Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie 1912–1918

GA 277a — 30 August 1915, Dornach

Dreizehnte Stunde

Das Thema dieser Stunde war die Darstellung auf Stufen für Hauptperson und «untergeordnete Person(en)» bzw. Chor oder Chöre. Als Beispiel für eine solche Darstellung wählte Rudolf Steiner den Beginn der siebten Szene aus seinem ersten Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung», auch «Devachan-Szene» genannt— mit Maria und den drei Seelenkraften Philia, Astrid, Luna. Die Szene wurde als Beispiel angelegt, aber damals nicht aufgeführt. Die allgemeinen Ausführungen Rudolf Steiners zu dieser Art der Darstellung werden aus Gründen der Übersichtlichkeit hier an den Anfang gestellt, obwohl sie teilweise aus der Stunde vom nächsten Tag (31. August 1915) stammen. Dort wurde das Thema unter einem neuen Aspekt - nämlich die Darstellung auf Stufen in Hinsicht auf über- und untergeordnete Gedanken - fortgeführt und erweitert; auch wurden Hinweise gegeben, welche Texte in dieser Art dargestellt werden könnten. Ursprünglich wurde also erst ein konkretes Beispiel gegeben - die siebte Szene aus dem ersten Mysteriendrama -, bevor Rudolf Steiner auf das Allgemeine zu sprechen kam.

Im Anschluss der Ausführungen zur «Devachan-Szene» wird eine etwas frühere Ausarbeitung von Tatiana Kisseleff dokumentiert. Bei der späteren Ausarbeitung 1923 wurde der Merkur-Auftakt zu Musik von Leopold var der Pals ausgeführt.

Darstellung auf drei Stufen - am Beispiel des siebten Bildes aus der «Pforte der Einweihung»

Das Tanzen von Gedichten und Dramen kann nun auf verschiedene Arten geschehen. Häufig treten eine Hauptperson und drei untergeordnete Personen, eine Hauptperson und drei Chorführerinnen auf. Stets kann ein [Chor] oder mehrere Chöre hinzugefügt werden. Z.B. Szenen wie [das siebte Bild der] «Pforte der Einweihung» kann man auf folgende Art darstellen:

Als Hauptperson tritt Maria auf, daneben Philia, Astrid und Luna. Drei Stufen:

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Zu dieser Szene gehört als Auftakt der Merkur [das Merkur-Siegel] (etwas zu vereinfachen im Tanze).

Maria oben, die drei Seelenkräfte stufenweise angeordnet (Philia — obere Stufe, Astrid — mittlere Stufe, Luna — niedere Stufe)

Maria

Eurythmisch harmonisch ausgearbeitete Maria, die ihre Worte oben im ersten Kreis selber spricht.

Maria macht das Konkrete und Abstrakte und Zeitwörter (vor und zurück) und die Vokale i, u (wie as) und a. Sie bringt seelisch zum Ausdruck: Ruf, Sehnsucht, Mitteilung, Erkenntnis

in — Ruf, u Sehnsucht, a Mitteilung oder Erkenntnis.

Aber nicht mehr Vokale wie angegeben, drei Bewegungen. Das u kann auch als Berührung von Maria gemacht werden, wie in aum.

Als ich mit Frau Doktor versuchte, die Maria auszuarbeiten, haben wir ganz wenig Formen gemacht, z.B. die ersten zwei Zeilen einen konkreten Winkel, die dritte eine abstrakte Form. [...] Ich erinnere nur, dass [Rudolf Stein]er zu den Gesten i a u für die Hauptperson sagte: «Es ist möglich, sogar Handlungen innerhalb dieser Laute auszuführen, z.B. Opferhandlungen der Elektra.» Grade diese Szene wollte Frau Doktor mit mir versuchen. Aber leider fehlte die Zeit damals.

Dr. auf Tafel: i — Ruf; u — Sehnsucht; a — Mitteilung oder Erkenntnis.

Philia

Versucht das Ganze in eine Antwort zu bringen, in eine Antwortbewegung zu tun. Erfüllung nach der Maria zu. Vokalische Bewegungen, möglichst hoch halten, und noch extra ein Chor, der die Konsonanten dazu macht. // Antwort - Erfüllung, nach Maria (hinten) zu, sie [Philia] bildet alle Vokale, der Chor ergänzt die Konsonanten (nach oben) // Eine Art Antwort, die drei sind der Chor, die Erfüllung geht nach der Maria hin. Philia vokalische Bewegungen

Astrid

Wiederum Erfüllungsbewegungen, aber etwas weiter herunter mit [den] Armen wie Philia. Astrid vokalisch-konsonantisch, dem Chor wird das [übJerlassen, was sie nicht tut. // Antwort - Erfüllung. Bewegung nach Maria zu, in der Mitte, sie [Astrid] bildet die Vokale und kann sich die Konsonanten wählen, der Chor bildet die Restkonsonanten. // Erfüllungsbewegungen, durcheinanderweben, vokalisch mit konsonantisch. Mit dem Chor besprechen, welche Konsonanten sie ihm überlässt.

Luna

Erfüllung ganz unten, konsonantisch. Dem Chor das Vokalische überlassen. // Ganz konsonantisch. Überlässt Chor Vokale. // Antwort — Erfüllung. Bewegung nach Maria zu, nach unten, sie bildet die Konsonanten, der Chor ergänzt die Vokale.

Die Bewegungen der drei Seelenglieder nur in zwei Dimensionen. Sich den Körper in drei Ebenen geteilt denken.

So stehen die Gestalten im Spirituell-Realen vor einem. // So schafft man aus dem Spirituellen-Realen heraus.

Maria drückt die Erfüllung aus gegen die drei zu.

Maria an Philia folgt: «a-Bewegung + Ruf (hoch)

Maria an Astrid: a-Bewegung, Ruf mehr nach unten, etwas tiefer herunter

Maria an Luna: a-Bewegung noch mehr nach unten, ganz nach unten.

Maria macht in dem, was dann folgt, die Erfüllungsbewegung zu den dreien. «Es dringt der Ruf des Schwergeprüften», als Erkenntnis zu behandeln.

Philia: Kopfhaltung: Gefühl

Astrid: Kopfhaltung: Denken. Alle Bewegungen in der mittleren Ebene.

Luna: Kopfhaltung: Wille

Philia: Sie bewegt sich in apollinischen Formen. Den Kopf zurück nach oben. Astrid: Kopf gesenkt. Formen Luna: Formen. Kopf geradeaus

Ich persönlich versuche immer deutlich zu machen, dass Philia, Astrid, Luna nicht 1dentisch sind.mit den.ursprünglich gegebenen Kopfbaltungen für Denken, Fühlen und Wollen. Von Zonen hat Dr. Steiner nie im Zusammenhang mit Denken, Fühlen und Wollen gesprochen, sondern eben für die objektiven geistigen Wesenheiten, welche die Verbindung der menschlichen Seelenkräfte mit dem Kosmos vermitteln. Wie ich schon bei den Formen für Denken, Fühlen und Wollen ausdrücklich betont habe, hat Dr. Steiner niemals diese drei menschlichen Seelenkräfte mit Philia, Astrid und Luna in Zusammenhang gebracht, weder in Bottmingen noch im letzten Lauteurythmiekurs. Wie wollen Sie denn z.B. Schmerz oder Spannung oder Sehnsucht in der Philia-Zone ausdrücken?

Anmerkungen Rudolf Steiners in «Die Pforte der Einweihung» (RSB St 40)

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i u a / Ruf i/ Sehnsucht u / Erkenntnis a / Mitteilung a / Ruf i/ Sehnsucht u / Mitteilung a / Sehnsucht u / Ruf i

277a-226
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Ruf i / Mitteilung u / Ruf i im andern Arm / hoch halten / Mitteilung a / Ruf i tief / Antwortbewegung Erfüllung vocalische Bewegung / Erfüllung tiefer vocalisch consonantisch

Erfüllung consonantisch / Ruf a

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Ruf a

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Erfüllung Erkenntnis

Anmerkungen von Marie Steiner, Mieta Waller und Tatiana Kisseleff

Maria: Ihr, meine Schwestern, die ihr [Zum Ausdruck bringen das Seelische des Rufs in der ersten Zeile (mit i)]
So oft mir Helferinnen wart,
Seid mir es auch in dieser Stunde, [MW] die Rufbewegung
Dass ich den Weltenäther [Sehnsuchtsbewegung — von u-i] In sich erbeben lasse.
[...]
Und du auch, Astrid, meines Geistes [Ruf, im andern Arm hochhaltend] Geliebtes Spiegelbild,
Erzeuge Dunkelkraft [Ruf]
Im fließenden Licht,
Dass es in Farben scheine.
[...]
Dem Seelensucher werde.

Damit eine sehr harmonisch ausgearbeitete Maria.

Philia (hoch Arm) versucht das Ganze in eine Antwortbewegung zu tun, wie eine Erfüllung der Maria zu. Vokalische Bewegung. Ein Chor dazu macht konsonantische Bewegung.

Philia: Ich will erfüllen mich
[...]
Das Werk gelingen kann.

Astrid - Erfüllungsbewegung weiter heruntergehend. Durcheinan derweben vokalisch und konsonantisch, aber nicht alles. Der Chor macht, was sie nicht macht.

Astrid: Ich will verweben
[...]
Die Seelenstrahlen lenken kannst.

Luna - Erfüllung ganz unten. Konsonantisch. Der Chor vokalisch.

Luna: Ich will erwärmen Seelenstoff
[...]
Des Wissens Sicherheit erzeugen kannst.

Maria — alles Ruf: a. Drei Unterscheidungen. Philia, Astrid, Luna wie vorher

Maria: Aus Philias Bereichen [TK: a oben]
Soll strömen Freudesinn;
Und Nixen-Wechselkräfte, [Allmählich geht sie immer tiefer hinunter, herunter.]
[...]
Aus Astrids Weben [TK:a etwas tiefer herunter]
[...]
Aus Lunas Kraft [TK: a ganz nach unten]
Im Seelenweben,
Im Weltenleben. Philia:
Ich will erbitten von Weltengeistern,
[...] Astrid:
Ich will die Liebesströme,
[...] Luna:
Ich will von Urgewalten
[...] Maria:
Mit euch, ihr Schwestern, [macht selbst Erfüllung, geht zu den Dreien zu] Vereint zu edlem Werk,
Wird mir gelingen,
Was ich ersehne.
Es dringt der Ruf [alles als Erkenntnis behandeln]
Des schwer Geprüften
In unsre Lichteswelt.

Merkurauftakt

Dieser Darstellung kann vorangehen ein Auftakt, hier besonders der Merkurauftakt [Merkursiegel] geeignet (etwas zu vereinfachen im Tanze). // Zu dem gehört als Auftakt der Merkur.

Merkur besonders geeignet, wo Boten auftreten. // Merkurauftakt für solche Darstellungen, die eine Botschaft oder Schilderung der geistigen Welt zum Inhalt haben.

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Mercur / Luna = dreimalige Schlange machen / Maria, Philia, Astrid

Eine macht den äußeren Kreis — geht herum und deutet das Marienmotiv an. Die drei Vokale und Ruf und Erkenntnis-Bewegung.

Maria macht Bewegung, stumm nur von Musik begleitet.

Zu gleicher Zeit gehen

Philia — die äußeren Bogen herum und macht ihre Bewegung
Astrid — die Strahlen hin und zurück
Luna — um Astrid herum die Windungen vor und zurück (dreimalige Schlange)

[Wie] ein Hauptmotiv und drei Nebenmotive in Musik.

Philia blau. Astrid grün. Luna rot. Maria weiß.

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Allgemeines zur Darstellung von Hauptperson und Chor

Geeignet für solche Art der Darstellung sind Übersetzungen, Szenen von Äschylos-Dramen, solche, in denen die Chöre nicht aufgelöst sind. Sophokles-Dramen, Schillers Braut von Messina etc. sind solche Szenen, wo eine Haupt- und mehrere Nebenrollen sind (bei Schiller sehr viel seelische Beobachtung verwendet). Die Mittelperson oder -personen machen es wie Maria.

Auch einige Goethe’sche Gedichte, die für festlichen Zweck in der Weise gemacht werden können, sind solche Szenen, wo eine Hauptund mehrere Nebenrollen sind. Bei Goethe («Gott und Welt») besonders das Konkrete und Abstrakte zu verwenden, wie in der geschilderten Szene aus der «Pforte der Einweihung».

In griechischen Dramen (Äschylos) immer eine Hauptperson und ein Chor. Hauptperson: Vokale ;, a, #. Keine Konsonanten. Alle Konjunktionen, Präpositionen, alle Seelenzustände (Schmerz und Freude, Konkret und Abstrakte) kann die Hauptperson machen. Auch vorkommende Opferhandlungen werden durch die Hauptpersonen ausgeführt.

Die Dienerin interpretiert. // Der Chor drückt aus, was den Mittleren erfüllt. // Der Chor tut das, was die Hauptperson nicht tut. // Chor macht Buchstaben, Vokale und Konsonanten, das Konkrete und das Abstrakte, die Seelenzustände.

Das ist das Geheimnis des griechischen Chors, dass er das ausdrückt, was den Mittleren bewegt, // was den Mittleren erfüllt.

Der große Chor steht gewöhnlich in zwei Gruppen verteilt, // Chor kann in Chor und Gegenchor eingeteilt werden. Die Chöre stehen dann etwas vertieft, die Personen erhöht.

Bei den Griechen waren diese Bewegungen. Als Sprechdrama war es nicht schön, es war ein Schmettern und Trompeten. Nur durch das seelische Mitgehen - inhaltsgemäß war es.

Ausführung der «Devachan-Szene» April 1915

Im Osterfestprogramm vom 4. April 1915 wurde neben der ersten Szene aus Faust 1 (Studierzimmer) sowie anderen Gesangs- und Eurythmie-Darbietun‚gen auch das siebte Bild aus der «Fforte der Einweihung» aufgeführt. Marie Steiner rezitierte, und Tatiana Kisselejf stellte alle drei Seelenkräfte dar, jeweils ‚für jede Seelenkraft den Schleier wechselnd. In Bezug darauf vermerkte Tatiana Kisselef in den Druckfahnen: «T. K. bekam diese Formen für ihre persönliche Arbeit im Sommer 1914.»

Eine andere Art von Darstellung für dieselbe Szene (so aufgeführt am 4. April TR. 1915).

Maria rezitiert oder vokalisiert stehend. Die drei Seelenkräfte in dieser Stellung.

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Philia vokalisch - stehend
Astrid konsonantisch - in Bewegung
Luna Vokale und Konsonanten in Bewegung. (-v-|--|-v-|--)
Luna: Vokale und Konsonanten in Amphimacer, Spondeus-Rhythmen auf die angegebene Form ausführend -v-|--| v-|-- usw., hin und zurück. Maria: gelb. Philia: weißes Kleid, hellgrüner Schleier; Astrid: weißes Kleid, purpurner Schleier; Luna: weißes Kleid, violetter Schleier.

Weitere Notizen im Umkreis dieser Szene

Inwieweit die folgenden Notizen Rudolf Steiners und Marie Steiners im direkten Zusammenhang mit dem siebten Bild aus der «F’forte der Einweihung» in Zusammenhang stehen, ist ungewiss. Da sie aber in den weiteren Kontext gehören, werden sie hier dokumentiert.

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Maria a bis 1/3 / Maria o im 2ten Drittel / Maria i im 3ten Drittel // A Luna u a m / Astrid a u m / Philia: i o a

Programm zur Aufführung vom 30. August 1915, 19 Uhr, Dornach

Genaue Wiederholung des Programms vom 29. August 1915 [siehe S. 348]

[Die folgenden Ausführungen über die Ausführung des Merkurauftaktes vor der Darstellung der Devachan-Szene fanden sich in den vorläufigen Druckfahnen, wurden aber nicht in die Ausgabe aufgenommen.]

Merkurauftakt. Musik von Leopold van der Pals. [...] Zu Beginn der Musik treten nacheinander Philia, dann Astrid, dann Luna und zuletzt Maria auf. Alle beginnen ihre Wege zu gleicher Zeit. Maria bewegt sich auf dem äußeren Kreis, das Marienmotiv in der Musik andeutend und die Vokale i u a, u wie au, sich berührend, in Ruf und Erkenntnisbewegungen bildend. Philia läuft die runden Formen, die Bahn der Maria begleitend im i- oben in der Gefühlszone. Astrid läuft die Strahlen hin und zurück in a - vor sich in der Denkzone, und Luna führt die Windungen um die Strahlenform der Astrid auch hin und zurück aus. In der Musik sind ein Hauptmotiv und drei Nebenmotive zu erkennen. Bei dem großen Crescendo treten von drei Seiten die Chöre ein und gruppieren sich um Maria, Philia, Astrid und Luna in einem Halbkreis, welche sich weiter in ihren Formen bewegen. Am Ende der Musik gehen alle in folgende Aufstellung.

[Tatiana Kisseleff über die Art der Ausführung der Devachan-Szene 1923]

Beim Anfang der Musik treten Philia (i oben), dann Astrid (a vor sich), dann Luna (u unten), dann Maria (in e-Gebärde - an der Brust gekreuzte Arme -, bildet in Bewegung i, a, u) auf. Beim großen Crescendo der Musik treten von drei Seiten die Chöre (jeder besteht aus 4, 5 oder 6 Personen) auf und gruppieren sich im Halbkreis um die vier Hauptgestalten, die sich in ihren Bahnen weiterbewegen bis zum Ende der Musik.

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Um die Stellung für den Textteil einzunehmen, erfolgen aus der Schluss-Stellung nach dem Merkurauftakt die Übergänge gemäß neben stehenden strichlierten Linien in die ebenfalls nebenstehende Gruppierung. Die Bühne kann auch in 4 Stufen gestaltet sein. Maria oben, die drei Seelenkräfte stufenweise nach unten. Nach dieser Angabe wurde es aber nie aufgeführt.

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[Maria «Ihr meine Schwestern [...] Was ich ersehne»] Dann erfolgt stumm die Umgruppierung wie oben mit strichlierten Linien gezeigt, wobei sich der Chor hinten im Halbkreis aufstellt = vorderer Arm mehr unten, hinterer Arm höher zueinander (wie eine schützende Kette) zur Endstellung,

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bei der die Hauptgestalten folgende Gebärden machen: Maria = linker Arm gestreckt über den Kopf von Philia, rechter Arm mittlere Lage etwas nach vorne gegen Philia, wie schützend; Luna in « zu Philia gestreckt; Astrid in a gegen Philia; Philia = rechter Arm in i oben. - Endstellungen:

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Vorher und nachher: symphon. Mus. übergehend in Chorgesang, dann in Sprechen (auf der Bühne auch stumme Eurythmie)

German original of The Apollonian Course XIII · ← Previous · Next →