Weihnachten, Physischer Leib und Christuswesenheit

GA 265a/1908-12-25 · 1908-12-25 · original · 19 passages · 863 words
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach Erinnerungsaufzeichnungen von Teilnehmenden» (From participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.
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## GA 265a — 25 December 1908

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Weihnachten 1908 Aufzeichnung A von Unbekannt

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Die vier Elemente entsprechen in oben angeführter Weise den vier Körpern des Menschen. Bei den hohen Sonnengeistern ist die Reihenfolge umgekehrt. Die Begierdenglut, der höchste der vier niederen Körper der Sonnengeister, ist nicht dem Zustand gleich, den der Mensch im Kamaloka durchmacht, sondern ihre Begierdenglut ist auf das Höchste und Reinste gerichtet.

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Diese Sonnengeister gingen mit der Sonne aus der Erde (plus Mond) heraus, weil die menschliche Entwicklung sonst so geworden 1908

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wäre, dass sie zu schnell ging, der Mensch wäre aufgezehrt worden, er konnte Feuer und Luft damals noch nicht ertragen.

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Der Ätherkörper des Menschen entspricht dem Wasser, er hat das Drüsensystem, die Fortpflanzungsorgane, die Verdauungsorgane des Menschen aufgebaut. Der Astralkörper des Menschen schuf in ihm das Nervensystem.

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Zur atlantischen Zeit arbeiteten in der Nacht die Sonnengeister nicht in der Weise wie heute am Menschen. Wenn der Mensch heute schläft, dann arbeiten die Sonnengeister in seinem physischen Leib durch die Begierdenglut.

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Der oberste der Sonnengeister ist der Christus. Er hat sich die Schüler vorbereitet, die er brauchte, um die Menschheit auf sein Kommen vorzubereiten. Die sieben Rishis, mächtige Wesenheiten, die sozusagen an der Tafel des Christus um ihn herum saßen, die leiteten die Menschheit aus der atlantischen in die arische Grundund indische Unterrasse hinein. Sie waren äußerlich einfache Männer. Jeder von ihnen war in die Mysterien eines der sieben Planeten eingeweiht.

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Ein Schüler, den der Christus selbst ausgebildet hatte, war in der persischen Rasse der Zarathustra. Das, was er erfahren, sah er in der mächtigen Aura des Christus. Bis zu ihm selbst konnte er nicht gelangen. Er nannte es Auramazdao, Ormuzd. Er sah den mächtigen Kampf der bösen Wesenheiten gegen die Christuskraft und ihre Niederlage.

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Vornehmlich zwei Schüler hatte er, die sein Wissen zum Heil der Menschheits-Entwicklung weitertrugen. Der eine war Hermes, der die ägyptische Weisheit begründete, der zweite war Moses, dem der Christus, das «Ich bin», im brennenden Dornbusch erschien. Sie alle waren Vorverkündiger des Christus. Auch Buddha war ein solcher und saß sozusagen an der Tafelrunde des Christus, auch er vorverkündigte uns ihn, bis er im Fleische erscheinen konnte.

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Als die Sonne aus der Erde herausging, ging deshalb nicht alle ihre Kraft den Menschen verloren. Sie wirkte von außen und sie wirkte durch den Mond, der sein Licht von der Sonne hat. Wenn im brennenden Dornbusch Jahve erschien, so erschien er als Träger der Christuskraft.

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In allen Zeiten wirkten die Christus-Sonnenkräfte, am stärksten um die Zeit, die wir die Weihnachtszeit nennen, in der Nacht der Wintersonnenwende konnte der, der sich intensiv mit diesen Dingen beschäftigte, hinaufkommen zu diesen Kräften, zur Vereinigung mit dem Christus. Seit dem Ereignis von Golgatha kann man dies auch, wenn man sich ganz hingibt dem Eindruck dieses Ereignisses, dann hat man mystische Augenblicke, wo man hinaufdringen kann und der Christus einem entgegenkommt in der Nacht darauf. Es braucht dazu nicht gerade die Christnacht sein, sondern irgendeine der Nächte da herum.

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Berlin, Weihnachten 1908 Aufzeichnung B von Camilla Wandrey

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Als Sonne und Erde sich trennten, begann für den Menschen eine Entwicklung nach abwärts bis zum physischen Leib, für die erhabenen Sonnenwesen aber eine Entwicklung nach aufwärts. Und das, was bei ihnen dem entspricht, was unser physischer Leib ist, das ist bei ihnen Licht: Licht ist ihr Kleid, das heißt Leib. Wir schreiben beim Menschen «Ich».

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Es wird umgekehrt geschrieben. Warum, das ergibt eine Mediation darüber. Die hohen Sonnenwesen haben sich aber damals nicht getrennt von unserer Erde, sie haben immer eingewirkt auf alles, was auf der Erde geschehen ist. In Licht und Wärme wirken sie. Ihr Regent, das höchste Sonnenwesen, der Christus, hat immer gewirkt.

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In der alten indischen Kultur: Die sieben heiligen Rishis, waren einfache Menschen, aber wenn sie in inspiriertem Zustand waren, dann redeten durch sie die planetarischen Geister, ein jeder durch einen der Rishis. Mond, Mars, Merkur, Venus und auch der hohe Sonnengeist, der Christus. Zarathustra sprach von Ahura Mazdao oder dem /unleserlich], das war der Christus, und er lehrte seine Schüler. Zwei Schüler hatte er: Hermes und Moses, und dem erschien später der Christus in den Elementen der Erde, im brennenden Busch und Blitzesfeuer des Sinai, denn die Jahve-Gottheit ist nichts anderes als die reflektierte Christus-Gottheit.

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Dann erschien der Christus-Gott selber auf der Erde und wohnte im Leibe des Jesus von Nazareth, und ein neuer Impuls kam in die Entwicklung der Erde.

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Während des Schlafzustandes gehen Ich und Astralleib heraus aus dem physischen Leib; und versorgt werden der physische und ätherische Leib während des Schlafes, wo der eigene Astralleib nicht die Nerven und das eigene Ich nicht das Blut versorgen, von dem hohen Sonnenwesen, und zwar so, dass sich hineinsenkt das, was Begierdenglut der hohen Sonnenwesen ist. In der atlantischen Zeit war es so, dass während des Jahres nur in einer einzigen Nacht diese Deckung des physischen Leibes mit den Sonnenwesen erfolgen konnte; und diese Nacht war die Weihnachtsnacht. Nachher verschwand das immer mehr. Durch den Impuls des Christus, kann fortan nach dem Mysterium von Golgatha in den Nächten um die Weihnachtszeit und in dieser Nacht selber wiederum diese Deckung erfolgen, doch nur, wenn der Mensch durch Meditation sich entsprechend darauf vorbereitet. Datierte Lehrstunden

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Cite: GA 265a/1908-12-25 · edition original