durchsichtige Flüssigkeit entstand. In den sieben Metallen (Kupfer, Zinn, Gold, Blei, Eisen, Quecksilber, Silber) wirken die sieben Kräfte, welche in den sieben Planeten ihren Ausdruck finden. Da, wo sie sich auf harmonische Weise vereinigen, bilden sie eine strahlende Einheit, die sie alle in sich enthält, so wie das weiße Licht die sieben Farben des Spektrums.

Der Kain-Mensch kann mit seiner Ichkraft so harmonisch arbeiten in diesen planetarischen Kräften, welche sich in ihm ausleben als die sieben Glieder seiner Natur (drei höhere, vier niedere), daß sie sich zusammenschließen zu einer menschlichen Wesenheit, welche durch die physisch-sinnliche Welt hindurchschaut in eine geistige Welt. Das war das letzte große Kunstwerk.

Von der Seite des Königs Salomo geschieht dabei etwas, um diesen Guß zu verhindern. Drei verräterische Gesellen mischen etwas in den Guß hinein, wodurch alles zerstört wird. Weil einstmals der Kain durch das Töten seines Bruders Abel schuldig wurde und dadurch diejenigen Kräfte in sich aufnahm, welche der hinabgehenden Linie angehörten, so konnte jetzt an den Kain-Menschen von der Seite des Abel-Menschen dieses Abbauende herantreten, das sich als zerstörend hineinstellte in die Arbeit des Aufbauens. Es wird weiter erzählt, wie der Baumeister bei der Katastrophe, welche dadurch entsteht, hinübergerettet und durch das Feuer geführt wird zu seinem großen Ahnherrn Kain nach dem Mittelpunkt der Erde zu. Da erhält er einen neuen Hammer und fängt seine Arbeit aufs neue an, dann gelingt sie ihm. Der Kain-Mensch wird mit der Ichkraft, welche Ausdruck findet in dem Blute und in dem Feuer, geführt durch das Blut der Generationen zu seinem großen Ahnherrn. Da blickt er in das Geistige hinein, indem er schaut als Mittelpunkt der Erdenentwickelung das Welten-Ich, das seine Kraft in ihm verinnerlicht hat. Dadurch erhält er neue Kräfte, um seine Aufgabe weiter zu erfüllen.

Dann tritt auch eine neue Arbeitsperiode für ihn ein, indem sich mit ihm verbindet diejenige Weisheit, welche früher dem Abel-Menschen zufloß aus der geistigen Welt. Das erzählt die Legende als die Verlobung der Königin von Saba mit dem großen Baumeister, die sich vorher mit dem König Salomo hätte vereinigen sollen. Von dem Zeitpunkt an nehmen diejenigen Kräfte, welche in der Abel-Strömung wirken, ab, sie haben da ihren Höhepunkt in der Erdenentwickelung erreicht.

Für jede Entwickelung ist ein gewisser Höhepunkt bestimmt; da wird erreicht dasjenige, was Aufgabe ist für diese Entwickelung. Dieser Punkt kann bezeichnet werden als die Mittagshöhe. Bis dahin blühen die Kräfte auf, von da an nehmen sie ab. Diese Mittagshöhe wird bestimmt von dem Horizonte aus, da erreichen die Kräfte, welche sich im Osten offenbaren, ihre größte Entfaltung; bis dahin wird in aufbauendem Sinn gearbeitet, von da ab fängt die Arbeit des Abbauens an, nach dem Westen zu. Diejenigen Kräfte, welche aus früheren Entwickelungszuständen in die neuen hineinragen, können die bestimmte Mittagshöhe nicht erreichen, sie sind wie die Himmelskörper, welche einen kurzen Tagbogen und einen langen Nachtbogen haben. Sie verweilen kürzere Zeit in der Lichthälfte des Kreises, länger in der finstern Hälfte. Ihre Mittagshöhe (in bezug auf den Horizont) ist gering, ihre Bahnen liegen nur wenig über den Horizont hinaus. So wirken sie hauptsächlich in der dunkeln Hälfte des Kreises. Bei der Entwickelung der Erde durch ihre früheren planetarischen Zustände hindurch bis in den Erdenzustand selber, sollten sich makrokosmische Kräfte allmählich verinnerlichen zum Mikrokosmos. Diejenigen Kräfte, welche zurückblieben, hatten sich nicht so verinnerlicht; sie blieben im Makrokosmos zurück, indem sich der Mikrokosmos das Ich-Bewußtsein ausbildete. Deshalb konnten sie nur im Mikrokosmos selber wirken in derjenigen Hälfte des Kreises, welche dem unterbewußten Leben des Mikrokosmos angehört. Ihre Arbeit liegt hauptsächlich unter dem Horizonte. In dem bewußten Tagesleben des Mikrokosmos, über den Horizont hinaus, konnten sie nur außerhalb des Mikrokosmos arbeiten. Die Linien, welche geformt werden durch den Horizont von Ost nach West gehend, und die bestimmte Mittagshöhe, senkrecht darauf, bilden zusammen die symbolische Figur des Tao-Zeichens. Es ist der Hammer, welcher für den Aufbau einer gewissen Entwickelungsperiode gegeben wird. Mit diesem Hammer wurde der Tempel des Mikrokosmos aus dem Makrokosmos heraus gebaut und wird weiter an jenem Tempel gearbeitet. Seine Kraft offenbart sich in den drei Punkten des Ostens, Südens und Westens in der Lichthälfte des Kreises, da, wo der Mikrokosmos mit den sich verinnerlichten Kräften bewußt wirken kann, da ertönt sein Schlag.

In der Erdenentwickelung, als sich in dem Mikrokosmos verinnerlicht hatten die göttlich-geistigen Kräfte aus dem Makrokosmos heraus, fand die größte Verinnerlichung statt, als der Gott selber sich im Mikrokosmos einlebte. Da war der Höhepunkt für die Erdenentwickelung erreicht. Von da an müssen die Kräfte sich allmählich offenbaren, welche in bezug auf den Mikrokosmos abbauend wirken. Da kehrt sich um der ganze Gang der Entwickelung. Von diesem Punkte an soll sich der Mikrokosmos zum Makrokosmos erweitern. Es hat sich bis dahin alles im Mikrokosmos verinnerlicht, was bei der Entwickelung mitgekommen war. Nun soll auch der Mikrokosmos in sich aufnehmen dasjenige, was immer zurückblieb, auf daß die Entwickelung fortschreiten konnte. Die göttlich-geistigen Wesen mußten sich allmählich vom Menschen zurückziehen; dann soll er selber anfangen, im Makrokosmos einzuwirken. Statt zu nehmen, soll er anfangen zu geben. Denjenigen Wesen, welche sich fernegehalten haben und zurückblieben, auf daß der Mensch sich entwikkeln konnte, muß er dann von sich aus entgegenkommen, so daß er sein Bewußtsein auch mit ihnen verbinden kann.

Der Kain-Mensch sollte bis da, wo der Höhepunkt erreicht wurde, arbeiten an dem Bau des Mikrokosmos, und da hineinbauen alle Kräfte aus dem Makrokosmos heraus. In der Lichthälfte des Kreises sollte er wirken in dem mikrokosmischen Bewußtsein. Dann aber kommt die Zeit, wo sich die Aufgabe für seine Arbeit so ändert, daß er von dem Tempel des Mikrokosmos heraus arbeiten soll an der Außenwelt, so daß seine Kräfte fließen in die dunkle Hälfte des Kreises hinein, da, wo die makrokosmischen Kräfte unterbewußt in ihm wirken. Dann wird durch seine Arbeit in dem Tempel des Mikrokosmos die Finsternis, welche ihn als Umwelt umgibt, und die, welche als Unterbewußtes in ihm lebt, durchleuchtet mit dem Lichte des Verständnisses. Sein Bewußtsein wird sich erstrecken über die Umwelt hinaus. Mikrokosmos und Makrokosmos schließen sich zusammen, die lichte und die dunkle Hälfte bilden einen Kreis, in dem der Mensch bewußt tätig sein kann, wenn er sich als Makrokosmos im Mikrokosmos empfindet. Die aufbauenden und die abbauenden Kräfte, Leben und Tod, werden eins, sie verwandeln sich ineinander. So schreitet er bewußt durch die aufsteigende und die hinuntergehende Entwickelungslinie, durch die Pforte, welche führt zu dem göttlichen Geist selber, der sich in diesen Kräften offenbart.

Diagram
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German original of The Ebb and Flow of Power in the Macrocosm and Microcosm and the Temple Legend · ← Previous · Next →