Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie 1920–1922

GA 277c — 5 December 1920, Dornach

16. Ansprache zur Eurythmie

Programm zur Aufführung Dornach, 5. Dezember 1920

Das Märchen vom Quellenwunder» aus Die Prüfung der Seele von R. Steiner
Spruch aus dem Seelenkalender (33.) von Rudolf Steiner
«Dem jungen Mineralogen» von J. W. v. Goethe
Spruch aus dem Seelenkalender (34.) von Rudolf Steiner
«Mächtiges Überraschen» von J. W. v. Goethe
«Wiegenlied» Volksweise (Kindergruppe)
«Those evening bells» von Thomas Moore
pruch aus dem Seelenkalender (34.) von Rudolf Steiner
Volksweise (Kindergruppe)
«Mailied» von J. W. v. Goethe
«Vöglein» Volksweise (Kindergruppe)
«Hubâ» [?]
«Ein Rätsel - ein Männlein steht im Walde» (Kindergruppe)
Humoresken von Christian Morgenstern: «Korfs Geruchssinn»; «Geruchsorgel»; «Der Aromat»

Meine sehr verehrten Anwesenden!

Gestatten Sie, dass ich mit ein paar Worten die eurythmische Darbietung, die wir uns erlauben werden, Ihnen vorzuführen, einleite. Nicht um die Vorstellung als solche ihrem Inhalte nach zu erklären, tue ich das, weil ja selbstverständlich alles Künstlerische durch sich selbst sprechen muss, die Erklärung einer künstlerischen Leistung selbst etwas Unkünstlerisches wäre, sondern weil dasjenige, was wir hier als eurythmische Kunst treiben, sich in einer gewissen Weise neuer Kunstquellen und einer neuen künstlerischen, wenigstens einer bisher ungewohnten künstlerischen Formensprache bedient. Und über diese möchte ich einiges sagen.

Sie werden sehen zunächst auf der Bühne den einzelnen Menschen, der in einer gewissen Weise die Glieder dieser Leibesorganisation bewegt. Sie werden auch Menschengruppen sehen, die in sich geordnete, gesetzmäßige Bewegungen ausführen. Diese bewegungskünstlerischen Leistungen, sie werden auf der einen Seite begleitet sein vom Musikalischen, auf der anderen Seite begleitet sein vom Rezitatorischen. Es ist durchaus dasjenige, was wir hier als Eurythmie haben, eben gedacht als eine wirkliche sichtbare Sprache. Man soll daher auch dasjenige, was hier Eurythmie genannt wird, nicht verwechseln etwa mit irgendetwas Mimischem, Pantomimischem oder gar Tanzartigem.

Mit all dem hat unsere Eurythmie nichts zu tun, sondern es handelt sich darum, eine wirkliche sichtbare, durch Bewegungen des eigenen menschlichen Leibes zustande gekommene Sprache zu schaffen. Wenn ich mich des Goethe’schen Ausdruckes bedienen darf, so ist diese Sprache studiert durch sinnlich-übersinnliches Schauen desjenigen, was der Anlage nach, der Bewegungstendenz nach, im menschlichen Kehlkopf und den anderen Sprachorganen vor sich geht, während der Mensch die Lautsprache oder den Gesang entwickelt. Und eben deshalb nähert sich dasjenige, was durch Eurythmie dargestellt wird, auf der einen Seite dem Musikalischen, kommt also dem rein Musikalischen nahe, dem Instrumentalischen, und es kommt auf der anderen Seite dem Gedanklichen nahe, das sich ja ausspricht durch die Dichtung.

Nun aber, wie gesagt, es handelt sich nicht um irgendeine Zufallsgebärde, um etwas Mimisches, sodass etwa eine einzelne Gebärde zu der Seelenregung, zu der Empfindung hinzugesucht würde, sondern es handelt sich darum, dass aufgesucht wird dasjenige, was gewissermaßen der Kehlkopf und seine Nachbarorgane ausführen wollen, wenn der Mensch diese oder jene Laute formt, diese oder jene Lautfolge formt, wenn er die Sprache in jene Gesetzmäßigkeiten bringt, durch die sie zur dichterischen Kunst die Grundlage bilden kann und so weiter. Sodass man nicht in der einzelnen Gebärde etwa - es handelt sich eben gar nicht um Gebärden -, nicht in der einzelnen Gebärde etwa zu sehen hat das Wesentliche der Eurythmie, sondern in der Gebärdenfolge, geradeso, wie man in der Musik in der Tonfolge und in der Sprache in der Lautfolge das Wesentliche zu suchen hat, worauf es ankommt.

Dadurch wird der ganze Mensch gewissermaßen zum sichtbaren Sprachwerkzeug. Der ganze Mensch wird Kehlkopf und stellt Sprachliches oder Gesangliches, Musikalisches auf der Bühne vor. Und die Gesetze dieser Sprache sind eben aus denselben Untergründen herausgeholt, aus denen die menschliche Lautsprache herausgeholt ist. Nur ist es bei der Letzteren so, dass gewissermaßen ja nur der Kehlkopf und die anderen Sprachorgane den Ansatz machen zu der betreffenden Bewegung. Dann wird die Bewegung innegehalten, indem sich diese Bewegungstendenz berührt mit der äußeren Luft. Es wird umgesetzt dasjenige, was im Kehlkopf angesetzt wird als Bewegung, umgesetzt in die äußere Luftbewegung, und dadurch kommt die Lautsprache zustande. Dasjenige, was nun gewissermaßen im Kehlkopf lokalisiert oder in den anderen Sprachorganen vor dem Zustandekommen der Lautsprache vorliegt, das wird auf den ganzen Menschen übertragen, kommt durch den ganzen Menschen zum Ausdruck.

Es liegt dabei sowohl Goethe’sche Natur- wie auch Kunstanschauung, namentlich Goethe’sche Kunstgesinnung zugrunde. Goethe hat ja die Metamorphosenlehre begründet, jene großartige Anschauung über die innere Gesetzmäßigkeit und Wesenhaftigkeit des Lebendigen, die noch lange nicht gewürdigt ist, die in der Zukunft ganz gewiss auch noch eine große Rolle spielen wird wissenschaftlich. Wenn man nur eines - und zwar nicht, um es als Theorie vorzuführen, sondern in einer anderen Absicht, die gleich gezeigt werden soll -, wenn man nur eines heranziehen will aus dieser Goethe’schen Naturanschauung der Metamorphose, so muss man sagen: Goethe sieht im einzelnen Pflanzenblatt eine ganze Pflanze der Anlage nach; in der ganzen Pflanze sieht er ein kompliziertes Blatt. Sodass ihm das Lebendige ist eine Zusammenfügung von Einzelheiten, die in der Idee dem Ganzen gleich sind, die aber wiederum nach demselben Prinzip zu einer Einheit im Großen geformt sind. Was da Goethe der Gestalt nach in seiner Metamorphosenlehre als Anschauung hat, das soll Ihnen künstlerisch entgegentreten in der Eurythmie.

Wenn der Mensch die Lautsprache formuliert, so ist eine Seite seiner Organisation, die Sprachorganisation, die ist betätigt. Es ist gewissermaßen die gesamte menschliche Organisation tätig, lokalisiert in den menschlichen Sprachorganen, wie Goethe von vorneherein sozusagen im Pflanzenblatt lokalisiert sieht die ganze Pflanze. Man kann aber dasjenige, was man durch sinnlich-übersinnliches Schauen beobachten kann im Kehlkopf, übertragen auf den ganzen Menschen so, wie man sich übertragen denken kann die organisierende Kraft der [ganzen] Pflanze auf das [einzelne] Blatt. Dadurch bekommt man eben eine wirkliche, gesetzmäßige, sichtbare Sprache, die dann auch künstlerisch gestaltet werden kann. Als sichtbare Sprache natürlich ist sie zunächst noch nicht künstlerisch, sie muss künstlerisch gestaltet werden, und dann kann durch sie dasselbe ausgesprochen werden, was der Dichter, was der Komponist auf der einen und auf der anderen Seite ausdrücken durch ihre künstlerische Formensprache.

Wenn man daher dasjenige, was Eurythmie sein will, nach dem gebärdenhaften Ausdruck beurteilt, so wird man überhaupt im Urteil nicht zurechtkommen, sondern nur, wenn man so, wie man etwa das melodiöse Element im gesetzmäßigen Fortschritt der Töne schaut, so auch die Bewegungsgesetzmäßigkeit der Eurythmie im Fortschreiten sieht. Dabei, meine sehr verehrten Anwesenden, ist aber der Mensch selber als ein Werkzeug für den künstlerischen Ausdruck genommen, und man kommt auch damit im höchsten Sinne Goethe’scher Kunstgesinnung nahe. Goethe sprach ja das schöne Wort aus über das Verhältnis des Menschen zu der ganzen übrigen Welt. Er sagte: Wenn der Mensch an den Gipfel der Natur gestellt ist, fühlt er sich selbst wiederum als ganze Natur, nimmt Ordnung, Harmonie, Maß und Bedeutung zusammen und erhebt sich zur Schöpfung des Kunstwerkes.

Am besten kann sich wohl der Mensch zur Schöpfung des Kunstwerkes erheben, wenn er sich selber als Instrument betrachtet, Ordnung, Harmonie, Maß und Bedeutung zusammennimmt. Das tut eben die Eurythmie, indem sie sich nun nicht eines äußeren musikalischen Instrumentes bedient, sondern indem sie sich des Menschen selbst, der menschlichen Organisation, als eines Werkzeuges bedient. Aber, meine sehr verehrten Anwesenden, man kommt dem Künstlerischen durch diese Eurythmie überhaupt in einem sehr hohen Maße nahe, näher als durch manche andere Kunstmittel und Formsprachen. Denn nehmen wir die dichterische Sprache: Gerade in den zivilisierten Sprachen, da ist ja die Sprache auf der einen Seite durchaus durchdrungen von einem bewegenden (?) Elemente, das eigentlich nur der menschlichen Verständigung dient. Da geht dasjenige, was allerdings in der Sprache ursprünglich als ein unmittelbares poetisches, künstlerisches Element ist, das geht dadurch in die Prosa über. Ebenso geht das sprachliche Element gerade bei einer zivilisierten Sprache in die Prosa über durch die Aufnahme des Gedankenelementes. Der Gedanke als solcher ist ja das unkünstlerische Element, und je mehr irgendetwas an Form enthält vom Gedanken, desto weniger an den künstlerischen Wirkungen.

In unseren Sprachen ist es daher schon schwierig - wenn man nicht neue Ausdrucksmittel zu Hilfe nimmt -, wirklich Künstlerisches hervorzubringen. Denn der Dichtung liegt eigentlich im Grunde genommen immer nur so viel Künstlerisches zugrunde, als in ihr Musikalisches ist - Rhythmus, Takt und so weiter - und als in ihr Bildhaft-Plastisches ist. Das Wortwörtliche, das ist nicht das Wesen der Dichtung. Daher muss ich immer wieder darauf aufmerksam machen, dass wirkliche Dichter, die als Dichter auch künstlerisch durch und durch sind - wie zum Beispiel Schiller -, nicht auf den wortwörtlichen Inhalt eines Gedichtes zunächst den Hauptwert legten, sondern er hatte eine gewisse unbestimmte Melodie in der Seele, und aus dieser unbestimmten Melodie heraus gestaltete er erst dasjenige, an das er gewissermaßen den wortwörtlichen Inhalt bringt. Und Goethe legte ja so wenig Wert auf das Wortwörtliche des Dichterischen, selbst in der Dramatik, viel mehr auf das Rhythmische, Taktmäßige, auf das Musikalische und Bildhafte, dass er bei seinen Aufführungen selbst seine «Iphigenie» wie ein Musikwerk mit dem Taktstock mit seinen Schauspielern studierte.

Man sieht, wie das Eurythmische, indem man es beobachtet, zurückführt dasjenige, was im Gedanken prosaisch wird, was im Gedanken bei der Dichtung von der Kunst abführt, wie das zurückgeführt wiederum wird in das willensartige Element, indem der ganze Mensch zum Ausdrucksmittel wird. Dadurch aber wird, weil alles Konventionelle und alles Gedankliche aus der Sprache weg ist, weil die Sprache als sichtbares Ausdrucksmittel durch den ganzen Menschen wirkt, dadurch wird gerade auch bei der Dichtung auf das eigentliche, ihr zugrunde liegende Künstlerische zurückgegangen.

Man kann das daran sehen, dass, wenn zum Beispiel parallel der eurythmischen Darstellung rezitiert wird, nicht so rezitiert werden kann, wie eine unkünstlerische Zeit wie die Gegenwart gerade das Rezitieren sich vorstellt. Da rezitiert man nach dem wortwörtlichen Inhalt, das heißt, nach der Prosa. Heute wird im Grunde genommen nur nach der Prosa rezitiert. Es wird der wortwörtliche Inhalt zugrunde gelegt und danach artikuliert und so weiter. Dasjenige aber, was der Dichtung als Künstlerisches zugrunde liegt, muss auch in die Rezitation, Deklamation hineinkommen als Rhythmus, Takt. Man liebt es heute nicht. Eurythmie kann man nur mit diesem künstlerischen Element der Rezitation, Deklamation begleiten. Dadurch wird auch auf diese andere Kunst, auf die Rezitations-, Deklamationskunst die Eurythmie gesundend zurückwirken. Es muss daher etwas anders rezitiert werden zur Eurythmie, als heute beliebt ist. Das ist etwas, was ich bemerken wollte über das künstlerische Element der Eurythmie.

Nun hat die Eurythmie auch noch andere Bedeutungen für die ganze Kultur der Gegenwart. Zunächst ein Element trägt sie in sich - das ich aber hier nicht besprechen will, weil es zu große Ausführlichkeiten erfordert - ein hygienisch-therapeutisches Element, das zugleich ein soziales Element ist, sodass auch da durch die Eurythmie in die Therapie, in die Hygiene hinein gewirkt werden kann. Aber das Dritte, das möchte ich hier hervorheben, das didaktisch-pädagogische Element. Wir haben in der von Emil Molt gegründeten, von mir geleiteten Waldorfschule in Stuttgart die Eurythmie als obligatorischen Lehrgegenstand eingeführt. Wir haben gesehen, dass tatsächlich in dem einen Jahr ihres Bestandes die Waldorfschule für die Kinder gerade durch die Aufnahme dieser Eurythmie ein ganz Bedeutsames leisten konnte.

Was ist für das Kind Eurythmie? Das Kind hat seine große Freude in der Betätigung der Eurythmie schon aus dem Grunde, weil es sich bewegen kann in Formen, welche unmittelbar aus der Gesetzmäßigkeit der eigenen Leibesorganisation hervorgeholt werden. Es fühlt sich dadurch in seinem Elemente, fühlt gewissermaßen, dass es dasjenige ausführen kann, das der Leib ausführen will. Wir haben die Eurythmie nicht eingeführt anstelle des Turnens, sondern wir haben sie eingeführt als eine Ergänzung des Turnens. Denn für das Kind wirkt die Eurythmie wie ein beseeltes Turnen. Das Turnen ist - ich will nicht so weit gehen, wie hier jüngst mir gesagt hat, auch nachdem ich solche Worte gesprochen hatte vor einer Eurythmie-Aufführung, ein berühmter Physiologe der Gegenwart, der hier war. Der sagte mir, er sehe von seinem physiologischen Standpunkte im Turnen überhaupt kein pädagogisches Mittel, sondern nur eine Barbarei. Aber ich will nur sagen, dass das Turnen eben das Körperliche des Menschen ausbildet. Den ganzen Menschen nach Leib, Seele und Geist bildet dieses beseelte Turnen, die Eurythmie aus. Und daher haben die Kinder außerordentlich viel [davon], und vor allen Dingen von dem, was gar sehr in der Zeit notwendig ist: Wir müssen in der nächsten Generation mehr innerliche Willensinitiative, mehr Seeleninitiative haben, als gerade die Gegenwart hat. Und auf die Entwicklung der Seeleninitiative, auf die Entwicklung des Willens wirkt diese Eurythmie, wenn sie im rechten Lebensalter pädagogisch-didaktisch richtig an das Kind herangebracht wird.

Außerdem, wenn Kinder vom siebten, achten, neunten Jahre an, wenn sie noch nicht geschlechtsreif geworden sind - später kommt das nicht mehr in Betracht, aber in dieser Zeit kommt es gar sehr in Betracht -, wenn Kinder dieses vollführen, dass sie sich gewissermaßen ganz. hingeben müssen mit ihrer ganzen Organisation an den Ausdruck, dann wirkt das im Sinne der Wahrhaftigkeit. Und in unserer Zeit - wo durch das Konventionell-Werden unserer Worte die Sprache selbst eine Versuchung wird zur Phrase und damit eine Versuchung zur Unwahrhaftigkeit - muss es pädagogisch wohltuend wirken, wenn wir in dieser Eurythmie etwas haben, was unmittelbar zur Wahrhaftigkeit hinzieht, denn es lässt sich nicht die Lüge erlernen oder die Phrase erlernen, wenn man mit dem ganzen Menschen als einem Werkzeuge zum Sprachlichen so arbeiten muss.

Und noch manches andere könnte gesagt werden. Ich wollte nur hindeuten auf die Richtung, wie auch Eurythmie bedeutsam werden kann als pädagogisch-didaktisches Mittel. Alles das aber, meine sehr verehrten Anwesenden, liegt im Anfange. Zwar werden Zuschauer, welche öfter da waren, sehen, wie wir uns bemüht haben in den letzten Monaten fortzuschreiten. Zu dem, was früher da war, was ja mehr das Ausdrucksmittel betonte, haben wir nun auch Formen gefunden, sodass wir in Formen selbst, die ohne musikalische oder deklamatorische Begleitung wirken sollen, dass wir in solchen Formen selbst entweder einleiten die Dichtung, oder sie ausklingen lassen. Sodass wir zeigen können, wie diese Bewegungskunst eine wirkliche sichtbare Sprache ist, die auch für sich sprechen kann. Wir haben überhaupt in Bezug auf das Ausgestalten der aufeinanderfolgenden Formungen in der letzten Zeit Fortschritte gemacht.

Wir werden versuchen, weiter fortzuschreiten. Aber trotzdem muss immer berücksichtigt werden bei einer solchen Darbietung, dass die Zuschauer gebeten werden um Nachsicht. Wir selbst sind unsere strengsten Kritiker und wissen, dass wir noch nicht sehr weit sind, aber wir wissen auch: Diese eurythmische Kunst trägt etwas in sich, was weiter ausgebildet werden kann, vielleicht einigermaßen noch durch uns, wahrscheinlich aber durch andere. Und dann kann dasjenige, was jetzt im Keime vorhanden ist, weiter ausgebildet werden. Und alle diejenigen, die das Wesen der eurythmischen Kunst durchschauen, sind überzeugt davon, dass sich die Eurythmie als eine würdige jüngere Kunst neben die würdigen älteren Schwesterkünste wird hinstellen können.

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